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Weltweite Nachrichten als Informationsquelle

Gefahren für die Lieferkette auf dem Bildschirm sehen

Erdbeben, politische Unruhen, Konkurs – der Ausfall eines wichtigen Lieferanten kann viele Ursachen haben. Datawatch und Semantic Visions analysieren die weltweite Nachrichtenlage, um Risiken für die Lieferkette frühzeitig und auf einen Blick erkennbar zu machen. So lassen sich Verluste minimieren und teure Ausfälle vermeiden.

Bild 1: Visualisierungen machen Big Data übersichtlich und liefern auf einen Blick wertvolle Informationen für den Risikomanager. Bild: Datawatch GmbH

Große Produktionsunternehmen beschäftigen in ihrem Lieferantennetzwerk über den gesamten Globus verteilt oft Tausende von Zulieferunternehmen. Der Ausfall eines einzigen Lieferanten kann das gesamte Unternehmen in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Um dieses Risiko zu verringern, müssten Supply Chain Manager sämtliche Zulieferunternehmen kontinuierlich beobachten, um so früh wie möglich zu erkennen, ob Lieferschwierigkeiten oder -ausfälle drohen. Die eigenen Mitarbeiter können diese Monitoring-Aufgabe kaum bewältigen, denn es gilt, alle weltweit zur Verfügung stehenden Informationen und Hinweise in kürzester Zeit auszuwerten. Die Datenmenge ist so groß und die Risikoszenarien sind so vielfältig, dass erst automatisierte Verfahren in der Lage sind, Bedrohungen schnell zu identifizieren und auf der Basis vorhandener historischer Daten Prognosen zu entwickeln.

Alltagstauglich werden diese Analysen durch Visualisierungen, durch die die wesentlichen Informationen so aufbereitet werden, dass aktuelle Gefährdungen schnell erfasst werden können. Viele bestehende Supply-Chain-Management-Lösungen (SCM) sind für die Prozesssteuerung der Lieferkette ausgelegt. Äußere, sich ständig ändernde Bedrohungen erkennen sie in der Regel nicht. Lösungen für semantische Analysen schließen diese Lücke, wie zum Beispiel die webbasierte Lösung ‚Vega‘ von Semantic Visions.

Direkte und indirekte Bedrohungen

Die Lösung analysiert täglich automatisch bis zu eine Million Artikel von über 200.000 Online-Quellen in elf Sprachen und wertet damit einen Großteil des frei verfügbaren Nachrichten-Contents im weltweiten Internet aus. Zu den Quellen gehören beispielsweise Nachrichtenportale, Blogs und Webseiten von Regierungen und von Unternehmen. Die Internetquellen werden ‚on-the-fly‘ quantitativ und inhaltlich ausgewertet. Um Veränderungen einschätzen zu können, nutzt der Anbieter eine ständig aktualisierte Nachrichtendatenbank mit über einer Milliarde Dokumente. Die zugehörigen Metadaten haben einen Umfang von etwa 40 Terabyte. Mithilfe von 1,5 Millionen ontologischen Begriffen und anhand zahlreicher vordefinierter Szenarien schätzt die Lösung Risiken und ihren Bedrohungsgrad für die Lieferkette ein. Besonders Hersteller mit über 1.000 Lieferanten im Lieferantennetzwerk können aus dem hohen Automatisierungsgrad Nutzen ziehen. Die Lösung erfüllt hohe Sicherheitsstandards und wird in einer On-premise- und als Cloud-Version angeboten. Alle Server für Kunden in Deutschland stehen auch hierzulande. Folgende Risiko-Szenarien werden fortlaufend ausgewertet:

  • Ein wichtiges Zulieferunternehmen ist unmittelbar bedroht: Über 500 vordefinierte Bedrohungsszenarien werden analysiert. Dazu gehören beispielsweise auch Streiks oder eine drohende Insolvenz.
  • Regionale und lokale Risiken – Die Lösung kann Bezüge zu relevanten Unternehmen herstellen, auch wenn sie nicht namentlich erwähnt werden.
  • Veränderungen in der Häufigkeit von Artikeln über jedes einzelne Zulieferunternehmen eines Auftraggebers.
  • Veränderungen der Stimmungsindikatoren in der Berichterstattung über jeden einzelnen Zulieferer in eine negative Richtung und Zunahme der Häufigkeit der negativen Berichterstattung

Die Auswertungsergebnisse stehen binnen zehn Minuten nach dem Erscheinen einer Nachricht zur Verfügung. Dabei kommt nichts von der Stange, die Lösung wird vielmehr an spezifische Kundenanforderungen angepasst. Zum Beispiel werden alle Lieferanten ihrem Risikopotenzial entsprechend kategorisiert.


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