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Zuverlässiger Betrieb durch integrierte USV

Schutz vor Datenverlust in Logistik-Anwendungen

Ein neuer Industrie-PC für den Einsatz bei Logistikanwendungen arbeitet mit einer integrierten, unterbrechungsfreie Stromversorgung, die auf Superkondensatoren basiert. Die USV überbrückt bis zu 30 Sekunden Spannungsausfall und schützt so vor Datenverlust und Betriebsunterbrechungen. Die integrierte Stromversorgung sichert die durchgängige Betriebsbereitschaft der Hardware auch während des Startvorgangs von Logistikfahrzeugen ab.

Bild: noax

Der Computer an Bord gehört auf Gabelstaplern und Flurförderzeugen vielfach zur unverzichtbaren Ausrüstung. Allerdings löst der Startvorgang eines Gabelstaplers mit Gas- oder Dieselmotor häufig ein Einbrechen der Spannung aus. Dies kann, wenn der Rechner auf dem Stapler bereits hochgefahren ist, zu einem abrupten Abschalten des Geräts führen. Die Folge ist häufig ein Verlust von essenziellen Informationen.

Bei der Entwicklung des neuen Industrie-PC (IPC) C12 von Noax mit integrierter USV wurde dieses Problem adressiert: Die integrierte unterbrechungsfreie Stromversorgung des kompakten Rechners überbrückt kurzzeitige Spannungsausfälle über einen Zeitraum von bis zu 30 Sekunden. So bleiben die Informationen erhalten, bei Konfigurationen mit Festplatte sinkt das Risiko von Schäden durch unkontrollierte Bewegungen des Schreib-/Lesekopfes. Das Gerät ist wasser- und staubgeschützt gemäß IP65 und lässt sich auch bei niedrigen Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius betreiben.

Abschaltverhalten an den Einsatzzweck anpassen

Kurzzeitige Spannungseinbrüche bis zu 30 Sekunden während des Betriebs werden von der USV überbrückt. Im Standby-Zustand können je nach Einstellung Stromausfälle von bis zu sechs Minuten überdauert werden. Der Industrie-PC mit integrierter USV bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um das Gerät an die jeweilige Einsatzsituation anpassen zu können: So lässt sich der IPC beispielsweise bei einer Unterbrechung der Energieversorgung automatisch herunterfahren, nachdem die Daten abgespeichert wurden. Für die drahtlose Kommunikation unterstützt das Modell die WLAN-Standards 802.11a/b/g/n und die Frequenzbänder 2,4 und fünf Gigahertz. Bei Bedarf lassen sich Daten auch per WWAN, etwa via UMTS, übertragen. Optional integriert der Anbieter auch Bluetooth, bei Bedarf lasssen sich Transponderleser für Hitag, Mifare und Legic montieren.

Der IPC C12 von Noax bietet zahlreiche Sicherheitsfunktionen, wie beispielsweise das automatische Herunterfahren des Gerätes bei Stromausfall. Der auf der Frontseite platzierte USB-Anschluss wird durch eine Gummiabdeckung verschlossen. Bild: noax

Zusatzfunktionen für sicheren Systembetrieb

Die integrierte Zündschlüsselfunktion gestattet dem Anwender, das Fahrzeugterminal beim Zünden des Fahrzeugs automatisch zu starten und bei einem Ausschalten der Zündung ebenso automatisch herunterzufahren. Auf Wunsch lässt sich dabei auch eine zeitliche Verzögerung einstellen. Weitere Sicherheitsfunktionen können über einen Digitaleingang implementiert werden. So ist es etwa möglich, das Display des Industrierechners automatisch auszuschalten oder den Touchscreen zu sperren, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Über die ‚Deep Sleep‘-Funktion wird zudem ein ‚Leersaugen‘ des Fahrzeugakkus verhindert. Die gesamte Konfiguration der integrierten USV und Zusatzfunktionen kann zudem über das Konfigurationstool nSetup eingestellt werden.

Unterbrechungsfrei durch langlebige Superkondesatoren

Für die neue, integrierte USV des Gerätes verwendet der Anbieter wartungsfreie, umweltfreundliche und langlebige Superkondensatoren als Energiespeicher. Die Stromversorgung benötigt somit keine Akkus, die auf schädliche Stoffe wie Blei oder Cadmium zurückgreifen, und dadurch erhebliche Entsorgungsprobleme verursachen können und schon nach relativ kurzer Zeit erneuert werden müssen.

Direkter Anschluss an 12- und 24-Volt-Bordnetze

Wie alle Geräte des Hardwareherstellers bietet der neue Rechner mit eingebauter USV neben seiner Robustheit einen weiten Eingangsspannungsbereich von zehn bis 30 Volt. Dadurch kann das Logistikterminal direkt an 12- oder 24-Volt-Bordnetze angeschlossen werden. Vorschaltgeräte fallen weg, dadurch bleibt mehr Platz in der Kabine.


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