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Maschinen- und Auftragsdaten eng verknüpft

MES gegen den Fehlerteufel

Kleine Fehler in frühen Phasen der Produktion können sich leicht später zu größeren Problemen aufschaukeln. (Bild: ©ullrich/stock.adobe.com)

Kleine Fehler in frühen Phasen der Produktion können sich leicht später zu größeren Problemen aufschaukeln. (Bild: ©ullrich/stock.adobe.com)

Werksdaten visualisiert

Des Weiteren hat Berg die Werkshallen mit Monitoren ausgestattet, die einen Überblick über Daten wie Anlagenstatus, Aufträge, Mengen, Bearbeitungs- oder Restlaufzeiten geben. Meister und Schichtführer können so die Hauptgründe für Stillstände schnell erkennen und Werker darauf ansprechen. Diese Übersichten sowie die MES-Protokolle werden zur morgendlichen Shopfloor-Besprechung über Beamer oder Displays aufgerufen und analysiert. Darüber hinaus findet einmal im Monat eine Auswertung statt, um die drei häufigsten Stillstandsgründe zu identifizieren und um Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Geplante Integration

ERP-Stammdaten laufen bei Berg noch manuell ins MES, obwohl eine Verknüpfung leicht möglich ist. „Das ist sicherlich sinnvoll, wenn man sehr viele unterschiedliche Artikel produziert, was bei unseren Fahrwerk- und Airbag-Komponenten aber nicht der Fall ist“, sagt Technikleiter Prier. Im nächsten Schritt will das Unternehmen das MES jedoch an die Hauptproduktionsmaschinen für Bauteile in der Heiztechnik anbinden, bei denen eine wesentlich höhere Artikelvielfalt mit geringeren Rüstzeiten ansteht. „Dann dürfte auch die tiefere Verknüpfung zwischen ERP und MES ein Thema sein“, erläutert Prier.


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