Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wettbewerbsvorteil durch Produktionseffizienz

Operative Indikatoren verstehen und nutzen

Beitrag drucken
Die neue Lösung der SpiraTec AG zur Ermittlung von Kennzahlen im Modell. Bild: SpiraTec AG

Visualisierung und Analysewerkzeuge

Die Lösung stellt zahlreiche Applikationen zur Anzeige und Auswertung der KPIs und Energy Performance Indicators (ENPIs) über die Visualisierungs- und Reportingmodule des PI-Systems dar. Diese Ausgabetools bieten zudem interaktive Nutzerlösungen wie Drill-Down und Root Cause-Analyse sowie Drop-Down-Menüs und Linkbuttons zur Navigation. Angepasst an die Indikatorattribute und die Rahmenbedingungen in der Produktion der Prozessindustrie stehen Funktionen zur Verfügung wie Wahl von Diagrammarten, Trendanzeigen, Tabellen, Anzeige von bis zu 20 Werten in einem Dashboard mit integrierten Vergleichsfunktionen und vieles mehr. Über eine rollenbasierte Nutzeranmeldung werden Einzelanwendern beziehungsweise Nutzergruppen Wertegruppen und Anzeigemöglichkeiten freigeschaltet. Dadurch hilft das System bei der Einhaltung von Sicherheitsfunktionen und der Bereitstellung von Informationsbausteinen zu den Systembedienern.

Praktische Anwendung des Systems im Unternehmen

Der Aufbau des Systems über Templates bietet dem Nutzer die Möglichkeit, Strukturen und Funktionen ohne großes IT-Fachwissen auf seine Bedürfnisse anzupassen. Umfangreichere Einzelanpassungen an Auswerteszenarien in Einzelbetrieben können durch Fachspezialisten der SpiraTec AG in Zusammenarbeit mit den Betreibern umgesetzt werden. Die Auswahl der Inhalte und Einzelfunktionen des Systems wurden auf die Anforderungen in der Prozessindustrie abgestimmt. Dafür arbeitete der Systemanbieter während der Entwicklungsphase mit Partnern aus der Industrie zusammen, berücksichtigte die Erfahrungen aus zahlreichen Einführungsprojekten und die Ergebnisse einer Marktanalyse.

Stand der Entwicklung und Zukunftsausblick

Nach der Entwicklung des Basissystems und den ersten Erprobungsphasen in der Prozessindustrie trat das System in einen Revisionszyklus ein. Darin werden die Funktionen auf die gewonnenen Praxiserfahrungen angepasst und einzelne Szenarien und Visualisierungswerkzeuge erweitert und verbessert. Derzeit spielen folgende Analyseszenarien eine tragende Rolle:

  • Golden Batch und Batch-Vergleiche
  • Asset Effectiveness-Betrachtungen zur Anlagenverfügbarkeit, zu Stillstandzeiten und Produktionsdrosselungen
  • Energieverbräuche und Spitzenlastbetrachtungen inklusive Überwachung
  • Rollenbasierte Echtzeit-Anzeigen für essentielle Produktionseinzelwerte
  • Labor-Qualitätsinterface
  • Predictive Maintenance-Analyse
  • Umweltdaten-Dashboard
  • Grafische Displays zum Prozessverständnis über Niederlassungs- und Landesgrenzen hinweg
  • Schicht, Tages- und Wochenberichte für regelmäßige Effizienzbetrachtungen in Excel via PI Data Link

Nach Abschluss der aktuellen Revisionsphase wird das System im Rahmen eines übergreifenden Beratungskonzepts für das Performance Management einem erweiterten Kreis vorgestellt. Im Anschluss werden die Funktionen und Applikationen auf weitere Systemlösungen übertragen und auf den Markt gebracht. Geplant sind derzeit die Systeme SAP MII, Aspen Tech Infoplus.21 und GE Proficy.


Das könnte Sie auch interessieren:

In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass die Resilienz von IT-Lösungen ein grundlegender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens ist. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und gleichzeitig den Betrieb weiterhin erfolgreich aufrecht zu erhalten, waren ERP-Lösungen notwendig, die Flexibilität und Agilität erlauben. Unternehmen, die während der COVID-19-Pandemie noch veraltete Systeme im Einsatz hatten, sahen sich dadurch enormen Nachteilen ausgesetzt.‣ weiterlesen

Holo-Light hat einen Augmented Reality-Arbeitsplatz für Ingenieure, Konstrukteure und Industriedesigner entwickelt. Anwender aus verschiedenen Fachabteilungen können so in der gleichen AR-Umgebung kooperieren.‣ weiterlesen

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine KI-gestützte, mobile App entwickelt, die anhand des Geräusches, das beim Husten entsteht, Covid19 diagnostiziern kann. Das Team um Juan Brian Subirana hat die Analysesoftware dafür mit zehntausenden Husten-Geräuschen von gesunden und infizierten Probanden trainiert.‣ weiterlesen

Das Corona-Virus war 2020 das bestimmende Thema, auch für den Maschinenbau. Hartmut Rauen ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim VDMA und schildert, wie die Maschinenbauer durch die Krise kommen.‣ weiterlesen

Drei Tochterunternehmen der Friedhelm Loh Group sind jetzt eins: German Edge Cloud, Iotos und Innovo Cloud. Die Kompetenzen der im IIoT-, Cloud- und Edge-Computing-Markt etablierten Unternehmen werden jetzt in der German Edge Cloud (GEC) vereint.‣ weiterlesen

Stabiler Umsatz, neue Fabriken, Geschäftseinheiten und Produkte – Leuze navigiert offenbar erfolgreich durch die aktuelle Krise. Auf der Jahrespressekonferenz am 20. Januar legte Geschäftsführer Ulrich Balbach dann auch ambitionierte Pläne offen: Im Kern sind dies weiteres Wachstum und – zumindest in Deutschland – Klimaneutralität.‣ weiterlesen

Recalo aus Laatzen ist auf Dienstleistungen im Bereich Asset- und Ladungsträger-Management spezialisiert. Vor allem beim Pooling von Mehrwegladungsträgern richtet sich der Anbieter mit einem sehr individualisierbaren Angebot an Fertigungsunternehmen.‣ weiterlesen

Lieferkettenschwierigkeiten verursachen rund 20 Prozent der Kosten von Fertigungsunternehmen, errechnen Fachleute. Robotergestützte Prozessautomatisierung kann viele der Stolpersteine aus dem Weg räumen, die zu diesen Ausgaben führen. Denn sie machen keine Fehler, halten sich an Regeln und arbeiten pausenlos - im Büro, Lieferantenmanagement und bei der Prozessoptimierung.‣ weiterlesen

Stimmen die Artikeldaten? Sind die Stammdaten genau und rechtskonform? Diese Fragen entscheiden über die Qualität fundamentaler Datenquellen. Wenn sich Fehler in die Stammdaten eingeschlichen haben, wirken sie womöglich quer durch alle Datenbanken und Prozesse hindurch. Diese und weitere Stolpersteine fasst folgende Checkliste zusammen.‣ weiterlesen

Viele neue Produkte und Geschäftsmodelle erfahren heutzutage Geburtshilfe durch Simulation. Mit digitalen Zwillingen verschmelzen Grenzen zwischen simulierten und realen Produktwelten. Entwicklung und Fertigung lassen sich so deutlich effizienter organisieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige