Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

VDMA Robotik und OPC Foundation unterzeichnen Memorandum of Understanding

Die OPC Foundation und die Fachabteilung Robotik des VDMA haben ein Momrandum of Understanding unterzeichnet. Demnach soll für das M2M-Kommunikationsframework nun eine Robotic Companion Specification erarbeitet werden. Noch im Februar 2017 soll sich ein Arbeitskreis formieren.

Im Rahmen des VDMA-Infotags 'Industrie 4.0-Standards in Anwendung' unterzeichneten die VDMA-Fachabteilung Robotik und die OPC Foundation ein Memorandum of Understanding zur Erarbeitung einer OPC UA Robotics Companion Specification. Dem Entschluss voraus ging eine intensive Meinungsbildung innerhalb der Robotikbranche und die Erkenntnis, dass die für die Realisierung der Industrie 4.0 notwendige Maschine-zu-Maschine (M2M)-Kommunikation idealerweise auf Basis des industriellen M2M-Kommunikationsframeworks OPC UA gestaltet werden kann.

"Robotik ist Herzstück"

"Die Robotik ist ein Herzstück der Industrie 4.0. Mit der Entwicklung einer OPC UA Companion Specification speziell für die Robotik machen wir in der Umsetzung der Industrie 4.0 einen deutlichen Sprung nach vorne", sagte Dr. Michael Wenzel, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Robotik anlässlich der Tagung.

Erste Diskussionen darüber, welche Informationen, Daten, Funktionen und Dienste in ein Produktionsnetzwerk zu integrieren sind und in OPC UA abgebildet werden sollen, wurden bereits geführt. Ein Arbeitskreis zur Entwicklung der Companion Specification formiert sich am 13. Februar 2017 mit einer Kick-off-Veranstaltung im VDMA in Frankfurt am Main.

"Vom Sensor bis zur IT-Ebene"

OPC UA ist gesetzte Kommunikationstechnologie für Industrie 4.0
Stefan Hoppe (rechts im Bild mit Patrick Schwarzkopf, dem Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation), Vice President der OPC Foundation, erläutert: "Das Ziel der OPC Foundation ist es, einen Industriellen Interoperabilitätsstandard für die horizontale und vertikale Integration vom Sensor bis in die IT-Enterprise Ebene zu schaffen. Basis dafür ist die Technologie OPC UA, welche aus der industriellen Automation entstanden ist, aber unabhängig von der Branche auch in anderen vertikalen Märkten eingesetzt wird. OPC UA ist als Kommunikationstechnologie der Referenzarchitektur von Industrie 4.0 gesetzt und erlaubt Daten und Dienste von Geräten oder Maschinen sicher zu beschreiben."

VDMA-Leitfaden zu OPC UA soll Orientierung bieten

Innerhalb des VDMA befassen sich mehr und mehr Bereiche mit OPC Unified Architecture. Ein VDMA Leitfaden 'Industrie-4.0-Kommunikation mit OPC UA' ist momentan in Arbeit. Er soll den Maschinen- und Anlagenbau bei der Einführung unterstützen und Handlungsempfehlungen geben. "Unser Ziel ist es, mit dem Leitfaden ein klares Bekenntnis zu OPC UA in der Industrie 4.0-Kommunikation zu geben. Dies führt zum Absenken der Hemmnisse kleiner und mittelständiger Unternehmen beim Auf- und Ausbau der I4.0-Kommunikation", sagte Dr. Christian Mosch vom VDMA-Forum Industrie 4.0.

(Quelle:Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)/Bild:VDMA)

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Soziale Netzwerke bieten Firmen die Möglichkeit, direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren oder mehr über die Vorlieben der Verbraucher zu erfahren. Der passende Fahrplan sorgt dafür, dass Unternehmen im sozialen Netz ihre Ziele auch erreichen.‣ weiterlesen

Der Logistiksoftwareanbieter Inconso hat Hans-Georg Reichl in den Unternehmensvorstand berufen. Er verstärkt damit das dreiköpfige Führungsteam des Unternehmens.‣ weiterlesen

Im H4 Hotel am Berliner Alexanderplatz dreht sich vom 18. bis zum 20. November alles um Manufacturing Execution Systeme (MES). Auf der Konferenz Smart MES werden dann rund 150 Experten Strategien für die Nutzung von ME-Systemen in der diskreten Fertigung diskutieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige