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Telekom treibt IoT-Geschäft voran

Die Telekom hat Details zu ihren IoT-Aktivitäten bekannt gegeben. Nach Unternehmensangaben steht die eigene ‚Cloud der Dinge Starter Kit‘ kurz vor der Marktreife. Zudem schmiedet der Anbieter neue Partnerschaften um seine Angebote mit den Ökosystemen anderer Unternehmen zu kombinieren.

Die Telekom will im Geschäftsfeld IoT vorankommen. Dazu bringt der Infrastruktur-Anbieter die eigene 'Cloud der Dinge Starter Kit' in Stellung. Die Lösung ist auf die Anforderungen des Mittelstandes ausgelegt und steht kurz vor ihrer Marktreife. Das Paket besteht aus Hardware, Standard-Sensoren zur Datenerfassung, SIM-Karte mit Datentarif und dem Zugang zur 'Cloud der Dinge' der Telekom. Ohne aufwändige Installation sollen sich so etwa Temperaturen von Maschinen oder Bewegungen von Fahrzeugen in Echtzeit überwachen lassen.

Die Cloud der Dinge ist ein Teil der Telekom-eigenen Multi IoT Service-Plattform. Die Plattform ist offen angelegt und bildet Konnektoren – sogenannte Stacks – zu anderen Plattformen und Partner-Lösungen. Sie kann empfangene Sensordaten verarbeiten und über ein Online-Portal bereitstellen.

Mit Partner-Ökosystemen zusammen  

Die IoT-Aktivitäten der Telekom setzen im Rahmen ihrer Multi Cloud-Strategie auf Partner-Ökosysteme mit dem Netz der Telekom als Basis für Anwendungen.  "Gemeinsam mit Partnern entwickeln wir nicht mehr nur Lösungen, sondern Geschäftsmodelle für unsere Kunden und bieten einfach einsatzbare, sichere Komplettpakete aus einer Hand", sagt Anette Bronder, Geschäftsführerin der Digital Division von T-Systems.  

Den Massenmarkt erschließen

Zu den Partnern des Unternehmens zählen Cisco und GE. Mit Huawei hat die Telekom eine Zusammenarbeit bei IoT-Hardware vereinbart (Vertragsunterzeichnung im Bild). Gemeinsam wollen die Unternehmen die Erschließung des IoT-Massenmarktes für Hardware und Sensorik angehen. Für industrielle Datenanalysen möchte die Telekom die Cloud-Plattform Predix von GE Digital nutzen, einer Tochter des amerikanischen Industriekonzerns General Electric. Mit der Kombination des Industriewissens von GE und den Angeboten der Telekom rund um Konnektivität, IT-Betrieb und Sicherheit sollen digitale Produkte in Industriesegmenten wie Produktion, Transport, Energie oder Gesundheit entstehen. Die Allianz startet nach Unternehmensangaben voraussichtlich im Sommer 2016.

Zusammenarbeit mit dem DKFI

Um die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in ihre Produktentwicklungen einfließen zu lassen, baut die Telekom als Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ihre Kooperation mit dem Institut aus. Ein Mitarbeiter der Digital Division der T-Systems wird ab sofort am Hauptsitz des Forschungszentrums einen Arbeitsplatz beziehen und an Projekten des DFKI teilnehmen. Dabei will die Deutsche Telekom insbesondere ihr Wissen in den Bereichen Connected Mobility, Smart City sowie Virtual und Augmented Reality in der Fertigungsindustrie ausbauen.

(Quelle:Deutsche Telekom AG/Bild:Deutsche Telekom AG)


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