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Systemeinführung

Mitwachsende Lösung

Die HPI High Performance Industrietechnik fertigt mit nur 15 Mitarbeitern schlüsselfertige Anlagen für die Aluminiumindustrie. Als die IT die Entwicklung des Unternehmens auszubremsen drohte, führte der Fertigungsbetrieb ein anpassungsfähiges System für Enterprise Resource Planning ein.

Bild: Axavia Software GmbH

Seit mehr als 20 Jahren ist HPI ein stetig wachsender Anbieter für die Entwicklung, das Engineering, die Herstellung und die Lieferung von schlüsselfertigen Anlagen für die Aluminiumindustrie. Das Angebot umfasst Sonderanlagen etwa zum Wärmebehandeln, Umschmelzen, Chargieren, Gießen, Prüfen, Sägen und Markieren. Die von HPI entwickelten und gebauten Anlagen werden zum Beispiel an Unternehmen in Russland, Japan, USA, China und anderen europäischen Länder verkauft.

Zukunftsfähige Lösung

Der wachsende Kostendruck und die immer größere Variabilität des Angebotes zwangen das produzierende Unternehmen vor wenigen Jahren zu einer grundsätzlichen Überprüfung ihres Zahlen- und Informationsmanagements. Bis dahin wurde dies von einer heute veralteten Software bewältigt, deren begrenzte Aufnahmefähigkeit sich zunehmend als Hindernis für eine schlanke und effektive Produktion entpuppte. Auf der Suche nach einer passenden IT-Lösung stieß das Management auf die Software Axavia. Die Anwendung ist im sogenannten Top-Down-Design ausgelegt, um mit wachsenden Ansprüchen im Betrieb umgehen zu können. Neue Leistungen des Systems können ohne Änderungen der Struktur in die offen gehaltenen Bereiche einfließen, so dass diese im Laufe des Einführungsprozesses und des Produktlebens immer weiter befüllt werden.

Einführung in Etappen

Der Rollout der Lösung begann mit der Umwandlung des Zeitmanagements. Dieses hatte sich im Laufe der Jahre in vielen Bereichen so isoliert entwickelt, dass kaum noch gemeinsame Schnittstellen zur Verfügung standen. Anschließend stand die Umstellung der umfassenden Stücklisten auf dem Programm. Das Unternehmen lässt die meisten Teile seiner Maschinen von externen Zulieferern produzieren, das Stücklistenmanagement ist daher von besonderer Bedeutung. Im Unternehmen selbst werden die von HPI konzipierten Maschinen aufgebaut, ausgeliefert und installiert. Weiter im IT-Projekt ging es mit der Integration des Einkaufs und der Produktionsdaten, bevor in einem Kraftakt die Überleitung in eine neue Buchhaltung angegangen wurde. Im Laufe der Umstellung wurde deutlich, dass zwar ein Teil der Informationen und Zahlen unverändert verwendet werden konnte, dass aber auch wesentliche Elemente neu eingegeben werden mussten.

Modul zur Risikoanalyse

Als es darum ging, die technische Dokumentation für den internen und externen Gebrauch neu zu organisieren, zeigte sich, dass die Risikoanalysen der Maschinen, die heute Pflicht ist, neu erstellt werden mussten. Die Projektverantwortlichen im produzierenden Unternehmen beschlossen, dieses Element als Modul in die Lösung zu integrieren. Die Entwicklung und Integration übernahm der Fertiger. Anschließend gestattete das Unternehmen seinem Software-Partner, das Element zu übernehmen. Nach einer Überarbeitung wurde das Modul Bestandteil der Lösung und steht auch anderen Anwendern zur Verfügung.


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