Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Weiterbildung für geflüchtete Ingenieure

Mit der Weiterbildung Integral hat die Technische Universität Hamburg (TUHH) ein Programm für geflüchtete Ingenieurinnen und Ingenieure aufgesetzt. Ziel ist es, Geflüchteten den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Derzeit suchen die Organisatoren noch nach Firmen, die in diesem Rahmen Praktika anbieten und an gemeinsamen Projkten teilnehmen möchten.

Um geflüchteten Ingenieurinnen und Ingenieuren einen schnellen und zu ihrer Ausbildung passenden Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, hat das TUHH-Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft das Programm Integral ins Leben gerufen. Fachlich und fachsprachlich werden die ausländischen Fachleute in den Themengebieten Umwelt, Energie und Wasser weitergebildet. Teilnahmebedingung ist unter anderem ein abgeschlossenes Ingenieursstudium (Bachelor oder Master), gute Deutschkenntnisse (Niveau B1/B2) und eine Aufenthaltserlaubnis. Die Weiterbildung ist kostenfrei. Das Programm dauert bis zu drei Semester und wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

"Anhand einer möglichst genauen Analyse der vorhandenen Kenntnisse wollen wir individuelle Lehrpläne erstellen, die auf die Wünsche potentieller Arbeitgeber zugeschnitten sind", sagt Professor Martin Kaltschmitt, Leiter des Instituts. Der Kontakt zu Arbeitgebern soll auf Messen und Exkursionen als Bestandteil der Weiterbildung hergestellt werden. Angestrebt ist, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon während des Programms eine Arbeitsstelle finden.
 
Gesucht sind derzeit Firmen mit Interesse am Programm, die Praktika oder Projekte durchführen möchten. Das Weiterbildungsprogramm startet am 4. Oktober 2016. Eine Informationsveranstaltung findet am 9. August 2016 um 18 Uhr an der TUHH statt.

Qualifikationsvergleich und Sprachkurse

Das Programm besteht aus den Schwerpunkten fachliche und sprachliche Weiterbildung sowie dem Modul Einführung Arbeitsmarkt. In der Weiterbildung werden die fachlichen Kenntnisse mit den Anforderungen möglicher Arbeitgeber verglichen und ein individueller Lehrplan entworfen. In Sprachkursen wird die deutsche Ingenieurssprache vermittelt und zusätzlich durch Sprachtandems gefestigt. Darüber hinaus finden Veranstaltungen zu interkultureller Kompetenz und Arbeitskultur statt.

(Quelle:Technische Universität Hamburg)

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Wie schätzen Firmen die Bedeutung ihres Kundenbeziehungsmanagementes ein und wie wichtig ist es, Kunden stets in den Fokus zu rücken? Das haben IDG Research Services und der Softwareanbieter Adito in einer Studie gefragt.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen setzen aktuell eigene Internet of Things-Anwendungen mit ganz unterschiedlichen Zielen auf. Die zum Einsatz am besten passende Plattform zu finden, ist auf dem IoT-Markt alles andere als einfach. mm1 Consulting unterstützt Unternehmen bei diesem Prozess mit einem Mix aus Methode und Toolset.‣ weiterlesen

Der Gedanke hinter dem Internet of Things ist im Grunde einfach: Ansonsten 'stumme' Geräte werden mittels Sensorik und Datenübertragung zum Sprechen gebracht. Das Potenzial ist enorm, wenn etwa Maschinen, Halbzeuge und fertige Produkte ihren Produzenten Hinweise darauf liefern, was sich künftig besser machen ließe.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige