Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken
Weiterbildung für Führungskräfte (Teil 3 von 3)

Das müssen Führungskräfte beachten

Den Wandel positiv besetzen

Mitarbeiter fühlen sich häufig bei der Einführung von Industrie 4.0-Prozessen überfordert. Schließlich verändern sich dadurch die Anforderungen und das Arbeitsumfeld mitunter grundlegend. Ernst gemeintes und gut gemachtes Change Management hilft im Unternehmen, ein positives Klima für den Wandel zu schaffen und zu erhalten.

Weiterbildung für Führungskräfte Teil 3 - Change Management

Bild: © Cecilie_Arcurs/istockphoto.com

Die herkömmlichen Produktionsprozesse laufen oft jahrelang unverändert. Mitarbeiter bedienen die gleichen Maschinen, die immer die gleichen Produkte herstellen. Doch im Zuge von Industrie 4.0 gibt es einen Paradigmenwechsel: Die Fertigung wird hochdynamisch und muss sich in kurzer Zeit immer wieder neuen Anforderungen anpassen. Zudem gibt nicht mehr das Unternehmen die Anzahl und Art der Produkte vor, sondern die Kunden. Während früher Autos mit der gleichen Ausstattung massenhaft über das Band rollten, wählt heute der Käufer hunderte Eigenschaften aus – von der Lackfarbe über das Steuerrad bis zur Motorleistung. Dies funktioniert nur, wenn die Herstellungsprozesse weitgehend automatisiert und dynamisch gesteuert werden. Kein Wunder, dass viele Mitarbeiter Sorge um ihren Arbeitsplatz haben und mit den Veränderungen nicht mehr mitkommen oder diese ablehnen. Frustration und eine Art innere Kündigung sind die Folgen, wodurch Effizienz und Produktivität des Unternehmens beeinträchtigt werden.

Den Wandel integrieren

Daher ist es wichtig, die Mitarbeiter von Anfang an auf die Reise in Richtung Industrie 4.0 mitzunehmen. Change Management adressiert Veränderungen in den Bereichen Prozesse, Aufgaben, Strukturen und Selbstverständnis sowie den Umgang mit Widerständen. Idealerweise wird dieses Change Management mit dem digitalen Kompetenzaufbau gekoppelt, um den Mitarbeitern sofort neue Perspektiven zu geben, Chancen aufzuzeigen und damit einer möglichen Ablehnung der Veränderungen entgegenzuwirken. Daher sollten Lernen und Entwicklung bei einer digitalen Transformation nicht getrennt voneinander, sondern integriert betrachtet werden. Aus diesem Grund empfiehlt die Fraunhofer Academy zum Kompetenzaufbau ein begleitendes Change Management. Dies soll sicherstellen, dass die Investition der Unternehmen in den Kompetenzaufbau nicht am bisweilen versteckten Widerstand der Mitarbeiter scheitert oder sogar erst Ablehnung hervorruft. Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise ist die Verankerung der individuellen Weiterentwicklung mit der Unternehmensentwicklung. Schließlich soll eine neu aufgebaute Kompetenz auch sofort anwendbar sein. Ansonsten gerät das erlernte Wissen wieder in Vergessenheit oder wird durch neue Entwicklungen überholt.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Der Gedanke hinter dem Internet of Things ist im Grunde einfach: Ansonsten 'stumme' Geräte werden mittels Sensorik und Datenübertragung zum Sprechen gebracht. Das Potenzial ist enorm, wenn etwa Maschinen, Halbzeuge und fertige Produkte ihren Produzenten Hinweise darauf liefern, was sich künftig besser machen ließe.‣ weiterlesen

Das Potenzial des Internet der Dinge für Fertigungsunternehmen ist riesig. Der Prozessverbesserungsansatz DevOps kommt aus der IT-Welt, lässt sich aber hervorragend auf die industrielle IT übertragen, um das IoT-Leistungsversprechen in wertorientierte innovative Services umzusetzen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige