Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Standards in der Geschäftssoftware

Gezielte Systemanalyse

Der Bedarf auch produzierender Unternehmen an der Optimierung ihrer ERP-Systeme ist groß. Doch der Mehrwert auch gut modellierter Geschäftsprozesse ist gering, wenn sie im Laufe der Jahre immer komplexer werden und nur schwer an neue Anforderungen angepasst werden können. Deshalb sollten Prozesse und SAP-Systeme regelmäßig vereinfacht und an den Standard angepasst werden. So lassen sich kurzfristig Betriebskosten einsparen und langfristig flexible IT-Strukturen sichern.


Bild: Fotolia – Christos Georghiou

Viele Unternehmen stehen über kurz oder lang vor der Herausforderung, ihr Geschäftssystem umbauen oder die darin abgebildeten Prozesse neu ausrichten zu müssen. Beispielsweise dann, wenn es versäumt wurde, über längere Zeit viele kleine Systemänderungen vorzunehmen. Eine Umstrukturierung des SAP-Systems kann aber auch sehr kurzfristig notwendig werden, etwa im Zuge eines unternehmerischen oder technischen Wandels. Meist geht damit die Restrukturierung von Unternehmensbereichen einher. Die Unternehmenssoftware muss dabei reibungslos diesen betrieblichen Wandel unterstützen und alle Veränderungen durchgängig abbilden.

Klare Systemstrukturen

Wenn ein SAP-System schnell transformiert werden soll, müssen sich sämtliche Anwendungen, Prozesse und Stammdaten dynamisch an neue Anforderungen anpassen lassen. Je konsequenter ein Unternehmen sein ERP-System vereinfacht und schlank hält, desto unkomplizierter kann dieses in der Folge an betriebliche Veränderungen angepasst werden. So können selbst kurzfristige Transformationen umgesetzt werden. Eine einfache, aber anforderungsgerechte Gestaltung und Implementierung sind demnach zentrale Faktoren, die ein Geschäftsystem klar gliedern – und den effizienten Einsatz der Systemlandschaft erleichtern. Darüber hinaus wird die Nutzung des Systems leichter nachvollziehbar, notwendige Änderungen und Vereinfachungen lassen sich auf dieser Grundlage ganz gezielt vornehmen.

Schlanke IT-Landschaft sichern

Hingegen ist eine gezielte Systemanpassung bei einem komplexen SAP-System mit zahlreichen Systemvarianten und eigener Terminologie kaum möglich. Meist müssen dabei spezielle Anforderungen berücksichtigt, widersprüchliche Ziele verfolgt und unnötige Altlasten verwaltet werden. Das führt am Ende zu Konflikten, die vielfach nur durch Neuaufbau der IT-Struktur gelöst werden können. Aus diesen Gründen ist es empfehlenswert, dass Unternehmen regelmäßig ihre SAP-Systeme überprüfen und analysieren, um diese anschließend zu vereinfachen.

Ausgangspunkt einer solchen Vereinfachung sollte es sein, in einem ersten Schritt die tatsächliche Nutzung der SAP-Landschaft zu bestimmen. In einem zweiten Schritt lassen sich dann Strukturen und Prozesse kontinuierlich untersuchen. Dabei können unnötige Abläufe bereinigt oder zumindest reduziert werden. Entweder werden also nicht mehr benötigte Elemente von vornherein bereinigt, oder selten genutzte Funktionen, Prozesse und Stammdaten werden im laufenden Systembetrieb erst einmal identifiziert. Danach lassen sich benötigte Funktionen und Prozesse anpassen und verbessern.

System- und Prozessanalyse

Dazu muss allerdings auf die aktuellen Nutzungsinformationen zugegriffen werden. Die dafür notwendige Datenbasis kann eine Kombination aus System- und Geschäftsprozessanalyse liefern. Diese Anforderungen erfüllt beispielsweise die RBE Plus Potenzialanalyse von Ibis Prof. Thome. Sie gibt ausführlich Aufschluss über die Nutzung, Strukturen, Kennzahlen und Details eines SAP-Systems. Das Analysewerkzeug dient dazu, gezielt Vereinfachungspotenziale zu erschließen und konsequent umzusetzen. Auf diese Art lassen sich Kosten und Nutzen von SAP-Systemen gezielt überwachen und verbessern.


Das könnte Sie auch interessieren:

Lieferengpässe drücken die Stimmung der deutschen Wirtschaft. So gehen die Indexwerte von Industrie, Handel und Dienstleistungen im Oktober zurück. Lediglich aus dem Bauhauptgewerbe kommen positive Signale.‣ weiterlesen

Produktionsabläufe und Wartungsmodelle werden schon länger auf der Basis von Daten optimiert. Doch gut integrierte IIoT-Plattformen ermöglichen heute Prozesse, die zu deutlich besseren Ergebnissen und einer neuen Form der Zusammenarbeit führen können.‣ weiterlesen

Die EU soll bis 2050 klimaneutral werden – über den European Green Deal und eine Abgabe auf CO2-Emissionen. Fraunhofer-Forschende unterstützen Unternehmen bei der Reduktion ihrer Emissionen mittels Net-Zero-Technologien.‣ weiterlesen

Universal Robots (UR) baut sein Vertriebsnetz in Deutschland aus. Mit SCS Robotik, JDT Robotics, PTS Automation sowie der Somack sind vier neue Partner hinzugekommen.‣ weiterlesen

Im seinem neuen Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland fordert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik der Cybersicherheit eine stärkere Bedeutung beizumessen. Die Gefährdungslage sei hoch, so Bundesinnenminister Horst Seehofer.‣ weiterlesen

In der Produktion lassen sich per Datenwissenschaft Muster erkennen, die etwa zum Ausfall von Anlagen führen oder Prognosen für einzelne Assets generieren. Nicht nur ausgebildete Datenwissenschaftler können solche Projekte umsetzen. Passende Software vorausgesetzt, können viele der eigenen Mitarbeiter wie Data Scientists arbeiten.‣ weiterlesen

Der 3D-Druck-Spezialist Materialise vergrößert seinen Bremer Standort und hat ein Metall-Kompetenzzentrum für 3D-Druck eröffnet, das künftig 120 Mitarbeitern Platz bieten soll.‣ weiterlesen

Zwei Komponenten tragen maßgeblich zum Schutz der industriellen IT bei: Zuerst die Visualisierung und Überwachung der OT-Netzwerke, etwa mit einem Network Intrusion Detection System (IDS). Noch weiter können Firmen mit dem Betrieb einer Plattform gehen, die auf Basis aktueller Standards laufend Risiken in den Netzen bewertet.‣ weiterlesen

Mit der Asset Tracking-Lösung Infsoft Lead Time Tracking können Anwender den Standort von verfolgten Objekten zu jeder Zeit nachverfolgen. Auf Basis der Positionsdaten können die Durchlaufzeiten erfasst und Prozesse evaluiert und optimiert werden.‣ weiterlesen

Christoph Stoica verantwortet als neuer Geschäftsführer zukünftig die Landesgesellschaften in Zentraleuropa von Sage. Er übernimmt das Amt zum 1. November.‣ weiterlesen

Auch Konstrukteure mussten in der Pandemie ihre Abläufe auf remote umstellen. Doch bei der Anlagenplanung stehen ihnen mehr Möglichkeiten zur Verfügung, als nur im Video-Anruf miteinander zu sprechen. Mit der Software Rooms können sie in einem virtuellen Abbild eines CAD-Modells umherlaufen, um Fehler auszuspüren und Änderungen anzustoßen. Mit diesem Ansatz konnte die SMS Group in einem Projekt 80.000€ sparen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige