Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland

Optimismus der Ingenieure steigt

Über 27% der befragten Ingenieure rechnen mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der eigenen Branche in den nächsten drei Monaten. Im zweiten Quartal waren es nur 15%. Aktuell prognostizieren nur 13% eine Verschlechterung. „Der Aufwärtstrend ist deutlich zu erkennen. Die neuen Daten geben Anlass zur Hoffnung, dass wir die Wirtschaftskrise bald überwinden und die positive Tendenz sich somit verstärkt“, sagt VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun. In der Umwelttechnik ist die Stimmung besonders optimistisch: Hier liegt der Wert bei 41 Punkten.



im dritten Quartal stieg der Index auf 22 Punkte

Zwar zeigen Branchen wie Fahrzeugbau (24 Punkte) und Information & Kommunikation (23 Punkte) etwas mehr Zurückhaltung. Die Werte haben sich aber im Vergleich zum vorangegangenen Index mehr als verdoppelt. Branchenübergreifend zeigt sich, dass mit Blick auf Forschung & Entwicklung kaum gespart wird: „Als Innovationstreiber in den Bereichen Messtechnik, Rundfunk und sichere Kommunikation setzen wir ganz klar darauf, uns durch Investitionen in Forschung & Entwicklung gut für die Zeit nach der Krise zu positionieren“, kommentiert Michael Vohrer, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Münchner Elektronikkonzern Rohde & Schwarz, die Ergebnisse. „Deshalb liegen unsere Ausgaben hier im Schnitt bei 15% des Umsatzes.“ Rohde & Schwarz ist Partner der VDI-Initiative Sachen machen.

Erwartungen der Ingenieure an die künftige Regierung

Dieses Mal liefert die Befragung zusätzlich Erkenntnisse darüber, was Ingenieure von der künftigen Regierung erwarten, damit mehr technische Innovationen in Deutschland umgesetzt werden und Wirtschaftswachstum geschaffen wird. Über 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent erhöht werden müssen. Rund 70% halten eine Vereinfachung des Zugangs zu Krediten für kleine und mittelständische Unternehmen für wichtig und 58% der Ingenieure denken, dass verbindlicher Technikunterricht in allen Schulformen notwendig ist. Der VDI-Innovationsklima-Index fragt das Wissen der VDI-Mitglieder in ihren unterschiedlichen Berufen und Branchen als Frühindikator und Stimmungsindex zur Entwicklung des Technologiestandorts Deutschland ab. Die Stimmungswerte bewegen sich zwischen -100 und +100. An der 20. Umfrage haben wieder 1.000 Ingenieure teilgenommen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Die Konsolidierung großer Datenmengen, um damit KI-Anwendungen für Produktionsprozesse zu entwickeln, fällt vielen Unternehmen noch schwer. Im Projekt ExDRa sollen Lösungen entstehen, die diesen Prozess spürbar vereinfachen. Dieser Text ist der Auftakt zu einer Artikelreihe zu den produktionsbezogenen Initiativen des vom BMWi geförderten Technologieprogramms Smarte Datenwirtschaft.‣ weiterlesen

Rockwell Automation hat einen neuen CTO. Zum 1 Juli hat Cyril Perducat das Amt des Chief Technology Officers übernommen.‣ weiterlesen

Um schon vor der Lieferung einer Werkzeugmaschine Einblicke in ihre Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, arbeitet die Schweizer Starrag-Gruppe mit der NC-Simulationslösung Vericut. Anhand der ermittelten Daten lassen sich die für später angedachten NC-Programme feinjustieren, noch bevor die Maschine ihr Werk verlässt.‣ weiterlesen

Viele Firmen befassen sich gerade mit der Neuausrichtung Ihrer Lieferketten. Dabei bietet das europäische Estland auf einer Fläche so groß wie Niedersachsen beispielhafte Digitalisierungs- und Fertigungsexpertise. Zusammen mit dem vergleichsweise einfachen Marktzugang, der räumlichen Nähe und dem Rahmen der EU-Gesetzgebung dürfte das kleine Land ein zunehmend wichtiger Partner der hiesigen Industrie bei ihrer digitalen Transformation werden.‣ weiterlesen

Änderungen in Personalzeitwirtschaft und Entgeltabrechnung gehören im HR-Management zu den oft ungeliebten, aber dennoch regelmäßig anstehenden Aufgaben. Jede Änderung in den Betriebsvereinbarungen, Gesetzesnovellen oder tarifliche Neuregelungen verlangen die Überarbeitung von Schemen und Regeln in den Personalabteilungen. Und auch Adhoc-Änderungen müssen unmittelbar umgesetzt werden.‣ weiterlesen

ERP-Branchenlösungen sollen Standardgeschäftsprozesse und Spezialfunktionen unter einen Hut bringen. Innovachem für mittelständische Chemieunternehmen verbindet den Systemkern aus Basis von SAP S4/Hana etwa mit Modulen zur Rezepturentwicklung und Compliance-Prüfung. Das erspart so manche Programmierarbeit und Schnittstellenpflege.‣ weiterlesen

Aras Software hat einen neuen Geschäftsführer. Peter Schoppe hat mit Wirkung zum 1. Juli die Leitung des Plattformanbieters übernommen.‣ weiterlesen

Er ist schnell, leicht und verbraucht wenig Treibstoff: Der Hochgeschwindigkeits-Helikopter Racer kann Fluggeschwindigkeiten von bis zu 400km/h erreichen. Die Schalenbauteile seiner Außenhaut werden mit einem neuartigen Fertigungsverfahren hochautomatisiert hergestellt. Ein Forscherteam des Fraunhofer IGCV hat die Methode gemeinsam mit Airbus Helicopters entwickelt.‣ weiterlesen

Dualis hat den neuen Hauptsitz des Unternehmens in Dresden bezogen. Der reguläre Arbeitsbetrieb begann am 19. Juli.‣ weiterlesen

Kawasaki Gas Turbine Europe plant, produziert, installiert und wartet Gasturbinen. In Bad Homburg befindet sich das europäische Zentrallager des Tochterunternehmens von Kawasaki Heavy Industries. Um dort fehleranfällige Prozesse abzulösen, hat das Unternehmen eine Lagerwirtschaftslösung eingeführt, die alle Transportbewegungen dokumentiert.‣ weiterlesen

Störungen in der Lieferkette können schnell zu Problemen führen. Jaggaer hat vier Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen Schwachstellen in der eigenen Lieferkette identifizieren können.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige