Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Verbrauchsmonitoring und -analyse

Energieverbrauch und Lastspitzen im Griff

Die Energiekosten steigen, zudem sind mit der Umsetzung von Energieeffizienzrichtlinien neue Regularien zu erwarten. Energieeffizienz gewinnt damit als Wettbewerbsfaktor an Bedeutung. Der Verbrauch kann aber nur verbessert werden, wenn er bekannt ist. Mit Aprol Enmon bietet B&R dazu ein System für permanentes Energie-Monitoring an.

Bild: B&R

Der politische Druck auf die Industrie, energieeffiziente Produkte ressourcenschonend zu fertigen, nimmt weltweit zu. Dazu trägt auch die Norm EN/ISO 50001 ‚Energiemanagementsysteme‘ bei, genauso wie die zu erwartende Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie 2012/27. Im Rahmen einer Untersuchung erklärte etwa Dr. Kim Petric vom Beratungshaus Bain & Company im Januar 2014: „Im Schnitt können produzierende Unternehmen durch ein Energieeffizienzprogramm bis zu zwei Prozent Profitabilitätssteigerung erzielen Das ist eine so signifikante Größenordnung, dass Energieeffizienz mittelfristig über die Zukunft des Produktionsstandorts Europa mitentscheiden wird.“ Als Lösung für das Energiemonitoring bietet das Unternehmen B&R Aprol Enmon an.

Das System unterstützt Anwender bei der Umsetzung der ISO 50001 und hilft ihnen bei der Verbesserung der Energieeffizienz: Indem die Wechselwirkung zwischen Energie- und Herstellungskosten ermittelt wird, kann der Verbrauch in Kalkulation und Kostenrechnung eingehen oder nach dem Verursacherprinzip verrechnet werden. Auf diese Weise lassen sich Einsparpotenziale identifizieren und Einsparprojekte rechtfertigen. Indem die Stromversorgung überwacht wird, lassen sich zudem Ausfallzeiten verringern. Die Energieeffizienz-Lösung des Automatisierungsanbieters unterstützt den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, entweder im Stand-alone-Betrieb oder in bestehende Aprol-Prozessleitsysteme integriert; relevante Energieverbräuche werden gemessen, aufgezeichnet und ausgewertet. Energie-Berichte und Diagramme werden für Maschinen, Teilanlagen, Anlagen oder das gesamte Unternehmen erstellt. Die Berichte können dabei nach Produktionslosen oder Kostenstellen gegliedert werden. Die Plattform lässt sich den Anforderungen von Systemen mit unterschiedlich großer Anzahl an Messstellen anpassen.

Gebrauchsfertige Lösung

Ausgeliefert wird die Lösung auf einem schaltschranktauglichen Industrie-PC der B&R-Type Automation PC 910. Software und Hardware-Konfiguration sind bereits enthalten, lediglich die Netzwerkeinstellungen müssen angepasst und die Sensoren samt Zuordnung zu Software-Templates in einer Tabelle eingetragen werden. Danach wird die Applikationssoftware generiert und geladen. Zentrale Komponente ist neben Operator-Software und Entwicklungsumgebung eine Datenbank mit SQL-Interface, die unter dem Betriebssystem Suse Linux Enterprise Server betrieben wird und der historischen Speicherung der Energiedaten dient. Der Datenzugriff erfolgt mittels Webbrowser, daher wird das System meist ohne Monitor in einem Schaltschrank verbaut. Die Anzahl der benötigten Controller hängt von Anzahl und Art der Messstellen sowie von der Verarbeitungsart der Daten ab: Ein Controller liest in der Regel Energiedaten einiger hundert Messstellen aus und verarbeitet sie. Die Daten werden über Schnittstellen wie Powerlink, Modbus TCP, Profibus oder Ethernet/IP erfasst.


Das könnte Sie auch interessieren:

Zutrittskontrollsysteme dokumentieren Aufenthaltszeiten, können bei der Corona-Kontaktverfolgung unterstützen und ermöglichen die individuelle Arbeitszeiterfassung. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung, der Pandemie sowie dem Trend zum dezentralen Arbeiten lohnt sich ein genauer Blick auf die aktuellen Anforderungen.‣ weiterlesen

Mit dem Security Operations Center will Vinci Energies Cybersecurity-Spezialisten vernetzen. Die Eröffnung ist für das zweite Halbjahr 2021 vorgesehen.‣ weiterlesen

Plus 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr haben die deutschen Maschinen und Anlagenbauer in Ihren Auftragsbüchern verzeichnet. Dabei kamen besonders aus dem Ausland mehr Aufträge.‣ weiterlesen

In der Softwareentwicklung gewinnen die Low- und No-Code-Plattformen zunehmend an Bedeutung. Doch neben den Vorteilen etwa in Sachen Geschwindigkeit oder Handhabung sind dem Low-/No-Code-Ansatz noch Grenzen gesetzt, etwa wenn es zu komplex wird.‣ weiterlesen

Low-Code/No-Code-Entwicklungen bieten Potenzial für Industrieunternehmen. Dadurch wird Software-Programmierung auch Mitarbeitern zugänglich, die nicht über tiefes Fachwissen verfügen. Mendix hat in einer Studie untersucht, wie es um den Low-Code/No-Code-Ansatz in Deutschland bestellt ist.‣ weiterlesen

Mit Pascal Redaoui hat Process Analytics Factory einen neuen Chief Financial Officer.‣ weiterlesen

Die Richtlinienreihe VDI/VDE 3695 'Engineering von Anlagen - Evaluieren und Optimieren des Engineerings' wurde komplett überarbeitet und an den Stand der Technik, insbesondere an Industrie-4.0-Vorgaben, angepasst. Im März 2021 erscheint Blatt 4 der Richtlinie. Es beschreibt die Hilfsmittel, die eine Engineering Organisation (EO) einsetzen beziehungsweise nutzen sollte.‣ weiterlesen

Warum liegt die mittlere Anlagenverfügbarkeit der maschinellen Fertigung im Mittelstand bei weniger als 40 Prozent? Wie kann künstliche Intelligenz helfen, dies zu verbessern? Lösungen liefert OEE.AI aus Aachen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige