Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Weltmarkt für Maschinen und Anlagen stagniert

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau hat eine stagnierende Nachfrage am Weltmarkt für Maschinen und Anlagen prognostiziert. Lediglich in China könnte es Zuwächse bei den Verkäufen geben, in Japan und den USA schrumpfen die Umsätze.

Bereits Ende 2015 haben die Volkswirte des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau festgestellt, dass sich die weltweite Nachfrage nach Maschinen und Anlagen offenbar schwächer entwickelt, als erwartet. Die teils kräftig revidierten Statistiken zeigen nun, dass die reale Umsatzentwicklung im Maschinenbau sogar noch etwas schlechter ausfiel, als im Dezember 2015 prognostiziert wurde. Diese Ergebnisse hat der VDMA kürzlich in seinem halbjährlich erscheinenden Bericht 'Maschinenbau Konjunktur International' veröffentlicht.

Nur der chinesische Markt wächst

An den Standorten USA und Japan schrumpften die Maschinenumsätze preisbereinigt sogar. In der EU stagnierten sie. Von den großen Herstellerländern kann lediglich China Wachstum vorweisen, wenn auch deutlich weniger als in früheren Jahren. Solange es gesamtwirtschaftlich weltweit keine Wachstumsbeschleunigung gibt, wird auch die Investitionsgüternachfrage nicht durchstarten. Die VDMA-Volkswirte prognostizieren daher für das laufende Jahr abermals eine Stagnation des weltweiten Maschinenumsatzes.

Im Großen und Ganzen setzt sich an den einzelnen Standorten die Entwicklung des Vorjahres fort: In China wird mit einem geringen Plus gerechnet, in der EU mit einer Stagnation und in den USA und Japan prognostiziert der VDMA ein Minus bei der Nachfrage nach Maschinen und Anlagen. Positiv könnte China überraschen, aber das hängt mehr noch als in früheren Jahren von Entscheidungen der politischen Führungsriege ab. Schlechter könnte es in Japan laufen. Für die Welt ingesamt dürfte es laut den VDMA-Volkswirten dennoch bei der Null bleiben.

(Quelle:Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)/Bild:VDMA)


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Autohersteller Mercedes hat das digitale Ökosystem MO360 vorgestellt. Das Produktions-Ökosystem bündelt selbst entwickelte und vernetzte Shopfloor-Anwendungen auf einer Plattform, an der sich die Werke des Herstellers weltweit bedienen können. Die so vernetzte Factory 56 in Sindelfingen soll ab September ihren Betrieb aufnehmen.‣ weiterlesen

Fast 80 Prozent der Maschinenbauer sehen die Notwendigkeit, bei digitalen Geschäftsmodellen zu kooperieren. Das hat der VDMA in einer Befragung mit McKinsey ermittelt. Auf großes Wachtumspotenzial deutet dabei hin, dass erst 0,7 Prozent der Umsätze in Europa mit digitalen Plattformen und Services erzielt werden.‣ weiterlesen

Verschlüsselungssoftware spielt auf dem Weg zu mehr Datenschutz eine wichtige Rolle, doch können Computersysteme auch auf physikalischem Wege angegriffen werden. Durch das Abfangen von Stromschwankungen oder das Auslösen von Fehlern durch elektromagnetische Impulse werden Geräte wie Smartphones und Schlüsselkarten angreifbar.‣ weiterlesen

Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben in Zusammenarbeit mit der Isoloc Schwingungstechnik GmbH eine Sensormatte für Steharbeitsplätze entwickelt. Sie erfasst die Fußposition eines Mitarbeiters und erkennt Gewichtsverlagerungen.‣ weiterlesen

Die Technologieinitiative SmartFactory KL feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Heute beteiligen sich mehr als 50 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen an der Initiative.‣ weiterlesen

ERP-Lösungen spielen eine zentrale Rolle in den Unternehmen und das tun sie gut. So die Erfahrungen von 2.089 Anwenderunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum, die im Zuge der aktuellen Studie ‘ERP in der Praxis‘ durch die Analysten der Trovarit mittlerweile zum 10. Mal befragt wurden. Die Studie weist Zufriedenheitsbewertungen von mehr als 40 ERP-Lösungen aus.‣ weiterlesen

Die Anforderungen an die Produktionsplanung von Fertigungsbetrieben steigen stetig. Jetzt hat MPDV, Hersteller von Fertigungs-IT, eine Feinplanungslösung für das eigene MIP-Ökosystem vorgestellt. Die APS-Software baut auf langjährigen Erfahrungen mit der bewährten MES-Lösung Hydra auf und kann von einfachen Arbeitsgängen bis hin zu komplexen Fertigungsaufträgen planen und optimieren. Im Interview erläutern Thorsten Strebel, Vice President Products, und Jürgen Petzel, Vice President Sales, warum der Softwarehersteller gerade jetzt mit einer APS-Lösung an den Markt geht - und was Fedra zu bieten hat.‣ weiterlesen

Wird weniger Energie verbraucht, sinken Betriebskosten ohne Produktivitätsverlust. Gerade im Verteilzentrum könnte viel Sparpotenzial brach liegen. Denn dort haben technische Fortschritte die Leistung, aber auch den Energiebedarf, in die Höhe getrieben. Daher sind zuletzt viele Materialflusshersteller an ihre Reißbretter zurückgekehrt, um energiesparende Varianten ihrer Fahrzeuge, Kräne und Managementsysteme herzustellen.‣ weiterlesen

Hat das ERP-System einmal den Anschluss verpasst, muss nicht immer gleich etwas Neues her. Sasse Elektronik gelang mit seinem IT-Partner Cosmo Consult das Re-Engineering der Business-Anwendung. Der Lohn bestand in deutlich kürzeren Prozessen bei erheblich weniger Papier im Büro.‣ weiterlesen

Insbesondere Unternehmen der Fahrzeugbau- und Elektroindustrie besitzen großes Potenzial zur Reduzierung des Energieverbrauchs in ihrer Produktion. Daher haben die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) und Limtronik als Mitglieder des SEF Smart Electronic Factory e.V. einen Use-Case entwickelt, in dem Wartungsintervalle eines energieintensiven Reflow-Ofen sensorgestützt optimiert werden.‣ weiterlesen

Edge Computing ist für die industrielle IT grundsätzlich nichts Neues. Seit Jahrzehnten werden Geräte und Monitore in der Produktion weit entfernt von zentralen Rechenzentren betrieben. Das aktuelle Revival des Begriffes ist auch technologischen Innovationen geschuldet, die Latenzen auf wenige Millisekunden senken.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige