Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Personaleinsatzplanung

Flexiblere Planung für alle

Die Personaleinsatzplanung ist integraler Bestandteil eines Manufacturing Execution Systems. Sind die tatsächlich genutzten Arbeitszeitmodelle in der werksnahen Software detailliert hinterlegt, können sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter von höherer Flexibilität profitieren.

Personaleinsatzplanung

Bild: © Zilvergolf/Fotolia.com

Unternehmen können so viele BDE/MDE-Daten erfassen, wie sie wollen: Wenn der Maschinenbediener kurzfristig ausfällt, ist Kreativität gefragt. Die Schicht- oder Fertigungsplaner müssen schnell für Ersatz zu sorgen. Welcher Mitarbeiter aufgrund seiner Qualifikationen in Frage kommt, ist meist bestenfalls in einer Excel-Tabellen erfasst. Meistens gibt es diese Information jedoch lediglich in den Köpfen der verantwortlichen Kollegen. Mit dem Ziel einer sich selbst steuernden Ressource im Sinn von Industrie 4.0 ist das kaum vereinbar. Denn gemeint ist hier nicht nur das intelligente Werkstück, die Energieversorgung und die smarte Maschine, sondern auch der Faktor Mensch. So stellt die Personaleinsatzplanung (PEP) ein betriebswirtschaftlich-strategisches Instrument dar, das vertikal und horizontal in die Unternehmensprozesse integriert sein sollte. In Abhängigkeit von den Aufträgen, die das MES für die Auslastung des Maschinenparks aufbereitet, ergibt sich ein entsprechender Personal- beziehungsweise Qualifikationsbedarf, der gedeckt werden muss. Ist der Schichtplan in das MES integriert, können Schichtplaner online leicht erkennen, wo welcher Mitarbeiter mit welcher Qualifikation wie lange arbeitet, beziehungsweise für welche Zeiträume er zur Verfügung steht. Diese Ressourcenplanung mit Maschinen, Material und Arbeitsplatz inklusive Werkern vermittelt Entscheidern ein weitreichendes Bild zum Produktionsgeschehen.

Transparenz im Prämiensystem

Ungeplante Abwesenheiten können im MES ebenso wie geplante Abwesenheiten hinterlegt werden. Mit diesen Systeminformationen können Planer auf Engpässe im Personalstand reagieren, bevor ein Kollege ausgefallen ist. Dies befördert letzten Endes flexiblere Arbeits- und Zeitmodelle. Bei Auslastungsspitzen kann der Schichtbetrieb angepasst und beispielsweise durch Zwischenschichten ergänzt werden. Was dem Unternehmen zu höherer Termintreue verhilft, kann auch Mitarbeitern Vorteile verschaffen. Sie können etwa mit Zugriff auf ihr persönliches Zeitkonto Arbeitszeiten und Urlaube einfacher planen. Auch die Entlohnung sowie Prämienzahlungen lassen sich so transparenter darstellen. Dafür können im MES hinterlegte kalkulierte Vorgabedaten für die Produktion von Artikeln mit den Anwesenheitszeiten abgeglichen werden, um erarbeitete Prämien auszurechnen.

ANZEIGE

Gute Vorbereitung erforderlich

Eine MES-Lösung mit integriertem Schichtplan deckt die Aufgaben im Unternehmen oft nicht vollständig ab. Dafür sind die Gegebenheiten in den Firmen viel zu unterschiedlich. Stehen produzierende Unternehmen vor der Einführung einer entsprechenden Anwendung, sollte der Projekt- oder Integrationspartner die individuellen Anforderungen an die Personaleinsatzplanung im Vorfeld kennen und umzusetzen wissen. Der MES-Anbieter GBO Datacomp ermittelt beispielsweise bei einer Systemeinführung anfangs den Digitalisierungsgrad eines Unternehmens, wobei auch die Schichtplanung eine Rolle spielt. Hier müssen die Produzenten akribisch mit dem Softwarepartner zusammenarbeiten. Nur wenn alle Aspekte der Arbeitszeitgestaltung – und nicht nur beispielsweise die am häufigsten genutzten Arbeitsmodelle – im Manufacturing Execution System erfasst werden, kann die Lösung später die beschriebenen Effekte ausspielen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Ein ausgeschalteter Rechner gilt als sicher - arbeiten kann man darauf allerdings auch nicht. Das Dilemma zwischen Funktion und Sicherheit beschäftigt jeden, der die IT industrieller Anlagen schützen soll. Alle Rechner mit Kommunikationsverbindung zu einer Produktionsanlage sind ein potentielles Einfalltor und eine Gefahr für die IT-Sicherheit.‣ weiterlesen

Die Stromkosten für deutsche Rechenzentrumsbetreiber sind mit 113,11€ pro Megawattstunde am höchsten. Der große Unterschied zu den Nachbarländern ergibt sich dabei aus den Nebenkosten.‣ weiterlesen

Wer die digitale Transformation im Unternehmen vorantreiben will, kommt an dem vorhandenen ERP-System nicht vorbei. Ob die Lösung den Anforderungen auch künftig gerecht wird, oder ob es Zeit für einen Wechsel ist, lässt sich in einem Digitalisierungscheck ermitteln.‣ weiterlesen

Harting und Expleo haben im Rahmen der SPS 2019 in Nürnberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Vorstandsvorsitzender Philip Harting und Peter Seidenschwang, Head of Industry bei Expleo Germany, unterzeichneten die Vereinbarung, mit der beide Parteien die langfristige Zusammenarbeit im Bereich datengesteuerter Dienste und IoT-Lösungen für Industriekunden bekräftigen.‣ weiterlesen

Laut einer Accenture-Studie können Unternehmen, die in die Skalierung von Technologieinnovationen investieren, mehr als doppelt so hohe Umsatzwachstumsraten erzielen. Dies betrifft in der Studie lediglich zehn Prozent der befragten Unternehmen.‣ weiterlesen

Mit steigender Auftragszahl stieß das ERP-System der ITV GmbH an seine Grenzen. Viele Prozesse erforderten zudem noch viel Handarbeit, etwa beim Einpflegen von Daten. Diese dokumentenbasierten Prozesse sollten mit einer Branchenlösung künftig digital ablaufen.‣ weiterlesen

Digitalgestützte Assistenzsysteme gewinnen in Fabriken an Bedeutung. Gerade komplexe Fertigungsaufgaben lassen sich so schnell, mit weniger Fehlern und von geringer qualifizierten Mitarbeitern ausüben. Für eine Studie haben 144 Produktionsverantwortliche darüber gesprochen, wie es in ihren Werken um die digitale Assistenz bestellt ist.‣ weiterlesen

Laut aktueller Zahlen des ZEW — Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, blickt die Deutsche Wirtschaft zuversichtlicher in die Zukunft, als noch Ende des vergangenen Jahres. Im Vergleich zum Dezember stieg der Wert der Konjunkturerwartungen um 16 Punkte.‣ weiterlesen

Um Mobilität in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel zukunftsfest zu machen, bündeln die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre Forschungskompetenzen im Innovationscampus ‘Mobilität der Zukunft‘ (ICM).‣ weiterlesen

Viele Unternehmen haben das Thema Kundenbeziehungsmanagement auf ihrer digitalen Agenda. Und es geht voran, gerade im Maschinen- und Anlagenbau. Eine aktuelle Umfrage zeigt aber auch, woran es auf dem Weg zur 360°-Kundensicht noch hakt.‣ weiterlesen

Mixaco stellt Industriemischer für Chemikalien, Farben und Kunststoffe her. Jetzt hat die Firma ihr Angebot um eine IoT-Lösung erweitert, mit der Anlagenbetreiber die Leistung ihrer Maschinen online überwachen und sie vorausschauend warten können. In Verbindung mit anderen Bausteinen der IoT-Plattform sind aber noch viel mehr Anwendungen möglich.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige