Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Supply Chain Management

Damit alle Rädchen ineinander greifen

Der Präzisionsgetriebehersteller Hör Technologie aus der Oberpfalz liefert in die ganze Welt. Um den Qualitätsanforderungen auch in den Abwicklungsprozessen gerecht zu werden, nutzt das Unternehmen eine umfassende Supply-Chain-Software.

Bild: Yaveon AG

Mit 255 Mitabeitern liefert die oberpfälzische Firma Hör Technologie Getriebe in die ganze Welt. Dabei kommt es für das Unternehmen nicht nur darauf an, Produkte in besonderer Qualität zu liefern – ebenso müssen die Abwicklungsprozesse sich an den hohen Qualitätsstandards der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie messen lassen. Für die elektronische Erfassung der Aufträge und die Versendung der Liefer- und Warenbegleitscheine setzt der Hersteller auf Yaveon PROE-SCM, eine integrierte Kommunikationsplattform für Microsoft Dynamics NAV.

Akkurate Stammdaten

Adrian Heinl, verantwortlich für die Auftragsabwicklung bei Hör, nennt gleich mehrere Gründe, warum sich die Einführung der Lösung gelohnt hat, obwohl man schon vorher über eine Möglichkeit der Datenfernübertragung verfügte: „95 Prozent der Aufträge kommen heute via EDI in das System. Mit einem Mausklick können alle Aufträge, die über Nacht aufgelaufen sind, sofort übernommen werden, ohne weitere manuelle Eingriffe. Alle Kunden sind übersichtlich mit ihren verschiedenen Werken und Abladestellen zentral im System vorgehalten. Da die Stammdaten so perfekt gepflegt werden können, kommen jetzt praktisch keine Fehler mehr vor. Gleichzeitig kann man aber alles ohne Programmierung sehr individuell gestalten.“ Zudem werden die Rahmenaufträge aus den Abrufen von selbst erzeugt und alle Abweichungen bei den Fein-Abrufen direkt vorgenommen. „So sind wir in der Lage trotz hoher Abrufschwankungen die Kapitalbindungskosten sowohl für uns als auch für die Kunden möglichst niedrig zu halten.“ Ein Konsignationslager ist für einen Automobilhersteller ebenfalls integriert und lässt sich direkt in der Lösung abbilden.

Sichere Übertragung

Neben dem einfachen Verarbeiten der Aufträge werden die Sendungsaufträge mit allen VDA-Labels und die Warenbegleitscheine automatisch erzeugt. Für Heinl ist auch dieses Cockpit im System sehr übersichtlich gestaltet und alle Daten sind zentral verfügbar. „Sollte mal eine Übertragung an einen der zirka 20 EDI-Partner nicht möglich sein, zeigt das System das in der Übersicht an. Ich kann mich aber nicht erinnern, wann das das letzte Mal der Fall war“, sagt Heinl.


Das könnte Sie auch interessieren:

PerfectPattern hat die kostenlose Basisversion von Insights App vorgestellt. Mit der Software können Prozessingenieure, Produktionsexperten und Datenwissenschaftler die von PerfectPattern entwickelte KI-Technologie Aivis nutzen, um Einblicke in Produktionsprozesse zu erhalten.‣ weiterlesen

Die Buss-Unternehmensgruppe ist in vielen unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig. Eine Herausforderung, stand doch ein Wechsel des ERP-Systems ins Haus - mit mehr als 80 Unternehmen innerhalb der Gruppe. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Sven Mahn IT gelang es, das Projekt innerhalb von 14 Wochen umzusetzen.‣ weiterlesen

Werden neue Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz Teil des Arbeistalltages wünscht sich ein Großteil der unter 31-Jährigen, darüber informiert zu werden. Dies geht aus einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky hervor. Auch ein menschliches Antlitz könnte laut Studie für mehr Akzeptanz sorgen.‣ weiterlesen

Schlechtere Stimmung als noch im Juni. Geschäftsklima-Index des Ifo Instituts hat in der aktuellen Erhebung im Vergleich zum Vormonat nachgegeben.‣ weiterlesen

Die Sprints zu Covid19-Impfstoffen zeigen den Leistungsdruck, unter dem die Technologieentwicklung steht. In kürzester Zeit sollen Forscher und Ingenieure Lösungen für die kritischen Probleme unserer Zeit finden. Der Accelerated-Discovery-Ansatz soll helfen, Forschungs- und Entwicklungsprozesse mit KI, Hybrid Cloud und schließlich Quantencomputern um das zehn- bis hundertfache des heute Möglichen zu beschleunigen.‣ weiterlesen

Trebing + Himstedt hat die Partnerschaft mit Celonis bekanntgegeben. Die Unternehmen wollen zukünftig beim Thema Process Mining zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Crate.io und Zühlke zukünftig gemeinsam an Smart Factory- und Industrie 4.0-Lösungen arbeiten.‣ weiterlesen

Die Dualis GmbH IT Solution hat für Lean-Manufacturing-Aufgabenstellungen ein Add-on zur 3D-Simulationsplattform Visual Components entwickelt. Basierend auf Process Modelling können damit automatisch branchengängige Standardized Work Sheets generiert werden.‣ weiterlesen

Um verschiedene Daten aufzubereiten und den Mitarbeitern nutzenbringend bereitzustellen, ist nicht immer ein großes IT-Projekt nötig. Wer schnell Daten für die Beschäftigten visualisieren möchte, sollte sich einmal näher mit Dashboards befassen.‣ weiterlesen

Die Simulation am digitalen Zwilling macht die Inbetriebnahme von Anlagen und Maschinen mit automatisierten Bewegungen sicherer. Fehler fallen früher auf und können behoben werden, bevor die Anlage aufgebaut ist. So lassen sich Schäden und Verzögerungen vermeiden. Auch als Schulungstool für Bediener und Programmierer ist die digitale Maschine hilfreich.‣ weiterlesen

ISPE, APV, Concept Heidelberg und die VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik richten am 30. November bis zum 1. Dezember 2021 im Dorint Kongresshotel in Mannheim die 14. Offizielle GAMP 5 Konferenz aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige