Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Tracking & Tracing

Produktbewegungen zuverlässig verfolgen

Für die übersichtliche und zuverlässige Gestaltung von Fertigungsschritten spielen IT-Systeme eine wesentliche Rolle. Unternehmen, die von vornherein auf durchgehende Datenerfassung und Produktionskontrollen setzen, können auch im Falle einer Reklamation Produktbewegungen in der Fertigung schnell und verlässlich zurückverfolgen.



Bild: awetis engineering + manufacturing GmbH

Der Begriff ‚Traceability‘ hat für viele Unternehmen einen negativen Beigeschmack: Für Produzenten bedeutet der Ausdruck häufig die Rückverfolgbarkeit sämtlicher Produktbewegungen im Zusammenhang mit einer Kundenreklamation – und ist damit mit der extrem zeit- und kostenaufwändigen Suche nach einem Fehler verknüpft. Und wer hier gegenüber dem Kunden nicht schnell und fundiert reagieren kann, verliert Ansehen und Folgeaufträge, muss mit finanziellen Einbußen sowie steigenden Versicherungsbeiträgen rechnen. Um Produktbewegungen übersichtlich, präzise und zuverlässig im Blick zu behalten, und so Regressansprüche schon im Vorfeld zu vermeiden, kann sich der Einsatz spezialisierter Systeme der produktionsnahen IT lohnen. Aktuelle Manufacturing Execution Systeme (MES) bringen Funktionalitäten für die Rückverfolgung von Produkten mit, um auch bei einer Reklamation schnell, effizient und verbindlich Antworten liefern zu können.

Datenübermittlung an Geschäftssystem und Intranet

Das MES ‚P-Suite‘ der Awetis Manufacturing + Engineering GmbH aus Laudenbach kann dazu sämtliche Daten aus dem Unternehmensleitsystem, einem Enterprise Resource Planning-System (ERP) wie SAP, für den Produktionsprozess verfügbar machen. Während der Produktion steuert und überwacht das IT-System alle Fertigungsschritte und dokumentiert zu jedem Zeitpunkt, wie sie verlaufen und wie die geforderte Qualität eingehalten wird. Dies trägt entscheidend dazu bei, die Produktbewegungen in der Fertigung verfolgen zu können.

Alle dabei über die Steuerung sowie über Mess-, Prüf- und Verwaltungssysteme ermittelten Daten stellt das MES dem zentralen Unternehmensleitsystem beziehungsweise der Fertigung an relevanten Stellen über eine einfach zu bedienende Touch-screen-Anwendung zur Verfügung. Mittels einer Suchfunktion können prozessrelevante Daten wie Mengen, Produktionsstart und -ende, Stückzahlen, verwendete Materialien und Werkzeuge, angezeigt werden – ebenso eventuelle Störungen oder Unterbrechungen. Zudem gestattet die Lösung dem Anwender, Produktbewegungen auch von außerhalb der Fertigung zu kontrollieren. Denn das System wird in der Regel im firmeninternen Intranet installiert. Damit können Mitarbeiter die Anwendung auch über das World Wide Web ansteuern, sofern die Datensicherheitspolitik des Unternehmens dies zulässt. Sowohl für die Anwendung im Intranet als auch über das Internet sind nach Anbieterangaben keinerlei Zusatzinstallationen erforderlich.

Erfassung von Material- und Produktionsfluss

Das System unterstützt die elektronische Erfassung der Daten von Materialien, Werkzeugen, sowie Produktionsstart und -ende. Scanner erfassen dazu eindeutige Informationen, die beispielsweise in einem Barcode enthalten sind. Das beugt Zahlendrehern und Mehrdeutigkeiten vor, die bei der manuellen Eingabe kaum zu vermeiden sind. Auch die kontaktlose Datenerfassung via Radio Frequency Identification (RFID) und per Listbox erleichtert das Vorhalten präziser Fertigungsdaten. Als Kernelement eines durch das MES dokumentierten und gesteuerten Prozesses dient die Identity-Nummer (ID). Jedes Endprodukt erhält eine solche eindeutige ID, über eine Art elektronische Karteikarte kommen dann nach und nach alle zugehörigen Daten hinzu, einschließlich derjenigen für Folgeprodukte. Welche Verbrauchsmaterialien – Rohstoffe wie Halbfabrikate – verarbeitetet werden, wird in diesem Prozess ebenso erfasst wie die jeweils verwendeten Werkzeuge.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Viele Unternehmen setzen aktuell eigene Internet of Things-Anwendungen mit ganz unterschiedlichen Zielen auf. Die zum Einsatz am besten passende Plattform zu finden, ist auf dem IoT-Markt alles andere als einfach. mm1 Consulting unterstützt Unternehmen bei diesem Prozess mit einem Mix aus Methode und Toolset.‣ weiterlesen

Der Gedanke hinter dem Internet of Things ist im Grunde einfach: Ansonsten 'stumme' Geräte werden mittels Sensorik und Datenübertragung zum Sprechen gebracht. Das Potenzial ist enorm, wenn etwa Maschinen, Halbzeuge und fertige Produkte ihren Produzenten Hinweise darauf liefern, was sich künftig besser machen ließe.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige