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Integrierte Scada-Lösung bei Vald. Birn

Erfolgreicher Brückenschlag zwischen IT und OT

Digitale Lösungen im Scada-Umfeld haben den Schritt von der Konzeptphase in die Praxis erfolgreich gemeistert. Als wichtige Komponente der Digitalisierung bringen sie viele spürbare Verbesserungen, wie ihr Einsatz in einer der größten Gießereien Europas zeigt. Im nächsten Schritt gilt es, die Implementierung vertikal integrierter Lösungen weiter zu vereinfachen.

SCADA-Systeme übernehmen bei der Integration von IT und OT eine wichtige Brückenfunktion (Bild: ©Oliver Mandetzky/Getty Images)

SCADA-Systeme übernehmen bei der Integration von IT und OT eine wichtige Brückenfunktion (Bild: ©Oliver Mandetzky/Getty Images)

Sie bilden Brücken zwischen IT, Automatisierung und Produktion: Scada-Systeme bereiten Produktionsdaten zu nutzbringenden Informationen auf, unterstützen den Informationsfluss zwischen IT und OT (Betriebstechnik, Operational Technology) und helfen bei Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen eines Unternehmens. Insgesamt nimmt die Digitalisierung der Industrie zunehmend konkrete Formen an, wie die Ergebnisse des Bain IoT Customer Surveys zeigen: Gaben 2016 nur unter 40 Prozent der befragten Unternehmen an, sich mit der Implementierung digitaler Use Cases zu befassen, waren es 2018 bereits 60 Prozent. Allerdings gibt es nach wie vor Hürden, die die Implementierung von Anwendungen rund um Industrie 4.0 behindern – und diese Hürden haben sich aus Sicht der Unternehmen in den vergangenen Jahren nur wenig verändert. Nach Bedenken hinsichtlich der Cybersecurity von Systemen und Anlagen nennen knapp 30 Prozent der befragten Industrieunternehmen die Integration zwischen Informationstechnik (IT) und den Systemen in der Produktion (OT) als eines der Haupthindernisse bei der Digitalisierung von Prozessen.

Automatierung und IT wachsen zusammen

Moderne Scada-Systeme leisten genau in diesem Bereich weit mehr als die Steuerung und Visualisierung von Prozessen. Sie sammeln und archivieren Daten und Informationen auf Produktionsebene wie Produktionszahlen, Qualitätsdaten oder Fehlerhäufigkeiten für eine oder auch mehrere Linien oder Anlagen und bereiten diese zu Kennzahlen auf. Diese Funktionen können sowohl im Zusammenspiel von unterschiedlichen Standorten als auch mit der ERP- oder Cloud-Ebene implementiert werden. Gleichzeitig verarbeiten Scada-Systeme auch Daten aus der Unternehmens-IT oder Manufacturing Execution Systems (MES) beispielsweise als Informationen für die Produktionssteuerung. Bei diesen Anwendungen zeigt sich, dass die Grenzen zwischen Automatisierung und IT zunehmend fließend werden: Aufgaben, die bislang klassisch zentral in einem Leitsystem lagen, können auch von intelligenten Einheiten in der Produktion übernommen werden. Umgekehrt werden produktionsnahe Funktionen wie die Optimierung von Instandhaltungsmaßnahmen manchmal auch in die IT oder Cloud verlagert.

Scada-Systeme verbinden als operative Datenschicht Umgebungen und Anwendungen auf Cloud-, MES-/MIS- oder Web-Ebene mit den Systemen in der Produktion. (Bild: Siemens AG)

Scada-Systeme verbinden als operative Datenschicht Umgebungen und Anwendungen auf Cloud-, MES-/MIS- oder Web-Ebene mit den Systemen in der Produktion. (Bild: Siemens AG)


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