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Studie: Blick in die Praxis der digitalen Transformation

Eine neue Studie von Ingenics und dem Fraunhofer IAO betrachtet zahlreiche Einsätze von Industrie 4.0-Technologie. Gegenüber dem ähnlich angelegten Projekt der beiden Partner vor zwei Jahren hat sich einiges getan.

Die Ergebnisse der zweiten Industrie 4.0-Befragung des Beratungshauses Ingenics und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO steht nun zum Download zur Verfügung. Unter dem Titel 'Industrie 4.0 – Wo steht die Revolution der Arbeitsgestaltung?' wurden Antworten von 844 Entscheidern in Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen ausgewertet. Dabei wurde deutlich, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen eine Industrie 4.0-Strategie hat und diese vor allem in den Unternehmensbereichen Fertigung (40 Prozent), Produktionsplanung und -steuerung (26 Prozent) und Montage (25 Prozent) einsetzt.

Fast alle Bereiche betroffen

In der Befragung zeigt sich weiterhin, dass im Herbst 2016 fast alle industriellen Bereiche von Veränderungen in Richtung Smart Factory betroffen sind. Seit Ingenics und das Fraunhofer IAO vor zwei Jahren ihre erste gemeinsame Untersuchung zum Thema vorlegten, hat das Handlungsfeld deutlich an Kontur gewonnen: Im Sommer 2016 gaben mehr als 800 der befragten Unternehmensvertreter an, über 2.700 Industrie 4.0-Anwendungsfälle umgesetzt zu haben. Diese Größenordnung zeige, dass die bisweilen angeprangerte Verhaltensstarre deutscher Unternehmen bei der Umsetzung von IT-Innovationen in der Produktion einer Aufbruchsstimmung gewichen sei, folgern Professor Oliver Herkommer, Vorstandsvorsitzender der Ingenics AG und Dozent an der Hochschule Neu-Ulm, und Professor Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart IAT.

Was hat es gebracht?

Die Autoren der Untersuchung fragten nach den Ergebnissen der Projekte: Die Teilnehmer gaben an, im Unternehmen insbesondere Durchlaufzeiten und Kosten gesenkt und gleichzeitig die Prozessqualität erhöht zu haben. Wo Unternehmen noch zögern, liegt es meist am Fachwissen und fehlenden Fachkräften.

Interessenten können die Studie hier herunterladen.

 

(Quelle:Ingenics)


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