Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Instandhaltungsdaten visualisieren

Zuverlässig und
rechtzeitig warten

Im ICE-Werk der Deutschen Bahn visualisieren großformatige LED-Anzeigen des Systemelektronikanbieters Microsyst relevante Produktionsdaten. Zwei Ansichtsseiten sorgen dabei für einen hohen Informationsgrad.

Bild: Deutsche Bahn AG - Michael Neuhaus

Bild: Deutsche Bahn AG – Michael Neuhaus

Im CO2-neutralen ICE-Werk Köln-Nippes werden sämtliche ICE-Baureihen gewartet. Das Werk mit einer Gesamtfläche von 23ha verfügt dafür über mehrere Kilometer Gleisanlage und insgesamt acht Wartungslinien. Für die Angabe der jeweiligen Instandhaltungsstufe der einzelnen Waggons sowie der Zugnummer und weiterer wartungsspezifischer Parameter setzt die Deutsche Bahn LED-Großanzeigen von Microsyst ein. Festbeschriftungen sollen den Mitarbeitern die Zuordnung einzelner Werte erleichtern und Informationen so schnell und unkompliziert im ganzen Werk verteilen.

Individuelle Anzeigen

Microsyst entwickelte und fertigte individuell auf die Bedürfnisse der Deutschen Bahn mehrere LED-Großanzeigen zum Einsatz im Instandhaltungswerk. Trotz beidseiteiger Ansicht bleibt die Gesamtkonstruktion mit einer Tiefe von 8,7cm schmal – dies wird durch die lüfterlose Technik ermöglicht. Die variable Zeichenhöhe von bis zu 120mm durch leuchtstarke und kontrastreiche Leuchtdioden gute Ablesbedingungen aus 50m Entfernung.

Datenübertragung per Profibus

Die Datenübertragung erfolgt via Profinet, was seitens Microsyst mithilfe eines integrierten Interfaces realisiert wurde. Die Übertragungstechnik ist unsichtbar im Anzeigengehäuse verbaut. Das Gehäuse selbst besteht aus einem robusten Aluminiumrahmen. Die IP54-Schutzklasse für die Sicherheit vor Sprühwasser sowie Staubablagerungen im Gehäuseinneren sichern entsprechende Dichtungen im Rahmen.

 (Bild: Microsyst Systemelectronic GmbH)

(Bild: Microsyst Systemelectronic GmbH)

Fehlerquote verringert

Neben der angestrebten Steigerung des Informationsgrads der Mitarbeiter und damit verbunden einer höheren Wartungsqualität im ICE-Werk gelang es gleichzeitig die Fehlerquote zu im Werk zu veringern sowie die Produktivität zu steigern. „Reisende profitieren so doppelt: Bahnfahren wird durch unser CO2-neutrales ICE-Werk nicht nur noch umweltfreundlicher, sondern durch die Vervierfachung unserer Wartungskapazitäten steigern wir auch den Komfort und die Zuverlässigkeit unserer ICE-Züge“, so Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Konsolidierung großer Datenmengen, um damit KI-Anwendungen für Produktionsprozesse zu entwickeln, fällt vielen Unternehmen noch schwer. Im Projekt ExDRa sollen Lösungen entstehen, die diesen Prozess spürbar vereinfachen. Dieser Text ist der Auftakt zu einer Artikelreihe zu den produktionsbezogenen Initiativen des vom BMWi geförderten Technologieprogramms Smarte Datenwirtschaft.‣ weiterlesen

Rockwell Automation hat einen neuen CTO. Zum 1 Juli hat Cyril Perducat das Amt des Chief Technology Officers übernommen.‣ weiterlesen

Um schon vor der Lieferung einer Werkzeugmaschine Einblicke in ihre Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, arbeitet die Schweizer Starrag-Gruppe mit der NC-Simulationslösung Vericut. Anhand der ermittelten Daten lassen sich die für später angedachten NC-Programme feinjustieren, noch bevor die Maschine ihr Werk verlässt.‣ weiterlesen

Viele Firmen befassen sich gerade mit der Neuausrichtung Ihrer Lieferketten. Dabei bietet das europäische Estland auf einer Fläche so groß wie Niedersachsen beispielhafte Digitalisierungs- und Fertigungsexpertise. Zusammen mit dem vergleichsweise einfachen Marktzugang, der räumlichen Nähe und dem Rahmen der EU-Gesetzgebung dürfte das kleine Land ein zunehmend wichtiger Partner der hiesigen Industrie bei ihrer digitalen Transformation werden.‣ weiterlesen

Änderungen in Personalzeitwirtschaft und Entgeltabrechnung gehören im HR-Management zu den oft ungeliebten, aber dennoch regelmäßig anstehenden Aufgaben. Jede Änderung in den Betriebsvereinbarungen, Gesetzesnovellen oder tarifliche Neuregelungen verlangen die Überarbeitung von Schemen und Regeln in den Personalabteilungen. Und auch Adhoc-Änderungen müssen unmittelbar umgesetzt werden.‣ weiterlesen

ERP-Branchenlösungen sollen Standardgeschäftsprozesse und Spezialfunktionen unter einen Hut bringen. Innovachem für mittelständische Chemieunternehmen verbindet den Systemkern aus Basis von SAP S4/Hana etwa mit Modulen zur Rezepturentwicklung und Compliance-Prüfung. Das erspart so manche Programmierarbeit und Schnittstellenpflege.‣ weiterlesen

Aras Software hat einen neuen Geschäftsführer. Peter Schoppe hat mit Wirkung zum 1. Juli die Leitung des Plattformanbieters übernommen.‣ weiterlesen

Er ist schnell, leicht und verbraucht wenig Treibstoff: Der Hochgeschwindigkeits-Helikopter Racer kann Fluggeschwindigkeiten von bis zu 400km/h erreichen. Die Schalenbauteile seiner Außenhaut werden mit einem neuartigen Fertigungsverfahren hochautomatisiert hergestellt. Ein Forscherteam des Fraunhofer IGCV hat die Methode gemeinsam mit Airbus Helicopters entwickelt.‣ weiterlesen

Dualis hat den neuen Hauptsitz des Unternehmens in Dresden bezogen. Der reguläre Arbeitsbetrieb begann am 19. Juli.‣ weiterlesen

Kawasaki Gas Turbine Europe plant, produziert, installiert und wartet Gasturbinen. In Bad Homburg befindet sich das europäische Zentrallager des Tochterunternehmens von Kawasaki Heavy Industries. Um dort fehleranfällige Prozesse abzulösen, hat das Unternehmen eine Lagerwirtschaftslösung eingeführt, die alle Transportbewegungen dokumentiert.‣ weiterlesen

Störungen in der Lieferkette können schnell zu Problemen führen. Jaggaer hat vier Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen Schwachstellen in der eigenen Lieferkette identifizieren können.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige