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Variantenvielfalt bewältigen

Standard-System für Sonderanfertigungen

Die Krülland Schwimmbecken GmbH aus Kaarst entwickelt und vertreibt seit über 50 Jahren individuelle Schwimmbecken, Whirlpools und Saunen im Premiumsegment. Um langfristig den Kundenservice zu verbessern und die Prozesse in der Warenwirtschaft zu optimieren, wurde die zehn Jahre alte Unternehmenslösung durch eine umfassende Standardsoftware ausgetauscht.

Bild: Krülland Schwimmbecken

Ob Beton-, Keramik-, oder Edelstahlbecken − bei dem Fertigungsbetrieb Krülland ist jedes Teil ein Unikat. Die Sonderanfertigungen liefert das mittelständische Unternehmen vom Niederrhein in die ganze Welt − nach Russland, Polen und in die Schweiz. Das Produktportfolio von Krülland ist umfangreich: Neben dem Schwimmbeckenbau bietet das Unternehmen auch Wasserpflegeprodukte sowie die energetische Sanierung von in die Jahre gekommenen Becken an. „Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt”, sagt Dieter Tischler, seit 2005 Geschäftsführer der Krülland Wassertechnologie GmbH. Um den Ansprüchen seiner Kunden weiter gerecht zu werden, sollte die komplette Warenwirtschaft nach zehn Betriebsjahren umfassend modernisiert werden.

Ziel: Abläufe in der Warenwirtschaft abbilden

Die Entscheidung zur Einführung eines neuen Enterprise Resource Planning-Systems (ERP) fiel im Jahr 2013. Im Zuge dessen wurde auch die komplette Hardware erneuert. „Das alte System sowie die Rechner waren nach mehr als zehn Jahren einfach nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Tischler. Zu den Zielen der Initiative zählte weiterhin, die kaufmännischen Abläufe mit einer IT-gestützten Warenwirtschaft effizienter abzubilden. Die Anbietersuche begann im Frühjahr 2013 mit einem umfassenden Vergleich. Diesen konnte der IT-Dienstleister und Software-Anbieter GOB Software & Systeme GmbH & Co. KG im August 2013 für sich entscheiden.

Standardlösung kommt weitgehend ohne Anpassung aus

Mit der Entscheidung für den Integrationspartner stand auch fest, welches System eingeführt werden sollte: Zum Einsatz würde die zertifizierte Standard-Software unitop ERP Industrie auf Basis von Microsoft Dynamics NAV 2013 kommen. Bei der Wahl der Anwendung spielten kaufmännische Gesichtspunkte eine zentrale Rolle: „Mit den Standardmodulen in unitop ERP Industrie können wir fast alle unsere Prozesse abbilden. Da musste so gut wie nichts angepasst werden”, schildert Patrick Kirchhartz, bei Krülland für den Einkauf und die EDV zuständig. Er fügt hinzu: „Nur an den Artikeln wurde ein bisschen was geändert, um die Artikelnummern für uns sauber zu generieren. Und die Belege haben wir natürlich angepasst. Der Rest ist Standard.” Um das anspruchsvolle Integrationsprojekt im Unternehmen zu verankern, wurden bereits früh im Verlauf der Initiative Key-User aus den Fachabteilungen eingebunden: „Wir haben die einzelnen Unternehmensbereiche von Beginn an einbezogen. So erreichten wir von Anfang an eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern”, sagt Tischler.


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