Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Vom Zeitmodell bis zur Schichtplanung

Den Personaleinsatz im Griff

Lichttechnik ist das Kerngeschäft des Unternehmens BJB. Fassungssysteme und Klemmen gehören dabei genauso zum Portfolio wie Automatisierungslösungen. Um die unterschiedlichen Anforderungen an die Personaleinsatzplanung aus Werkhalle und Verwaltung abzudecken, setzt das Unternehmen ein modernes Workflow-System ein.

Bild: GFOS

Seit 140 Jahren ist das Unternehmen BJB in der Lichttechnik zu Hause. Das im Jahr 1867 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 650 Mitarbeiter am Hauptsitz in Arnsberg und etwa 30 bei der Tochter Mellert in Bretten. Mit Petroleumleuchten nahm der Betrieb seine Tätigkeitauf, heute ist das Kerngeschäft die elektrische Verbindung zwischen Stromquelle und Lampe. Fassungssysteme, Klemmen und Schalter werden für Märkte in der ganzen Welt angefertigt. Außerdem entwickelt, baut und liefert der neue Geschäftsbereich ‚ADS Automation‘ kundenspezifische Anlagen zur Automatisierung der Leuchtenfertigung. Das dritte Standbein der Sauerländer sind Beleuchtungslösungen für Hausgeräte, die von nahezu allen bedeutenden Herstellern der Welt eingesetzt werden.

Im Unternehmen gilt der Leitsatz, mit kontinuierlichen Innovationen und weltweiter Präsenz stets die Nähe zum Kunden zu suchen sowie gemeinsam mit großen Entwicklungspartnern Fortschritte in der Licht- und Leuchtentechnik voranzutreiben. Diesen Anspruch hat BJB auch an die Software, die im Unternehmen eingesetzt wird. In beiden Betrieben befindet sich die Zeiterfassungslösung GFOS-Time im Einsatz. Das System löste die bestehende Zeiterfassung bei dem sauerländischen Zulieferer ab, da das Altsystem die gestiegenen Anforderungen an eine moderne Zeitwirtschaftslösung mit integriertem Workflow, Zutrittsverwaltung und Personaleinsatzplanung nicht mehr erfüllte. Die Entscheidung im Ausschreibungsverfahren fiel auf den Essener Anbieter GFOS, dessen Software die meisten Anforderungen des Lastenheftes abdeckte. Auch die Produktpräsentationen mit Fallbeispielen und der Besuch eines Referenzkunden konnten überzeugen. „Last-but-not-least waren wir auch vom guten Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt“, erläutert Horst Hufenbach, Leiter Personal im Hause BJB.

Softwareunterstützung für unterschiedliche Zeitmodelle

Das IT-System für die Einsatzplanung muss dabei zahlreiche Zeitmodelle abbilden, die im Unternehmen nebeneinander existieren. So finden sich verschiedene Schichtsysteme mit Früh-, Spät- und Nachtschicht sowie unterschiedliche Arbeitsrhythmen. Dabei wird in fast allen Bereichen des Unternehmens in Gleitzeit gearbeitet, das gilt sowohl im kaufmännischen wie auch im gewerblichen Bereich. Gleichzeitig gibt es in einzelnen Abteilungen und bei den technischen Auszubildenden feste Arbeitszeiten. Hinzu kommen variable Schichtrhythmen und die Berücksichtigung von ‚Springern‘, die die Zeitmodelle der Software automatisch erkennen sollen.

Bei BJB werden Kostenstellen und Kostenarten am Zeiterfassungsterminal beziehungsweise mittels Workflow erfasst. Dadurch kann eine Bewertung der Personalzeit auf Basis von Tätigkeiten und Kostenarten durchgeführt werden. Kostenstellen sowie Kostenarten bilden so die Grundlage für ein umfassendes und projektgenaues Controlling. Zudem ermittelt das Unternehmen differenzierte Zuschläge für Mehrarbeit, Lärm, Samstags- und Sonntagszulagen sowie Bereitschaftsdienste. Diese Daten müssen sauber berechnet und für das Abrechnungssystem aufbereitet werden. Die Qualität der Lohndatenaufbereitung ist sehr wichtig, da für jede Abrechnung und vor allem Rückrechnung extra an den externen Entgeltabrechner gezahlt werden muss.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Viele Entscheidungen basieren auf indirektem Wissen und Empfinden. Objektivierung ist teuer und aufwendig. Eine regelmäßige Erhebung des Kundennutzens findet meist nicht statt. Software kann produzierenden Unternehmen dabei helfen, an aussagekräftige Informationen über die Nutzung ihrer Produkte im Feld zu gelangen.‣ weiterlesen

Auch im Maschinen- und Anlagenbau legt der Schnittstellenstandard OPC UA zunehmend die Regeln für die Zusammenarbeit fest. Er befähigt die Hersteller, ihre Fertigungen digital zu vernetzen - und lässt die Umsetzung der Vision Plug&Work immer näher rücken.‣ weiterlesen

Die Umsatzerwartungen der deutschen Maschinenbauer sind für 2019 deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem aktuellen Maschinenbaubarometer derWirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC hervor. Das größte Wachstumshindernis der Branche bleibt dabei der Fachkräftemangel.
‣ weiterlesen

Mit der Lösung Craftengine von Viking Heat Engines können sich selbst entlegene Winkel auf der Erde quasi autark mit Energie versorgen. Ein Ausfall dieser Abwärmeverstromung kann sehr teuer oder sogar gefährlich werden. Mit dem Fernwartungssystem eWon von Wachendorff werden die Anlagen deshalb über Funk überwacht.‣ weiterlesen

Beim starren Prozessmanagement der 90er und 2000er Jahre wurde möglichst alles in feste Prozesse gegossen, die dann in Software abgebildet wurden. Diese Herangehensweise wird in der Zukunft nicht mehr funktionieren.‣ weiterlesen

Der Simulationsexperte Altair hat seine Führungsspitze erweitert. Amy Messano ist neue Chief Marketing Officer und Ubaldo Rodriguez übernimmt die Position SVP Global Sales. Damit baut das Unternehmen seine weltweite Vertriebs- und Marketingorganisation weiter aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige