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AR-Standards für die Produktion

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT arbeitet mit Partnern an neuen Remote-Service-Lösungen. Dabei sollen erste Branchenstandards für Augmented-Reality-Anwendungen in der Produktion entstehen.

 (Bild: Fraunhofer-Institut IPT)

(Bild: Fraunhofer-Institut IPT)

Im von der EU geförderten Projekt Augmented5G entwickeln die Firmen Aixemtec, Hella und Oculavis unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT Anwendungen für die Fertigung und Montage optischer Systeme. Gemeinsam möchten die Partner erste Branchenstandards für die Datenkonvertierung und für die softwaregestützte Erstellung von Augmented-Reality-Anleitungen setzen. Mit dem entstehenden Datenkonverter sollen Nutzer das CAD-Format eines Bauteilmodells schnell und einfach in passende AR-Formate umwandeln können. Daran anknüpfend soll die Software AR-Anleitungen für Umrüstungs- und Montageprozesse erstellen oder die Video-Protokollierung vereinfachen. Eine Standardisierung der Anleitungen soll sicherstellen, dass Anwender stets eine geeignete Informationsmenge pro Arbeitsschritt erhalten. Die Darstellungsgenauigkeit der Modelle wird passend zum Arbeitsschritt festgelegt, um eine praktikable Datenmenge nicht zu überschreiten. Die standardisierten Datensätze sollen auch Informationen etwa aus MES-Lösungen oder aus Simulationssoftware beziehen können. Datenbrillen mit AR-Funktionen können gerade für Service-Arbeiten externe Spezialisten zuschalten. Weil es dafür aber teils hochauflösende Bilder an mehrere Anwender zu übertragen gilt, testet das Fraunhofer IPT im Projekt auch den Einsatz der 5G-Mobilfunktechnologie. Dafür bietet der Campus in Aachen den 5GIndustry Campus Europe, ein 5G-Forschungsnetz mit einer Bandbreite von zehn Gigabit pro Sekunde.


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