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i-Cupboard von Digi Sens

C-Teile dezentral ausgeben

Digi Sens hat sein digitales Lagersystem e-Nventory um den Ausgabeschrank i-Cupboard ergänzt. Die Lösung soll gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen beim Einstieg in die digitaliserte Fertigung helfen.

Zutrittsberechtigte weisen sich einfach per Karte aus. (Bild: Digi Sens AG)

Zutrittsberechtigte weisen sich einfach per Karte aus. (Bild: Digi Sens AG)

Der Wiegetechnik-Spezialist Digi Sens entwickelte das selbstüberwachende Lager e-Nventory bereits im Jahre 2000. Beim System ist jede Lagerposition mit einer genauen, digitalen Waage ausgestattet. Ein Controller fragt permanent die aktuellen Bestände der Lagerplätze ab und sendet sie an einen Server zur Weiterverarbeitung. Hier werden auch die Alarmmengen und die Mindestbestände für jeden Artikel verwaltet. Neben dem internen Gebrauch können die Bestandsdaten extern auch an ausgewählte Lieferanten, Logistikdienstleister oder Kunden weitergegeben werden. Diverse C-Teile-Versorger setzen das System zur dezentralen und digitalen Bewirtschaftung der Lager bei ihren Kunden ein.

Bis zu 104 Fächer pro Schrank

Die neueste Anwendung des Systems ist der Ausgabeschrank i-Cupboard. Der Stahlschrank wird nach Kundenerfordernissen mit Fächern für bis zu 104 verschiedenen Artikeln ausgestattet. Der Zugang zu dem dort gelagerten Material erfolgt über ein RFID-Badge, welches den Schließmechanismus freigibt. Die Zugangsberechtigung kann über das Softwaresystem vergeben werden. Jede Entnahme ist so einer Person zweifelsfrei zuzuordnen. Die Idee hinter diesem Schrank ist, das Material dort anzubieten, wo die Mitarbeiter es benötigen. So sollen zeitraubende Wege zu zentralen Lagern oder Magazinen vermieden werden. Die Datenverarbeitung erfolgt über e-Nventory.net Die Webinfrastruktur soll sicherstellen, dass die Schrankinhalte überwacht und die Zutrittsberechtigungen geregelt werden. Die Bestandsdaten werden über Web-Browser dargestellt und Schnittstellen wie M2M, SOAP/XML, EDIfact erleichtern die Einbindung in bestehende ERP-Systeme.

Drei Ausführungen erhältlich

Den etwa einen Meter breiten und zwei Meter hohen Schrank gibt es in drei Versionen. Der Standard ist mit Stahltüren versehen, ein Modell mit Touch-Screen erlaubt die zusätzliche Eingabe etwa von Kostenstelle, Kundenauftrag, Projekt und Patientennummer. Der i-Cupboard mit Glastüren und LED-Beleuchtung richtet sich vor allem an externe Materialversorger, die ihre Produkte präsentieren wollen. Das System ist gleichermaßen für verteilte Lager wie auch für Konsignationslager geeignet, denn es sammelt und meldet die Lagerbestände automatisch und informiert über jede Materialentnahme mit Zeit, Anzahl und Verbraucher. „Der rätselhafte Verbrauchsanstieg bestimmter Artikel, wie Trennscheiben oder Handschuhe, kurz vor dem Wochenende gehört auch der Vergangenheit an“, bemerkt Michael Kuster, Director Sales & Marketing bei Digi Sens mit einem Augenzwinkern.

(Bild: Digi Sens AG)

(Bild: Digi Sens AG)


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