Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Zuverlässiges Ressourcen- und Bestandsmanagement

Die Umeta GmbH & Co. KG agiert als Hersteller und Händler gleichermaßen: Das Unternehmen liefert Schmiernippel, Fettpressen und Zubehör und stellt Drehteile nach Kundenvorgaben her. Zur Abstimmung von internen und externen Produktions- und Lieferprozessen wird dabei eine angepasste Unternehmenssoftware eingesetzt.

Bild: Umeta

Die Umeta Hermann Ulrichskötter Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG aus Bielefeld ist seit mehr als 80 Jahren Spezialist für Abschmiertechnik ‚Made in Germany‘. Bei dem mittelständischen Unternehmen finden Kunden aus über 60 Ländern ein umfassendes Schmiernippelprogramm sowie Fettpressen und Zubehör für alle Einsatzbereiche. Drehteile nach Kundenvorgabe sind eine weitere Stärke des Unternehmens. Dabei erfolgen die Bearbeitung komplexer Bauteile und die Produktion in variablen Abmessungen, Werkstoffen und Losgrößen. „Wir finden gemeinsam mit unseren Kunden selbst für schwierige Einsatzbereiche die passende Lösung. Wir sehen uns als Hersteller und nicht als Händler. Einerseits verfügen wir in unserem Lager über 1.500 verschiedene Schmiernippeltypen, andererseits können wir auch individuelle Sonderlösungen nach Kundenspezifikationen anfertigen. Dadurch bietet Umeta die größtmögliche Flexibilität“, erklärt Geschäftsführer Frank Maser.

Die Produktqualiät wird durch moderne Produktionsanlagen, zertifiziertes Qualitätsmanagement und das langjährige Know-how der Mitarbeiter getragen. Bei der Metallwarenfabrik ist man sich trotz Marktführerschaft bewusst, dass kontinuierlich an der Wettbewerbsfähigkeit und der Kostenentwicklung gearbeitet werden muss, um die Herausforderungen des weltweiten Marktes zu bewältigen. Zur Steigerung der Effizienz und zur Unterstützung der Unternehmensführung setzt das Unternehmen seit Jahren auf die Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics, die von der Modus Consult AG auf die Bedürfnisse des Zulieferers des Maschinen- und Anlagenbaus zugeschnitten wurde.

Fokus auf bestmöglicher Ressourcennutzung

In der Prozesssteuerung auf Basis des Enterprise-Resource-Planning-Systems (ERP) spielt die Produktionsplanung eine herausragende Rolle, um Ressourcen bestmöglich zu nutzen, die Verfügbarkeit der Rohstoffe und der Fertigprodukte sicherzustellen sowie die Produktionsabläufe der verschiedenen Artikel zu vereinfachen: „Ein effizientes Produktionsmanagement besteht aus zwei wesentlichen Komponenten, die eng miteinander korrespondieren. Es kommt einerseits auf eine gute Organisation der Produktionsplanung von der Annahme neuer Aufträge bis hin zur Fertigstellung und Lieferung an, und andererseits auf eine leistungsfähige Software, die an diese Abläufe angepasst ist und sie so optimal unterstützt“, weiß der ERP-Systembetreuer von Umeta, Stefan Henning, aus der Praxis zu berichten.

Feinplanung unterstützt das Produktionsmanagement

Neben dem führendem ERP-System setzt der Metallverarbeitungsspezialist zur Feinplanung auf den Etagis Viewer. Diese Lösung unterstützt Umeta dabei, typische Fragen der Produktionsplanung und -steuerung schnell und zuverlässig zu beantworten: Beispielsweise welche Aufträge sich derzeit im System befinden, wie deren Status ist und wann sie geliefert werden können. Darüber hinaus wird geklärt, welche Abhängigkeiten in Aufträgen bestehen und wann welche Arbeitsgänge auf welcher Ressource eingeplant sind. Auch Fragen nach etwaigen auffälligen Engpässen und deren Behebung werden zuverlässig abgearbeitet. Letztlich kann Umeta mithilfe der Daten aus dem ERP-System erkennen, wie die Bestände insgesamt optimiert werden können und welche Produktionskosten sich ergeben.

Zuverlässige Bestandsführung bis zum Zulieferer

Ausgehend von der Produktionsplanung wird ein Vorschlag generiert, der bei Umeta tagesaktuell ausgeführt wird. Der Bedarf an Rohmaterial und Zukaufkomponenten wird ermittelt, sodass der Beschaffungsprozess bereits über die Produktionsplanung entscheidend gesteuert wird. Die Rohteile werden auf automatischen Drehmaschinen erzeugt. Diese Fertigung wird durch die Maschinendatenerfassung begleitet. Dann erfolgt meist ein Härteprozess mit einem in die Produktion integrierten Ofen. Die Werkstücke werden dann zur Oberflächenbehandlung und -veredlung an externe Betriebe vergeben. Selbst die Fremdbearbeitung wird über die Unternehmenssoftware gesteuert, denn die Schmiernippel und Fettpressen werden jeweils gescannt, wenn sie den Betrieb verlassen und zurückgeliefert werden.

Dadurch erfolgt ein Abgleich der Bestände und die Fehlerquote bei der Bestandsführung tendiert gegen Null. In der Montageabteilung werden die Teile nach der Rückkehr aus der Fremdbearbeitung zu Baugruppen montiert und wiederum über die Maschinendatenerfassung registriert. Anschließend werden die Baugruppen und Fertigteile ins Lager transportiert, von wo aus Kommissionierung und Versand erfolgten. Damit zum Beispiel im Falle der Lieferung von Schmiernippeln, die häufig 10.000-fach versendet werden, diese nicht einzeln gezählt werden müssen, arbeitet Umeta hier mit einer Verwiegung, die voll in die ERP-Lösung eingebunden ist. So wird die vollständige Lieferung sichergestellt.

2.000 Modelvarianten softwaregestützt im Griff

Umeta ist langjähriger Kunde des Software- und Beratungshauses aus Gütersloh und hat bereits mehrere Projekte mit dem Anbieter durchgeführt. So wurde 2006 der Variantengenerator integriert, um die 2.000 Varianten der Fettpresse leichter abwickeln zu können. Basis der Lösung ist ein Klassifizierungssystem, das Grundfunktionen zur Definition der Sachmerkmale und Ausstattungen für das Variantensystem zur Verfügung stellt. Das System generiert auftragsspezifische Stücklisten und Arbeitspläne, prüft die Verfügbarkeit von Komponenten und ermittelt Herstellkosten, Preise, Produktionszeiten und Kapazitäten.

Ebenfalls im Jahr 2006 wurde die Maschinendatenerfassung über Schnittstellen an das Geschäftssystem gekoppelt, um besseren Überblick zum Produktionsgeschehen zu erhalten und exakte Daten für die Nachkalkulation zu ermitteln. 2007 entwickelte der Softwareanbieter dann gemeinsam mit Umeta ein Kalkulationsmodul, das genau auf die Produkte des Unternehmens zugeschnitten ist: Im Fokus stehen die effiziente und exakte Ermittlung von Angebots- und Einstandspreisen. 2008 wurde im Hause Umeta eine ‚Hardwareaufrüstung‘ vorgenommen: Das ERP-System wurde auf SQL-Server umgestellt und gleichzeitig migrierte man auf die Version 5.01. Im Jahr 2011 erfolgte die Einführung des Feinplanungstools Etagis, das sich eng in Microsoft Dynamics integrieren lässt.

Zentrale Rolle von Organisations- und Prozessgestaltung

„Da eine Software nur so gut sein kann wie die Prozesse, die durch sie unterstützt werden, ist für uns die Organisations- und Prozessgestaltung in der operativen Auftragsabwicklungskette von hoher Bedeutung. Diese Aufgabe reicht von der Konzeption und Einführung produktionsrelevanter Strukturen im ERP-System bis hin zur Überprüfung und Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation“, erläutert ERP-Systembetreuer Stefan Henning.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Personaleinsatzplanung ist integraler Bestandteil eines Manufacturing Execution Systems. Sind die tatsächlich genutzten Arbeitszeitmodelle in der werksnahen Software detailliert hinterlegt, können sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter von höherer Flexibilität profitieren.‣ weiterlesen

Cloud-Infrastrukturen eignen sich sehr gut, um aus den Daten der Automatisierungssysteme nützliche Informationen zu gewinnen. Dafür müssen die Daten aber erst einmal in die Cloud gelangen. Das lässt sich unter anderem am Beispiel Siemens Mindsphere illustrieren.‣ weiterlesen

Der Nahtlose Datenaustausch zwischen den verschiedenen Werkzeugen in unterschiedlichen Phasen der Anlagenplanung ist seit der Gründung im Jahr 2009 das Ziel der Initiative AutomationML e.V. Nun hat die Initiative die zweite Edition des ersten Teils seines Datenaustauschformats veröffentlicht.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige