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Strategiewechsel für die Lieferketten-Verwaltung

Auch Firmen, die mit innovationsgetriebenen Produkten weltweit erfolgreich sind, brechen betriebliche Strukturen vielfach nur zögerlich auf. Dabei verspricht der stetige Blick auf neue Ansätze bei der Lieferkettenorganisation klare Vorteile auf dem Weg zu effizienten Abläufen.

Bild: Infosys Ltd.

In Zeiten wachsender Markt- und Kundenanforderungen lagern immer mehr Fertigungsunternehmen Dienstleistungen und Geschäftsbereiche aus. So können sie sich besser auf ihre Kernkompetenzen und -produkte konzentrieren. Die stetig zunehmende Produktkomplexität stellt eine weitere Herausforderung dar: Vielen Firmen fehlen sowohl Expertise als auch Möglichkeiten, um alle notwendigen Produkte und Dienstleistungen selbstständig abzudecken. Ein Weg, um mit dieser Herausforderung umzugehen ist ein ‚virtuell integriertes‘ Unternehmen. Mit dieser Konstruktion soll erreicht werden, dass weitgehend unabhängige Teile der Wertschöpfungskette Hand in Hand arbeiten können, ohne sich zu behindern. Durchdachte Wertschöpfungsnetzwerke und effizientes Supply Chain-Management stellen vor diesem Hintergrung Merkmale dar, um sich als Unternehmen erfolgreich auf dem Markt positionieren zu können. Kostendisziplin, Lieferfähigkeit und Flexibilität bilden Grundpfeiler einer effizienten Lieferkette. Weiterhin wichtig sind die Faktoren Kundenfokussierung sowie Outsourcing von Produktion und Logistik. Zudem bietet es sich für Unternehmen meist an, die an der Lieferkette beteiligten Prozesse, Partner und Parameter im Hinblick auf eine klare Zielsetzung auszurichten und dabei auch neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Innovationskultur und Lieferketten verknüpfen

Um Reibungsverluste innerhalb der Logistikprozesse möglichst gering zu halten, kann die Überprüfung der Einkaufs- und Beschaffungsmethoden Hinweise auf Modernisierungspotenzial liefern. Im Fokus stehen dabei etwa Fragen, wie sich die Bestandsbasis erneuern, oder Partnerschaften mit zentralen Zulieferern langfristig verbessern lässt. Bewertungskriterien wie Kosten, Qualität und Lieferung lassen sich dabei als Key Performance Indicators (KPI) erfassen, um Aufschluss über die Leistungsfähigkeit zu geben und Optimierungspotenzial aufzuzeigen. Um entsprechende Innovationen in der Lieferkettengestaltung schnell zur Marktreife zu überführen, sind klar definierte Innovationsprozesse nützlich, die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne detailliert festhalten. Während jedoch viele Unternehmen Strategien für Marketing, Einkauf und Produktentwicklung haben, mangelt es häufig an einer Innovationsstrategie oder einem Plan, wie Mitarbeiter ihr Unternehmen mitgestalten können. Um diesen Umstand zu verbessern, können Organisationen zum Beispiel messbare Innovationsziele festlegen, einen Fahrplan definieren und angemessene Ressourcen zuordnen. Schwierig wird es, wenn Neuerungen nur im engen Rahmen einer Abteilung stattfinden. Dabei besteht die Gefahr, dass viel Wissen unbeachtet und ungenutzt bleibt – und damit Innovationspotenzial ‚verpufft‘. Dem können Unternehmen begegnen, indem sie abteilungsübergreifende Innovationsteams gründen, denen ‚Abgesandte‘ verschiedener Geschäftsbereiche angehören, die gemeinsam Strategien und Richtlinien entwickeln.

Dabei lässt sich insbesondere durch den übergreifenden Blick auf die Bereiche Business Transformation, Innovationstempo und effizienter Betrieb Geschäftswert erschließen. Zudem sollten Innovationen nicht als einmalige Gelegenheiten betrachtet, sondern als kontinuierliche Bestandteile des Unternehmensgefüges etabliert werden. Dazu muss das Top-Management eine passende Kultur schaffen: Es geht darum, alle Mitarbeiter zu ermutigen, neue Ideen und Wege zu wagen und dabei auch Fehler machen zu dürfen. Vor diesem Hintergrund unterstützen die Berater von Infosys Supply Chain Management-Prozesse im Unternehmen in den Bereichen Consulting, Technologie und Outsourcing, um komplexe Geschäftsprobleme zu lösen.

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Strategiewechsel für die Lieferketten-Verwaltung
Bild: Infosys Ltd.



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