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Unterstützung für Fabrikarbeiter

Mit der Brille hören

Wearables bieten große Flexibilität, sorgen für schnellere, produktivere Arbeitsabläufe und reduzieren die Fehlerquote. Das Technologieunternehmen Dynabook zeigt auf, wie produzierende Unternehmen davon profitieren können und wie man sich den Einsatz der Technologie in der Praxis vorstellen muss.

Bild: Toshiba Client Solutions Europe GmbH

(Bild:  Dynabook Europe GmbH)

Längst haben Datenbrillen ihren Ruf als Spielzeug für Technik-Freaks abgelegt und sich im Unternehmensbereich etabliert. Im Rahmen einer Studie hat Dynabook herausgefunden, dass 77 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland davon ausgehen Datenbrillen innerhalb der nächsten drei Jahre in ihrem Betrieb zu implementieren. Eine große Hürde ist für viele jedoch die potenzielle Komplexität einer solchen Umstellung. Ein weiteres Hindernis ist derzeit zudem, dass die Verantwortlichen oft noch keine genaue Vorstellung von den Einsatzmöglichkeiten dieser Geräteklasse haben. Dabei können die Vorteile von Smart-Glass-Lösungen in unterschiedlichen Branchen für eine maßgebliche Produktivitätssteigerung sorgen. Von der Wartung über Logistik und industrielle Fertigung bis hin zum Gesundheitswesen können Betriebe von den Vorteilen solcher Lösungen profitieren.

Für Berufe ohne Technik

Computer sind aus dem beruflichen Alltag in der westlichen Welt nicht mehr wegzudenken. Trotzdem gibt es auch heute noch viele Berufe, in denen die Technik bislang eine eher untergeordnete Rolle spielt. Servicetechniker, Montage- und Produktionshelfer, Picker in der Logistik oder Krankenpfleger beispielweise arbeiten kaum bis gar nicht am PC. Dennoch gibt es auch in diesen Jobs eine ganze Reihe an Prozessen, die mit Wearables effizienter gestaltet werden können.

Die Hände bleiben frei

Fließbandarbeiter erledigen ihren Job beispielsweise noch überwiegend analog. Da die Produktionshelfer meist keine Hand freihaben, kann ein sogenannter Viewer helfen: Mit einer Brille wie dem Dyna Edge von Dynabook mit Assisted-Reality-Funktion können Mitarbeiter fast zu jeder Zeit Daten abrufen, die ihnen ihre Aufgaben erleichtern. Die Sicht des Trägers wird im Bedarfsfall durch eingeblendete Informationen ergänzt. Das unterscheidet Assisted Reality von Augmented Reality (Überlagerung der Realität) oder aber Virtual Reality (Simulation einer Wirklichkeit).

Hilfe aus der Ferne

In der Produktion eines Automobilherstellers gehören u.a. Überwachungsarbeiten zum Job: Der Mitarbeiter ist dafür verantwortlich, den reibungslosen Ablauf der Herstellungskette zu garantieren. Dabei haben Beschäftige am Band oft nur wenige Sekunden, um die Aufgabe an ihrer Station zu erledigen, sonst kann es zu Verzögerungen kommen. Und die kosten das Unternehmen mitunter richtig viel Geld. Mit einer Datenbrille lässt sich dem vorbeugen: Sollte ein Problem auftreten, kann der Träger der Brille aus der Ferne unverzüglich Hilfestellungen erhalten, etwa durch die integrierte Freisprechfunktion. Dafür kann er mittels Sprachsteuerung seinen Vorgesetzten oder einen erfahreneren Kollegen kontaktieren. Der Experte auf Abruf sieht durch die Kamera der Smart Glasses genau das, was der Mitarbeiter am Band vor sich hat und kann umgehend bei der Entscheidung zum weiteren Vorgehen helfen.

Checkliste ohne Abhaken

Vorserienfahrzeuge werden in der Produktion von Mitarbeitern genau geprüft, um in der späteren Serienproduktion die Qualität der Fahrzeuge sicherzustellen. Dazu gleichen die Mitarbeiter gefertigte Teile üblicherweise mit Checklisten auf Papier ab und notieren sich eventuelle Beanstandungen – ein fehleranfälliger Prozess. Während der Mitarbeiter für das Abhaken einer Checkliste die Arbeit unterbrechen muss, hat er mit einer Sprachsteuerung die Hände frei und kann das Band fortlaufend im Auge behalten.

Datenbrillen bieten für die Industrie unterschiedliche Vorteile - beispielsweise können zusätzliche Informationen wie etwa  Anleitungen abgerufen werden. (Bild: Dynabook Europe GmbH)

Datenbrillen bieten für die Industrie unterschiedliche Vorteile – beispielsweise können zusätzliche Informationen wie etwa  Anleitungen abgerufen werden. (Bild: Dynabook Europe GmbH)

Für ungelernte Mitarbeiter

In der deutschen Industrie zeigt sich ein klarer Trend zur Individualisierung. Das stellt die Produktion vor Herausforderungen: Gerade am Fließband werden oftmals auch ungelernte Arbeitskräfte eingesetzt. Unter Zuhilfenahme von Assisted Reality werden sie schneller fit in ihren Aufgaben – auch wenn eine Vielzahl an Variationen gefertigt wird. Mit einfachen Anleitungen, die Schritt für Schritt im Display der monokularen Datenbrille eingeblendet werden, weiß der Träger im Idealfall stets genau, was zu tun ist.

Betriebssysteme

In der Vergangenheit hatten die verfügbaren Datenbrillen sehr häufig ein Android-Betriebssystem, während in den meisten Betrieben Windows Standard ist. Das nach eigenen Angaben bis dato fehlende Angebot einer Windows-basierten Assisted-Reality-Lösung hat Dynabook zum Anlass genommen, eine solche Lösung zu entwickeln. Eine Windows-10- bzw. Windows-10-IoT-basierte Lösung bringt verschiedene Effekte mit sich. Beispielsweise bedeutet die Verwaltung unterschiedlicher Betriebssysteme einen Mehraufwand für die IT-Abteilung, zudem steigt die Fehleranfälligkeit. Zwei unterschiedliche Systeme greifen nie so nahtlos ineinander, wodurch sich Schwachstellen ergeben können. Eine Windows-Lösung kann das verhindern. Zudem ist die Dyna-Edge-Lösung einfach in Betrieb zu nehmen, da der Minicomputer einfach nur ein weiterer Client im Netzwerk ist, der sich ins bestehende System einfügt. Zudem bietet die Lösung einerseits fertige Module, ermöglicht aber andererseits auch eine individuelle Anpassung.

Schnelle Einführung

Vieles spricht dafür, dass sich Entscheider in produzierenden Unternehmen solche Technologien wie Wearables und Assisted Reality einmal genauer anschauen sollten. Die Dynabook-Lösung inklusive Augmented-Reality-Brille ist ein interessantes Angebot, die Vorteile von Smart Glasses auszuloten.


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