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Feinplanung im Werkzeugformenbau

Komplexe Fertigung automatisch synchronisiert

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Asprova APS visualisiert den Auftragsstaus in Gantt-Diagrammen, und gibt Ressourcen-Gantt-Diagramme sowie Tabellen für die Reihenfolgefertigung aus. Auch die Kapazitätsauslastung wird grafisch dargestellt. (Bilder: Asprova AG)

Asprova APS visualisiert den Auftragsstaus in Gantt-Diagrammen, und gibt Ressourcen-Gantt-Diagramme sowie Tabellen für die Reihenfolgefertigung aus. Auch die Kapazitätsauslastung wird grafisch dargestellt. (Bilder: Asprova AG)

Go-live nach acht Wochen

Mit dem Wissen um diese hohen Anforderungen an die im System hinterlegten Daten, fand Anfang Januar 2018 ein Kick-off-Workshop statt. Im Anschluss daran wurden die Schnittstellen zu den relevanten Datenbanken erstellt. Dann ging es an den Import der Daten und die Basis-Parametrisierung in der APS-Anwendung von Asprova. Dann wurden die Einlastungsregeln und Planungslogik für einzelne Prozesse, Ressourcen und Aufträge festgelegt. Mit der vormals einfachen Vorwärts-/Rückwärtsplanung könnte ein Unternehmen wie Horst Scholz mit ihren vielen Parallelprozessen, Loopings und so weiter kaum optimale Planungsergebnisse erzielen. Schon drei Wochen nach dem Kick-off wurde automatisch mit der APS-Anwendung geplant, der Go-live Ende Februar löste den Einsatz von Excel-Tabellen endgültig durch eine vollautomatische Planung ab. Seither optimiert der Bamberger IT-Dienstleister RMS Tegos die Datenstruktur laufend weiter, um den Nutzungsgrad der APS-Software zu erhöhen.

Überzeugende Ergebnisse

Die Firmenlenker von Horst Scholz – aber auch der Asprova-User Martin Müller – zeigen sich begeistert von der neuen Planungssoftware. Die wesentlichen Projektziele ließen sich umsetzen. Die Reihenfolgeplanung ist realistisch und auch machbar, viele Prozesse laufen wie vorgesehen synchron. Bei der Planung wird die Materialverfügbarkeit wie gewünscht berücksichtigt. Der Status wird nun durch Auftrags-Gantt-Diagramm, Ressourcen-Gantt-Diagramm, eine Tabelle für Reihenfolgefertigung und Kapazitäts-Auslastungsdiagramm visualisiert. Mit der APS-Anwendung lässt sich die Fertigung von 60 Werkzeugformen in den kommenden zwölf Monaten berechnen – in 20 Sekunden. Damit sind stets zuverlässige Aussagen möglich, zu welchem Zeitpunkt eine Werkzeugform fertig sein wird.

Folgeprojekt ausgerufen

Für die Qualität der Planungsergebnisse spricht, dass die Geschäftsführung von Horst Scholz bereits beschloss, Asprova APS auch beim eigenen Kunststoffspritzguss zu implementieren. Für Anfang Januar 2019 ist der Kick-off in zwei verschiedenen Geschäftsbereichen geplant. Hier stellen sich der Planung andere Herausforderungen. Wegen der aufwendigen Umrüstvorgänge bei den Kunststoffspritzmaschinen müssen Produkte auf Lager gefertigt werden. Dennoch wollen Planer mit möglich geringen Beständen fertigen. Vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen mit der Advanced Planning and Schelduling-Anwendung von Asprova sind sich die Geschäftsführer Ebert und Rebhan sicher, auch hier ans Ziel zu gelangen.


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