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Tracking & Tracing

Waren sicher verorten

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Durch die Lösung der Scheer GmbH erhält jedes Produkt eine individuelle Seriennummer. (Bild: ©Alexey Stiop/Fotolia.com)

Durch die Lösung der Scheer GmbH erhält jedes Produkt eine individuelle Seriennummer. (Bild: ©Alexey Stiop/Fotolia.com)

Transparenz stärkt Vertrauen

Zusammenfassend beschrieben, ermöglicht Transparenz in der Wertschöpfungskette, das Vertrauen von Kunden zu stärken, gezielt Informationen für Marketingzwecke zu erheben sowie daraus Produkte für den einzelnen Endverbraucher anzubieten. Transparenz ermöglicht zudem Behörden, Importe von Unternehmen besser überwachen und die Einfuhr illegaler Produkte verlässlich identifizieren zu können.

Tracking & Tracing

Auf Basis der Serialisierungspflicht für Arzneimittel entstand bei Scheer eine Lösung, welche die Serialisierung von Produkten mit einem klassischen Track & Trace-Ansatz verknüpft. Dabei handelt es sich um eine Stand-alone-Lösung, die sich durch ein umfangreiches Schnittstellenportfolio auch in komplexe IT-Landschaften einbetten lässt.

Eine Nummer pro Artikel

Im Produktionsprozess vergibt das Unternehmen dabei eine produktspezifische Seriennummer pro Artikel. Die Serialisierung wird dann an eine Datenbank zur Nachhaltung gemeldet. Die vergebene Nummer dient im Prozessverlauf als eindeutiges Identifikationsmerkmal des Produktes. Geht im Prozessverlauf beispielsweise eine Bestellung von einem Großhändler ein, ist es die Aufgabe des Kommissionierers, die richtige Produktmenge in der richtigen Verpackungsgröße zusammenzustellen und für den Versand vorzubereiten. In diesem erfolgt somit die Aggregation der Produkte zur korrekten Versandeinheiten. Dabei wird innerhalb der Datenbank sowohl das Aggregat als auch die zum Aggregat zugeordnete einzelne Serialisierung vorgehalten. Nach dem Warenversand kann das Handelsunternehmen die Ware auf Basis der Seriennummern zu verifizieren. Gelangt das Produkt nun zum Endkunden, hat dieser ebenfalls die Möglichkeit, die Seriennummer abzufragen. Auch Behörden können so kontinuierlich auf die Daten zuzugreifen, um unautorisierten Geschäften im Rahmen von Zollkontrollen vorzubeugen.

Möglichkeiten für das Marketing

Durch eine Abfrage kann das System feststellen, ob die eingegebene Seriennummer existiert. Bei einer positiven Abfrage erscheint eine entsprechende Meldung. Ist die Seriennummer nicht in der Datenbank gespeichert, erfolgt eine Negativmeldung. Dadurch kann direkt auf Plagiate oder bzw. unautorisierte Transporte reagiert werden. Im Rahmen der Abfragen können neben Hersteller-Nachweisen, auch weitere Informationen – z.B. für Marketingzwecke – zur Verfügung gestellt werden. In der Praxis stellt sich dies wie folgt dar: In der Produktion erfolgt die Stammdatenübertragung aus dem ERP-System an die Serialisierungsplattform. Eine Seriennummer wird generiert, in der hinterlegten Datenbank gespeichert und in die Stammdaten des ERP-Systems zurückgeschrieben. Kunden, Zwischenhändler oder Behörden greifen auf die Datenbank zu und können die gesamte Wertschöpfungskette prüfen.

Philosphiewechsel erforderlich

Um eine solche Lösung zu etablieren, ist auch ein Philosophiewechsel erforderlich. Unternehmen müssen sich von der chargengeführten Massenproduktion lösen und einen Wechsel auf individuelle Seriennummern vollziehen, was zu Beginn Investitionen erfordert. Die Lösung kann für Unternehmen aber ein weiterer Schritt sein, die Unternehmensprozesse zu verbessern und den digitalen Wandel weiter voranzutreiben.


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