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Prozessdaten am Stromkabel abgreifen

T.CON kooperiert mit Berliner Startup:

Prozessdaten am Stromkabel abgreifen

T.CON vertreibt künftig die IoT-Anwendung des Berliner Startups Factor-E Analytics. Dafür haben die Unternehmen eine strategische Partnerschaft beschlossen.

Der Plattlinger SAP-Partner T.CON GmbH & Co. KG ist eine strategische Partnerschaft mit der Factor-E Analytics GmbH aus Berlin eingegangen. Ziel ist es, vor allem mittelständischen Fertigungsunternehmen bei der Inbetriebnahme von Internet of Things-Anwendungen zu unterstützen. Mit Factore.OS hat das Berliner Startup dafür eine Cloud-Anwendung im Portfolio, die Produktionsanlagen unterschiedlicher Hersteller und Generationen vernetzt. Auch Güter ohne IT-Schnittstelle sollen sich anbinden lassen.

SAP-Partner übernimmt den Vertrieb

T.CON übernimmt im Rahmen der Kooperation Vertrieb, Einführung und Support der cloudbasierten Anwendung. Je nach Bedarf kann das System eigenständig oder zusammen mit der MES CAT-Suite von T.CON implementiert werden. Für den bidirektionalen Datenaustausch zwischen MES und der IoT-Anwendung werden Rest-Schnittstellen angesprochen.

Prozessdaten aus dem Stromkabel

Der Clou bei der IoT-Plattform des jungen Unternehmens ist, dass damit Prozessdaten zu Leistung, Zustand oder Auslastung einer Anlage oder zu ihrem Energieverbrauch durch kontinuierliche Messung an der Stromzuleitung ermittelt werden. Mit diesen Messungen in Verbindung mit einer Mustererkennung lassen sich Kennzahlen zur Maschineneffektivität ausrechnen.

Die Informationen, die in einem ununterbrochenen Strom in das System einfließen, werden in Echtzeit verarbeitet, über einen Algorithmus korreliert, gleichzeitig analysiert, und die Ergebnisse unverzüglich in Dashboards visualisiert. So lässt sich auch ein Energiedatenmanagement etablieren.

Durch diesen Ansatz werden keine Signalgebern benötigt und auch der Aufwand für die Programmierung und die Pflege eigener IT-Schnittstellen entfällt. Die Anbindung ist zusätzlich auch ohne eventuell kostenpflichtige Mitarbeit des Maschinenherstellers möglich. Die Cloud-Software ist nicht an eine bestimmte Plattform gebunden. Gegenwärtig läuft sie in der Microsoft Azure-Cloud, kann aber auch auf der SAP Cloud Platform oder in einer Private-Cloud beim Kunden betrieben werden.

(Quelle:T.CON GmbH & Co. KG)