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Webbasiertes Bedienen und Beobachten

Komplettlösung aus Bediengerät und Visualisierung

Jede Applikation hat ihre spezifischen Anforderungen an die Performance eines Visualisierungsgeräts und an dessen Schnittstellen. Die Anwender sind deshalb ständig mit wechselnden Anforderungen auch innerhalb einer Maschinen- und Anlagenserie konfrontiert. Bachmann hat daher die Bediengeräte der Familie OT1300 erweitert: Für den Einsatz in mittleren bis großen Maschinenanwendungen wurde die Bediengerätefamilie mit der Web-Technologie atvise scada kombiniert.

Bild: Bachmann Electronic

In den Bediengeräten der neuen Produktfamilie OT1300 von Bachmann arbeiten in der höchsten Leistungsklasse Intel Core i7-Prozessoren der dritten Generation. Neben dem Einsatz aktueller Chiptechnologie bietet das System auch I/O-Technologien der nächsten Generation, um den intensiven Verarbeitungserfordernissen kommender Automatisierungs- und Visualisierungsanwendungen zu begegnen. In Verbindung mit dem ebenfalls neuen QM77-Express-Chipsatz stellen der Einsatz der aktuellen Prozessor-Generation hohe Rechenleistung für den industriellen Einsatz bereit. Die Integration der Grafik-Hardware auf dem Prozessorchip ermöglicht zudem die Verwendung der Programmierschnittstelle Directx 11 zur Darstellung komplexer 2D- und 3D-Grafik. Besondere Kostenvorteile für mittlere bis große Maschinenanwendungen bringen zudem die neuen Produktkombinationen der OT1300-Bediengerätefamilie mit der Web-Technologie atvise scada.

Breites Angebot an Schnittstellen und Speichermedien

In den neuen Varianten der Bediengeräte-Familie ist auch eine Erweiterung der Schnittstellen und Speichermedien möglich: Mit den beiden Gigabit-Ethernet-Schnittstellen lässt sich – wie bei allen Produkten des Herstellers – gleichzeitig eine Anbindung an das Steuerungssystem und an ein Leitsystem in unterschiedlichen Netzen realisieren. Hinzugekommen ist eine serielle Schnittstelle, um bewährte Peripheriegeräte anzuschließen. Geblieben im Vergleich zur letzten Gerätegeneration des Anbieters sind die vier USB-Schnittstellen zum Anschluss von Wechselspeichern, Bediengeräten, Kamerasystemen und ähnlichem. Der Trend in Maschinen- und Anlagenvisualisierungen hin zu grafisch komplexen Oberflächen kombiniert mit einem hohen Datenvolumen kann die Möglichkeit der sicheren Datenspeicherung auf dem Gerät erfordern. Neben dem Rückgriff auf von außen wechselbare CFast-Karten-Technologie wurde daher die Möglichkeit geschaffen, einen 2,5-Zoll-Massenspeicher in den PC zu integrieren. Die Auswahl des konkreten Massenspeichers hinsichtlich Eigenschaften wie 24/7-Betrieb, Schock- und Vibrationsanforderungen oder erhöhter Schreibgeschwindigkeiten sollte sich dabei am Anwendungsfall orientieren. Der Hersteller stellt dazu eine große Bandbreite an Festplatten und Flashspeicher-Medien oder ‚Solid Statd Drives‘ (SSD) zur Auswahl.

Gestaltungsraum für individuelle Anpassungen

Die verfügbaren Basissysteme der Produktreihe können je nach Anwenderanforderungen neben verschiedenen Massenspeichern und Wechselmedien auch mit unterschiedlichen Betriebssystemen kombiniert werden. Standardmäßig bietet das Technologieunternehmen dazu eine CFast-Karte mit einem Speichervolumen von acht Gigabyte sowie Windows 7 als Betriebssystem an. Auch die Gestaltung der Frontplatte kann nach Anwenderwunsch an die jeweiligen Designvorgaben angepasst werden. Die Panel-PC-Produkte des Herstellers lassen sich hinsichtlich Leistung, Konnektivität und Bildschirmgröße skalieren und individuell konfigurieren. Der weite Betriebstemperaturbereich von null bis 60 Grad Celsius ermöglicht den vielseitigen Einsatz in Applikation im Industrieumfeld. Gleichzeitig versprechen robustes Design, einfache Wartbarkeit sowie eine 100-Prozent-Prüfung bei Volllast über den gesamten Temperaturbereich vor Auslieferung hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer.


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