Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Multi-Cloudkonzepte erstellen und umsetzen

Best of Breed-Ansatz trotz Hyperscaler

Eine Multi-Cloudstrategie kann aus verschiedenen Gründen nützlich sein. Neben der Verfügbarkeit kann ein Unternehmen seine Abhängigkeit von einem Anbieter reduzieren, wenn es Ressourcen von einem zweiten, konkurrierenden Cloud-Anbieter bezieht. Zudem gibt es Anwendungen, die den Einsatz bestimmter plattformabhängiger PaaS-Schichten erfordern.

Bild: ©BillionPhotos.com/stock.adobe.com

Bild: ©BillionPhotos.com/stock.adobe.com


Derzeit gibt es auf dem Markt kein fest definiertes Multi-Cloud-Produkt, doch viele Softwarearchitekten bestehen darauf, Cloud-Services von mehr als einer Plattform zu nutzen. Dementsprechend ist ein rasantes Wachstum von IT- und Anwendungssystemen zu verzeichnen, die in vorgefertigte Cloud-Services eingebettet sind. Derartige Anwendungen sind für eine schnelle Umsetzung der Geschäftsprozesse eines Unternehmens ausgelegt. Durch die Kombination mit Cloud-Services erhalten Firmen zudem Zugriff auf nahezu unbegrenzte Datenspeicherkapazität und können die Rechenleistung bei Bedarf problemlos um benötigten Arbeitsspeicher erweitern.

Markt ist übersichtlich

Eine von Gartner im Jahr 2017 durchgeführte Studie hat gezeigt, dass Amazon Web Services mit 44 % Marktanteil der klar führende Anbieter auf dem IaaS-Markt ist, gefolgt von Microsoft Azure (7 Prozent), Alibaba Cloud (3 Prozent) und Google Cloud Platform (2 Prozent). Wenn jedoch mehr als eine reine IaaSLeistung benötigt wird, ist die Abstufung nicht mehr so eindeutig. Hier empfiehlt es sich, die anderen Anbieter auf dem Markt genauer unter die Lupe zu nehmen. Kaum überraschend ähnelt Microsoft Azure der integrierten Anwendung Office 365. Die Cloud-Plattform von Microsoft zeichnet sich durch einfache Migration von unternehmensinternen Umgebungen und die Implementierung eines hybriden Modells aus. Sie ist insbesondere für Großunternehmen geeignet, die ihre Prozesse auf SQL Server oder SharePoint basieren wollen. Google Cloud Platform beinhaltet zahlreiche Anwendungen für den Marketingbereich, etwa für automatisiertes Marketing, Onlinewerbung und Onlinehandel. Google Analytics 360 liefert durch die Integration mit BigQuery eine leistungsstarke Analyseplattform, die SQL-Abfragen für Datenvolumina im Terabyte-Bereich unterstützt. Neben den Produkten der genannten Anbieter sind auf dem Cloud-Markt auch zahlreiche innovative Services kleinerer, aber sehr konkurrenzfähiger Unternehmen verfügbar. IBM Cloud, Oracle Cloud und Comarch Cloud sind hier nur einige Beispiele.

Schnell und hochverfügbar

Sollen also Dienste von mehreren Anbietern bezogen werden, ermöglichen Multi-Cloud-Lösungen bei durchdachter Konfiguration und Verwaltung die Verteilung der Rechenlast auf mehrere IaaS-Clouds. Die sich daraus ergebende Redundanz in Infrastruktur und Software erhöht die Fehlertoleranz und gleichzeitig die Verfügbarkeit und Leistung. Da die Lösungen von geografisch verstreuten Standorten aus bereitgestellt werden, können weltweit verteilte Benutzer jeweils näher gelegene Zugangspunkte nutzen, wodurch die Latenzzeit sinkt.

Kosten können sinken

Für ungenutzte Services fallen keine Kosten an. Das bedeutet, dass bei Umsetzung einer Multi-Cloud-Strategie die Wartungskosten sinken können und sich auch die Kosten für den Anwendungssupport reduzieren, da der SaaS-Anbieter für Plattformwartung, Updates und Lizenzen verantwortlich ist. Auch der Wettbewerb auf dem Markt wirkt sich mitunter positiv für die Anwender aus, denn der Marktdruck zwingt die Anbieter, ihr Angebot kontinuierlich zu verbessern beziehungsweise um neue Funktionen zu ergänzen. Die Skalierbarkeit der Lösungen schafft Agilität und einen Nährboden für innovative Entwicklungen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Steigerung von Produktivität und Effektivität in der Industrie und eine ressourcenschonende Nachhaltigkeit stehen sich nicht unversöhnlich gegenüber. Wirtschaftliche Ziele und ökologische Verantwortung unterstützen sich gegenseitig - nur ist das noch nicht überall erkannt.‣ weiterlesen

Die 16. FMB – Zuliefermesse Maschinenbau findet vom 10. bis 12. November 2021 im Messezentrum Bad Salzuflen statt. Zu den Topthemen kürte Veranstalter Easyfairs die Oberflächentechnik und Digitalisierung.‣ weiterlesen

Produktionsunternehmen sollen mit den neuen IoTmaxx-Mobilfunk-Gateways Maschinendaten besonders schnell in die AnyViz-Cloud übertragen können.‣ weiterlesen

Self-Service-Technologie, digitale Assistenten, künstliche Intelligenz - die Digitalwerkzeuge fürs Kundenbeziehungsmanagement werden immer ausgefeilter. Sind CRM- und ERP-System gut integriert, lassen sich im Sinn des xRM-Ansatzes auch leicht die Beziehungen zu Geschäftspartnern IT-gestützt pflegen.‣ weiterlesen

Vor allem KMU befürchten häufig, bei der IT-gestützten Prozessoptimierung im Vergleich zu Großkonzernen nicht mithalten zu können. Die beiden Technologieprojekte IIP Ecosphere und FabOS, die im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs vom BMWi gefördert werden, wollen diesen Firmen den Zugang zu KI-Anwendungen erleichtern.‣ weiterlesen

Emerson hat die Einführung der Software Plantweb Optics Data Lake bekanntgegeben. Die Datenmanagement-Lösung identifiziert, erfasst und kontextualisiert unterschiedliche Daten in großem Maßstab entweder vor Ort in industriellen Anlagen oder mithilfe von Cloud-Technologie.‣ weiterlesen

Im September 2021 erscheint die Richtlinie VDI/VDE 2185 Blatt 2 'Funkgestützte Kommunikation in der Automatisierungstechnik - Koexistenzmanagement von Funksystemen'. Wenn unterschiedliche Funksysteme bei Automatisierungsaufgaben unterstützen, ist mit einer gegenseitigen Beeinflussung der Systeme zu rechnen.‣ weiterlesen

Klare Sicht auf das Werksgeschehen und die Rückverfolgbarkeit von Produkten und Prozessen sind zunehmend wichtige Erfolgsfaktoren. Mit dem MES Valeris will WSW Software gerade mittelständischen Fertigern helfen, diese Ziele zu erreichen. Das System soll schnell und günstig einsatzfähig sein, konfiguriert wird es in Eigenregie.‣ weiterlesen

Unternehmen verwalten heute mehr als zehn Mal so große Datenmengen wie noch vor fünf Jahren. Dabei befürchteten 62 % der Befragten in einer aktuellen Untersuchung von Dell Technologies, ihre Maßnahmen zur Datensicherung könnten nicht ausreichend vor Malware-Attacken schützen. 74 % der Umfrageteilnehmer gaben zudem an, dass mit der steigenden Anzahl an Home-Office-Mitarbeitern das Risiko von Datenverlust ansteige.‣ weiterlesen

Der MES-Anbieter Proxia Software kapselt Funktionen seiner Software, um Anwendern mehr Flexibilität beim Cloud-Betrieb ihres Produktionssteuerungssystems zu ermöglichen. Eine Datenvorverarbeitung im sogenannten Fog Layer soll durch eine geringere Anzahl an Transaktionen für mehr IT-Sicherheit und reduzierte Transaktionskosten sorgen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige