Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Datendrehscheibe für Business-Apps

Instandhaltungsdaten
für die Hosentasche

Der Nutzen mobiler Lösungen steht und fällt oft mit ihrer Integration. Ohne Zusammenspiel etwa mit den ERP- und CRM-Anwendungen einer Firma lassen sich komplexe Prozesse kaum automatisieren und nahtlos integrieren. Das gilt gerade für die Instandhaltung.

Bild: ©pressmaster/stock.adobe.com

Bild: ©pressmaster/stock.adobe.com

Ob automatische Steuerung einer Maschine, Management der Lieferkette oder die Unterstützung stationärer Produktionsprozesse: Mobile Anwendungen gehören in vielen Firmen zum Alltag. Gerade bei Instandhaltung, Wartung und Service können mobile Apps Abläufe und Prozesse optimieren helfen. Eine Herausforderung ist hierbei nach wie vor die Anbindung an ein System oder eine Datenbank sowie der bidirektionale mobile Zugriff auf die jeweiligen Daten und Informationen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei meist auf der Effizienzsteigerung sowie auf einer kurzen Reaktionszeit auf Ereignisse wie Stillstände und Störungen. Außerdem gilt es manuelle, meist papiergebundene Prozesse, medienbruchfrei abzubilden. Automatisierte Prozesse bringen Daten transaktionssicher ins führende ERP-System. Und die schmalen Apps sind in der Regel vergleichsweise einfach zu bedienen, ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Akzeptanz der Anwender. Speziell wo manuelle und nicht IT-gesteuerte Prozesse laufen, könnten mobilen Apps Verbesserungspotential ausschöpfen.

Instandhaltung im Wandel

Oberstes Ziel der Instandhaltung ist es, die möglichst hohe technische Verfügbarkeit von Anlagen herzustellen. Das noch immer gängige Procedere zur Eingabe von Daten mit Stift und Zettel ist dabei zeitaufwendig und zeitlich verzögert. Tippfehler, Verlust oder Unlesbarkeit bedingen eine Fehleranfälligkeit dieser Abläufe. Eine mobile Instandhaltungs-App ermöglicht es zum Beispiel, kritische Maschinen in Echtzeit zu überwachen, Aufträge zu planen oder eine vorrausschauende Wartung zu unterstützen.

Neue App für Instandhalter

Eine neue App des Softwareherstellers Membain ist genau auf dieses Aufgabengebiet zugeschnitten. Die Anwendung stellt Daten aus der Instandhaltungslösung SAP PM / CS auf einem mobilen Endgerät dar. Die Standardsoftware ist plattformunabhängig und für die mobilen Betriebssysteme Android, iOS, BlackBerry OS, WinPhone (und andere) verfügbar. Dabei sorgt die standardisierte Schnittstelle ins SAP-System für die Nutzung sämtlicher Standardfunktionen. Die Anpassung an individuelle Prozesse ist ebenfalls realisierbar. So lassen sich Aufträge, Meldungen und Checklisten anzeigen, anlegen und bearbeiten, sowie Zeiten, Mengen, Material rückmelden oder der Anwender kann sich einen Überblick über den Bestand verschaffen und das Ersatzteillager verwalten. Zudem können Anwender durch den On-/Offline-Modus von jedem Standort des Unternehmens aus mit dem System arbeiten. Dabei wird jede Buchung transaktionssicher durchgeführt. Mit ihrem integrierten Softwareansatz ermöglicht die mobile App zudem eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Durch den Aufbau mit Standardkomponenten spricht der Hersteller von einem ‚Go-Live‘ innerhalb weniger Tage ohne externe IT-Projektberatung. Die mobile Lösung ist hinsichtlich der Unterstützung weiterer Prozesse skalierbar und bis zu einem kompletten Shopfloor-System ausbaubar.

Eine App für Instandhalter ergänzt seit kurzem das Mobil-Portfolio der Membrain GmbH. (Bild: Membrain GmbH)

Eine App für Instandhalter ergänzt seit kurzem das Mobil-Portfolio der Membrain GmbH. (Bild: Membrain GmbH)

Mit dem führenden System

Mobile Business-Apps sollten benötigte Daten zeitnah aus dem führenden ERP-System erhalten. Häufig anzutreffende Punkt-zu-Punkt-Ansätze geraten zuweilen an technologische oder budgettechnische Grenzen. Hier könnte eine Kommunikationsplattform helfen, die Daten aus den Backends auf die Smartphones bringt und umgekehrt. Die modulare Softwarearchitektur der Membrain GmbH namens MembrainRTC – Mobile Platform 4.0 ist als eine Datendrehscheibe konzipiert, die Systeme verschiedener Hersteller wie Web Services, Exchange oder auch Steuerungen anbinden kann. Der Kommunikationsserver ist plattformunabhängig und verfügt über eine zertifizierte SAP-Schnittstelle. Daten werden bidirektional vom führenden ERP-System verwaltet und beliebigen Front-Ends, wie mobilen Geräten, Terminals oder Maschinen, zur Verfügung gestellt. Das ERP-System wird hierbei als steuernde Instanz verwendet.

Business Apps aus der Cloud

Auch das Thema Cloud spielt bei mobilen Anwendungen oft eine wichtige Rolle. Connectoren ermöglichen die Anbindung an den Kommunikationsserver – etwa an die SAP Cloud Platform, eine eigene Cloud, oder lokal im eigenen Rechenzentrum. So aufgestellt, sind den Einsatzbereichen mobiler Lösungen kaum Grenzen gesetzt.


Das könnte Sie auch interessieren:

Viele ERP-Lösungen wurden einst von Spezialisten entwickelt und danach nur noch angepasst, erweitert und mit Updates versorgt. Doch steigende Digitalisierungsanforderungen, schnellere Produkteinführungen sowie der Fachkräftemangel schrauben die Anforderungen in die Höhe. Könnte Low-Code-Softwareentwicklung die Lösung sein?‣ weiterlesen

Mit einem Anstieg von 1,6 Punkte im Januar liegt das IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,9 Punkten und damit über der neutralen Marke von 100. Für die Arbeitsmarktforscher deutet dies auf positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt hin.‣ weiterlesen

Mit ProKI, einem Demonstrations- und Transfernetzwerk für künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion, soll die Anwendung von KI bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) weiter vorangetrieben werden.‣ weiterlesen

Wolfgang Boos hat zum Jahreswechsel die Geschäftsführung des FIR an der RWTH Aachen übernommen. Er tritt die Nachfolge von Volker Stich an.‣ weiterlesen

Mit den Produkten der Marke Smartblick will F&M Werkzeug und Maschinenbau gerade kleineren Unternehmen ermöglichen, Fertigungsprozesse anhand von Maschinendaten zu analysieren und zu optimieren. Jetzt hat die Firma ein Modul vorgestellt, das mit künstlicher Intelligenz 'on Edge' prädiktive Qualitätsanalysen erstellt, also Predictive Quality ermöglicht.‣ weiterlesen

Die GSG Genii Software Gruppe hat die Übernahme der Camos Software und Beratung GmbH bekanntgegeben, einem Software-Spezialisten im Bereich Configure Price Quote (CPQ).‣ weiterlesen

Lichttechnische Messungen gehören bei der Produktion von Displays zum Standard. Während der Entwicklung müssen jedoch auch sehr unterschiedliche Messungen, meist detaillierter als in der Serienfertigung, durchgeführt werden. Das Zusammenspiel von Displayansteuerung, Messequipment und Auswertung der Messwerte ist dabei oft zeitaufwendig und fehlerbehaftet. Eine voll- oder teilautomatisierte Messung kann die Arbeit vereinfachen.‣ weiterlesen

Mit einem Mix aus Liefer- und Projektgeschäft wappnet sich die Firma Unterfurtner aus Österreich gegen Marktschwankungen. Dabei verursachten die unterschiedlichen Prozesse der Geschäftsbereiche früher viel Aufwand, den das alte ERP-System kaum abfederte. Der Rollout von AMS.ERP änderte das, denn die Software ist auf solche Anforderungen zugeschnitten.‣ weiterlesen

ERP-Integrationen sind herausfordernde Projekte. Oft vergrößern überbordende Funktionswünsche das Risiko des Scheiterns. Eine Alternative ist die Ausarbeitung einer langfristigen ERP-Strategie samt Roadmap.‣ weiterlesen

Julia C. Arlinghaus, Nicole Dreyer-Langlet, Katharina Hölzle, Daniel Hug, Dieter Meuser und Björn Sautter verstärken den Forschungsbeirat Industrie 4.0. Das von Acatech koordinierte Gremium berät strategisch und unabhängig, insbesondere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).‣ weiterlesen

Softwareanbieter Sage stellt neue Werkzeuge bereit, die eine Brücke zwischen der eigenen Systemumgebung und der Azure-Cloud von Microsoft bilden sollen.‣ weiterlesen