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Verschwendung in der Werkhalle erkennen und eliminieren

Produktionsnahe IT als 'Lean-Werkzeug'

Um konkurrenzfähige Prozesse zu erreichen, setzen immer mehr Unternehmen auch in der Werkhalle auf Lean-Methoden. Dabei bietet sich der Rückgriff auf produktionsnahe Systeme an, um Prozessdefizite zu identifizieren und Abläufe zu verbessern: Manufacturing Execution-Software kann die permanente Überwachung und Echtzeit-Planung veränderlicher Produktionsabläufe unterstützen. Auf diesen Aufgabenbereich richtet das Software- und Beratungshaus Proxia sein Dienstleistungsangebot aus.

Bild: Proxia/Febi/Fotolia-treenabeena

In der Produktions- und Fertigungsindustrie ist eine kontinuierliche Prozessoptimierung inzwischen unabdingbar. Steigende Arbeits- und Energiekosten zwingen immer mehr Unternehmen, an der Produktivitätsschraube zu drehen. Gerade in Hochlohnländern wie Deutschland müssen die im globalen Vergleich höheren Produktionskosten durch Maßnahmen zu einer höheren Effizienz im Produktionsprozess ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund kann sich für Produktionsverantworliche der Blick auf Lean Management-Methoden lohnen, die sich gerade im Produktionsumfeld durch den zielgerichteten Einsatz von IT-Systemen zur Prozessdatenerfassung, Kennzahlenanalyse und Produktionsplanung nachhaltig unterstützen lassen.

Schlanke Abläufe in der Werkhalle etablieren

Der mittlerweile weitverbreitete Ansatz, schlanke Prozesse nachhaltig zu etablieren, kann auch zur Erhöhung der Produktionseffizienz in der Fertigungsindustrie eingesetzt werden. Der Oberbegriff ‚Lean‘, der wörtlich mit ’schlank‘ übersetzt werden kann, hat sich inzwischen in vielen Unternehmensbereichen als Denkansatz für verschiedene Methoden zur Prozessoptimierung durchgesetzt. Schlagworte dazu umfassen unter anderem schlanke Unternehmensführung, schlanke Verwaltung, schlanke Entwicklung, schlankes Informationsmanagement – und eben auch die schlanke Produktion. In allen Bereichen wird dieser Denkansatz ähnlich gestaltet: Die Wirtschaftlichkeit steht hier im Vordergrund. Das heißt, die notwendigen Aufwände müssen auf ein Minimum reduziert werden und das Prozessergebnis muss trotzdem den geforderten Qualitätsansprüchen zu hundert Prozent genügen. In der Beratungsbranche wird daher in diesem Zusammenhang vom ‚Eliminieren von Verschwendungen‘ gesprochen.

IT-Werkzeuge zu Eliminierung von Verschwendung

In der Praxis zeigt sich, dass in Produktionsunternehmen viele Prozesse historisch gewachsen sind. Die Frage nach dem besten Vorgehen wird daher nicht selten mit dem traditionellen „wir haben das schon immer so gemacht“ beantwortet. Eine belastbare Datengrundlage hingegen fehlt in vielen Betrieben. Zudem fällt es auch erfahrenen ‚Produktionern‘ zunehmend schwer, die Komplexität immer weiter vernetzter Prozesse – sowohl innerhalb der Werkhalle als auch entlang immer engmaschiger Lieferketten – ohne entsprechende IT-Unterstützung zu überblicken. In den letzten Jahren ist daher die produktionsnahe IT immer mehr in den Blickpunkt der Prozessoptimierer gerückt. Insbesondere Manufacturing Execution-Systeme (MES), mit ihrem breiten Funktionsspektrum für Produktionsplanung, Datenerfassung, Monitoring und Auswertung, bieten sich als Werkzeuge zur Erkennung von Verschwendungspotenzialen an. Zudem steht zu erwarten, dass in Folge der Initiative Industrie 4.0 auch die produktionsnahe IT einen neuen Höhepunkt erreicht. Denn die Weiterentwicklungen im Bereich wie Sensorik, Steuerungstechnik, industrieller Infrastrukturkomponenten sowie der Datenverarbeitung eröffnen entsprechenden Anwendungen schon heute ein umfangreiches Einsatzgebiet in der schlanken Produktion.

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Produktionsnahe IT als 'Lean-Werkzeug'
Bild: Proxia/Febi/Fotolia-treenabeena



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