Beitrag drucken

Zukunft der Arbeit und neue Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0

Die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik hat angekündigt, zwei Fachausschüsse zu gründen. Die Arbeitsgruppen untersuchen Zusammenhänge zwischen den Bereichen Technologie, Geschäftsmodelle und Arbeitsumfelder auf dem Weg zu einer Industrie 4.0

Der Erfolg der Industrie 4.0 wird von technologischen Innovationen und der Entwicklung passender Geschäftsmodelle und Arbeitsumfelder beeinflusst. Gleiches gilt für stimmige Aus- und Weiterbildungskonzepte. Um gemeinsam an diesen Herausforderungen zu arbeiten, wird die VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik zwei Fachausschüsse gründen. Am 26. September 2014 konstituiert sich ein Fachausschuss mit dem Arbeitstitel 'Businessmodelle'. Die Arbeitsguppe soll die Geschäftsmodellentwicklung in einer Industrie 4.0 vorantreiben. Sie wurde von Professor Frank T. Piller TIM und RWTH Aachen, initiiert.

Ein Fachausschuss zum Thema 'Zukunft der Arbeit' nimmt unter der Leitung von Professor Wilhelm Bauer, Fraunhofer IAO, am 31. Oktober 2014 seine Arbeit auf. Die Teams wollen ergründen, welche Formen der Arbeit durch Industrie 4.0 in der Fertigungs- und der Prozessindustrie zu erwarten sind und wieviel Unterstützung die Automation durch neue Assistenzsysteme in der Produktion leisten kann, um Arbeit zu erleichtern, Personen mit eingeschränkten Handlungsfähigkeiten zu integrieren und Schulungen an neuen Systemen zu unterstützen.

(Quelle:VDI)


Das könnte Sie auch interessieren:

22 Organisationen aus Industrie und Wissenschaft haben erstmals gemeinsame Empfehlungen für eine Innovationspolitik vorgelegt. Unterschrieben haben unter anderem der Daad, die Helmholtz-Institute, der VDMA und ZVEI. ‣ weiterlesen

Der französische Softwarehersteller Dassault Systèmes wird die amerkanische Exa Corporation für rund 400 Millionen US-Dollar kaufen. Damit erweitert der Anbieter von PLM- und Engineering-Lösungen sein Portfolio insbesondere im Bereich der Strömungssimulation. ‣ weiterlesen

Viele Unternehmen stehen dem Thema Künstliche Intelligenz grundsätzlich positiv gegenüber. Doch noch haben viele Firmen nicht das richtige Knowhow, um eigene KI-Projekte zu starten. Auch der organisatorische Rahmen und die fehlende Akzeptanz stehen der Marktdurchsetzung von KI-Lösungen noch im Weg. Das ergab eine Untersuchung des amerikanischen Business Analytics-Softwarehersteller SAS Institute.‣ weiterlesen

Sensordaten effizient nutzen

Im Stahlwalzprozess sammeln Tausende von Sensoren kontinuierlich Daten. Zwar übertragen die Sensoren diese Daten mittlerweile weitestgehend automatisiert, häufig erfolgt die Auswertung jedoch manuell. Das bedeutet viel Aufwand und einige Risiken bei Energieeffizienz oder Produktqualität. Gute Gründe, die Sensordaten automatisiert zu analysieren. ‣ weiterlesen

Materialise übernimmt Actech

Materialise, ein belgischer Anbieter von Additive Manufacturing-Angeboten, hat die Sctech GmbH auf Freiberg/Sachsen erworben. Actech ist ein Full Service-Hersteller von komplexen Metallgussteilen. Mit der Übernahme will Materialise sein Portfolio spezielle 3D-gedruckte Metallteile erweitern.‣ weiterlesen

Cyberangriffe auf die Industrie: Fertigungsbranche ist Top-Ziel

Etwa jede dritte Cyberattacke auf Rechner für industrielle Kontrollsysteme (ICS, Industrial Control Systems) in der ersten Jahreshälfte 2017 richtete sich gegen Unternehmen aus der Fertigungsbranche. Das zeigt der aktuelle Kaspersky-Bericht über Cyberbedrohungen für industrielle Automationssysteme [1]. Der zahlenmäßige Höhepunkt der Angriffe lag dabei im März 2017 – auch bedingt durch Wannacry. Zwischen April bis Juni gingen die Werte wieder leicht zurück. ‣ weiterlesen