Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Verkabelung

Spritzguss-Maschinen vernetzt

Im Zuge der Neustrukturierung der Betriebsdatenerfassung hat sich der Systemlieferant für technische Kunststoffartikel Coko entschieden, seine Kunststoff-Spritzgießmaschinen ins Netzwerk einzubinden. Bei dem Aufbau der dafür erforderlichen Knotenverbindungen setzt das Unternehmen auf eine Lichtwellenleiter-Infrastruktur.

Bild: tde

Seit Generationen verarbeitet die Coko-Werk GmbH & Co. KG Kunststoff. Das im Jahr 1926 gegründete Traditionsunternehmen zählt mittlerweile zu den profilierten Systemanbietern von technischen Kunststoffartikeln für Branchen aller Art. Von der Konstruktion eines Werkzeugs über den Werkzeugbau bis hin zum Spritzgießen liefert das Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Salzuflen alles aus einer Hand. Um die Steuerung und das Handling der Kunststoffspritzgießmaschinen zu verbessern, entschied das Unternehmen, die Maschinen in das Netzwerk einzubinden. Hierfür war der Aufbau von Lichtwellenleiter-Knotenverbindungen (LWL) nötig. Außerdem waren mindestens vier Anschlüsse je Maschine und eine redundante Auslegung der Verbindungen erforderlich.

Minimale Installationsdauer

Die Installationsdauer sollte sich auf ein Minimum begrenzen, um bei laufendem Betrieb die normalen Abläufe möglichst wenig zu beeinträchtigen. Bei der Auswahl des Partners stützte sich Coko auf die Erfahrungen der FPE GmbH. Das Ingenieurbüro arbeitet bereits seit vielen Jahren mit dem Unternehmen auf dem Gebiet der Klimatechnik sowie EDV zusammen und übernahm bei diesem Projekt die Planung, Installation und Inbetriebnahme der neuen Strukturen. So mussten die Projektverantwortlichen vorab den Bedarf ermitteln, Verteilerpunkte definieren, Verlegestrecken festlegen und die benötigten Kabellängen bestimmen.

Kleinere Installation realisiert

„Bei der Entscheidung für TDE waren die Referenzen des Unternehmens und unsere eigenen Erfahrungen ausschlaggebend“, sagt Thorsten Speckmann, Head of IT bei Coko. Bereits 2011 hatte der Anbieter von Netzwerklösungen bei Coko eine weniger umfangreiche Installation realisiert. Die Firma unterstützte Coko nun bei der Planung und Realisierung der Neu-Vernetzung seiner Kunststoffspritzgießmaschinen und beim Aufbau von LWL-Verbindungen der Knotenpunkte. „Aus unserer Sicht sprachen sehr viele Vorteile für das System: sehr geringe Kabeldurchmesser, durchgängiges Plug-und-play-System und Kombinationsmöglichkeit von LWL- und Kupferinstallation auf einer Höheneinheit. Dazu ermöglichte die Zusammenfassung der Kabel auch eine Installation in einem Schritt und eine deutliche Reduzierung der Trassengröße“, so Speckmann.

Aufgrund seiner hohen Packungsdichte spart das System außerdem viel Platz im Schrank und reduziert gleichzeitig den Messaufwand, da es aus getesteten, vorkonfektionierten Komponenten besteht. Insgesamt wurden 336 CU- und 24 LWL-Ports installiert. Durch die Zusammenfassung der Kabel mussten lediglich 28 Kupfer- und zwei LWL-Kabel verlegt werden, um die Portanzahl zu realisieren. Dabei wurden Strecken von zehn bis 65 Metern mit Kupfer, Strecken bis zu 120 Metern mit Glasfasern verlegt. „Für uns war die Installation mit Coko ein Musterbeispiel, wie die Entwicklung Industrie 4.0 voranschreitet. Wir unterstützen unsere Partner gerne dabei, die virtuelle und die reale Welt innerhalb der industriellen Produktion weiter zusammenzubringen“, sagt André Engel, Geschäftsführer der TDE – trans data elektronik.


Das könnte Sie auch interessieren:

PerfectPattern hat die kostenlose Basisversion von Insights App vorgestellt. Mit der Software können Prozessingenieure, Produktionsexperten und Datenwissenschaftler die von PerfectPattern entwickelte KI-Technologie Aivis nutzen, um Einblicke in Produktionsprozesse zu erhalten.‣ weiterlesen

Die Buss-Unternehmensgruppe ist in vielen unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig. Eine Herausforderung, stand doch ein Wechsel des ERP-Systems ins Haus - mit mehr als 80 Unternehmen innerhalb der Gruppe. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Sven Mahn IT gelang es, das Projekt innerhalb von 14 Wochen umzusetzen.‣ weiterlesen

Werden neue Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz Teil des Arbeistalltages wünscht sich ein Großteil der unter 31-Jährigen, darüber informiert zu werden. Dies geht aus einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky hervor. Auch ein menschliches Antlitz könnte laut Studie für mehr Akzeptanz sorgen.‣ weiterlesen

Schlechtere Stimmung als noch im Juni. Geschäftsklima-Index des Ifo Instituts hat in der aktuellen Erhebung im Vergleich zum Vormonat nachgegeben.‣ weiterlesen

Die Sprints zu Covid19-Impfstoffen zeigen den Leistungsdruck, unter dem die Technologieentwicklung steht. In kürzester Zeit sollen Forscher und Ingenieure Lösungen für die kritischen Probleme unserer Zeit finden. Der Accelerated-Discovery-Ansatz soll helfen, Forschungs- und Entwicklungsprozesse mit KI, Hybrid Cloud und schließlich Quantencomputern um das zehn- bis hundertfache des heute Möglichen zu beschleunigen.‣ weiterlesen

Trebing + Himstedt hat die Partnerschaft mit Celonis bekanntgegeben. Die Unternehmen wollen zukünftig beim Thema Process Mining zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Crate.io und Zühlke zukünftig gemeinsam an Smart Factory- und Industrie 4.0-Lösungen arbeiten.‣ weiterlesen

Die Dualis GmbH IT Solution hat für Lean-Manufacturing-Aufgabenstellungen ein Add-on zur 3D-Simulationsplattform Visual Components entwickelt. Basierend auf Process Modelling können damit automatisch branchengängige Standardized Work Sheets generiert werden.‣ weiterlesen

Um verschiedene Daten aufzubereiten und den Mitarbeitern nutzenbringend bereitzustellen, ist nicht immer ein großes IT-Projekt nötig. Wer schnell Daten für die Beschäftigten visualisieren möchte, sollte sich einmal näher mit Dashboards befassen.‣ weiterlesen

Die Simulation am digitalen Zwilling macht die Inbetriebnahme von Anlagen und Maschinen mit automatisierten Bewegungen sicherer. Fehler fallen früher auf und können behoben werden, bevor die Anlage aufgebaut ist. So lassen sich Schäden und Verzögerungen vermeiden. Auch als Schulungstool für Bediener und Programmierer ist die digitale Maschine hilfreich.‣ weiterlesen

ISPE, APV, Concept Heidelberg und die VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik richten am 30. November bis zum 1. Dezember 2021 im Dorint Kongresshotel in Mannheim die 14. Offizielle GAMP 5 Konferenz aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige