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Fahrerlose Transportfahrzeuge

Heterogene Systeme koppeln

Fahrerlose Transportsysteme werden für immer mehr Firmen attraktiv. Der Wunsch nach Resilienz und Flexibilität rückt dabei Autonomous Mobile Robots als Lösung in den Fokus. Der parallele Betrieb unterschiedlicher Fahrzeuge ist kritisch, da Systeme etwa keine Sensor- und Positionsdaten tauschen.

(Bild: ©romaset/stock.adobe.com)

(Bild: ©romaset/stock.adobe.com)

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) unterschiedlicher Fabrikate sinnvoll miteinander einsetzen zu können, ist erklärter Wunsch vieler Lagerbetreiber. So wurde auch die Richtlinie 5050 des VDA initiiert. Hierbei wird auf eine Standardisierung der Kommunikation gesetzt, um bei der Koordination der Fahrzeuge zu unterstützen. Erfolg an dieser Stelle fiele auf fruchtbaren Boden – vor allem da intralogistische Materialflusssysteme wie das der Software-Manufaktur Dr. Thomas und Partner (TUP), bereits jetzt schon unterschiedliche Materialflussgewerke koppeln.

In Echtzeit optimieren

Als übergeordnete System sind Materialflusssysteme in der Lage, die Prozesse in einem Distributionszentrum zu unterstützen und optimieren zu helfen. Auch TUP verfolgt diesen Ansatz, mit dem gewisse Vorteile einhergehen: Mit verschiedenen Ressourcen können in Echtzeit kommuniziert sowie Transportaufgaben dynamisch gesteuert und überwacht werden. Die Funktionalität des Materialflussrechners TUP.MFC geht demnach über die reine Quelle-Senke-Abwicklung von Transportaufgaben hinaus. Das System kann nicht nur automatisierte Lagertechniken steuern, sondern zugleich auch manuelle Lageraufgaben in Echtzeit optimieren. Ein Mischbetrieb unterschiedlicher FTS-Konzepte und Hersteller ist bereits möglich, durch die jeweils spezifischen Schnittstellen jedoch noch sehr zeit- und kostenaufwendig in der Umsetzung. Durch das Fehlen einer zentralen Koordinationsinstanz erfasst jedes parallellaufende System eigene Umgebungsdaten und durchläuft zu Lasten der Effizienz eigene Entscheidungsprozesse.

Integriert oder Standalone

Der individuell ausprägbare Materialflussrechner von TUP kann sowohl als vollintegrierter Bestandteil eines Warehouse-Management-Systems (WMS), als auch als Stand-Alone-Lösung für das Transportmanagement unter einem übergeordneten Fremd-WMS angebunden werden. TUP.MFC bietet eine optimierte dynamische Routenplanung, die in Echtzeit auf Veränderungen reagiert. Der Eingriff in Transportaufgaben geschieht automatisch oder manuell durch den Leitstand. Die Betriebszustände der Intralogistik werden analysiert und daraus anhand der Auslastung aller Anlagenressourcen in Echtzeit die effizientesten Routen für aktive Flurförderfahrzeuge ermittelt. Die Art und Anzahl der angebundenen Ressourcen ist dabei nicht limitiert. Einer heterogenen Skalierbarkeit steht also nichts im Wege.


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