Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Softwarelandschaften zusammenführen

Integration vom Engineering bis zum Management

Die Integration von Entwicklungs- und Archivierungsanwendungen in das Unternehmenssystem kann Einfluss auf die gesamte Prozesskette eines Betriebes ausüben. Im Idealfall lässt sich der Produktentstehungsprozess nicht nur beschleunigen, sondern auch sicher und nachvollziehbar gestalten. Das waren einige der Gründe für die Oberndorfer Präzisions-Werk GmbH & Co. KG, die im Unternehmen eingesetzten Insellösungen in eine umfassende IT-Landschaft zu integrieren.

Bild:OPW

Die 1951 gegründete Oberndorfer Präzisions-Werk GmbH & Co. KG (OPW) kann auf über 60 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Markenprodukten für die dimensionelle Längenmesstechnik zurückblicken. In den letzten Jahren verlagerte der Betrieb seine Kernkompetenz verstärkt auf messtechnische Problemlösungen wie die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Sonderlehren, Messvorrichtungen und halbautomatisierten SPC-Messplätzen bis hin zur Messautomation. Als eine der wesentlichen administrativen Anforderungen eines mittelständischen Produktionsbetriebs sieht Geschäftsführer Uwe Hildebrandt die Bewältigung der täglichen Datenflut: „Organisation, Organisation und nochmals Organisation – so ist ein Großteil meines Arbeitstages wohl treffend beschrieben.“

Rund 70 Mitarbeiter kommunizieren vom schwäbischen Stammsitz Oberndorf aus untereinander sowie mit Kunden, Interessenten oder Lieferanten deutschland- und europaweit – bis hin nach Mexiko und China. Dabei fallen stetig Daten unter anderem bei Auftragsbearbeitung, Dokumentation und Archivierung an. Auch projektrelevante Informationen und Informationen müssen stetig auf unterschiedlichen IT-Systemen aktualisiert werden. Zu diesen zählen neben dem Enterprise Resource Planning-System (ERP) auch CAD-Anwendungen, Lösungen für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) oder die Qualitätssicherung (QM). Im Fall des Messtechnik-Herstellers stellt das bei jährlich rund 8.000 neu angelegten Artikeln in Projekten mit bis zu 300 verschiedenen Messvorrichtungen und Lehren und bis zu einem halben Jahr Laufzeit keine triviale Aufgabe dar.

Zeitverschwendung durch Dokumentensuche

Obwohl effiziente Suchvorgänge durch die IT-Systemlandschaft, robust definierte Abläufe, und die Bereitstellung einer zentralen Datenbank bereits von vielen Unternehmen als Stellschrauben für mehr Transparenz und Sicherheit gesehen werden, sieht die Realität vielerorts noch anders aus. Insbesondere die Suche nach Entwicklungsdaten, häufige Diskussionen mit Mitarbeitern, wo etwa eine Zeichnung oder ein Dokument hinterlegt ist und ob es sich dabei auch um die aktuelle Version handelt, fordert in vielen Entwicklungsabteilungen einen zu hohen Zeitaufwand. Auch im Fall des Messtechnik-Herstellers wuchs im Lauf der Zeit die Erkenntnis, dass es bereits aus Wettbewerbsgründen erforderlich sei, umfassende Optimierungsmaßnahmen einzuleiten, wie Hildebrandt erläutert.


Das könnte Sie auch interessieren:

Viele Unternehmen rollen Funktionalität im IIoT als Microservice aus. Dazu erstellen IT-Teams kleine Software-Container, die oft mit Kubernetes verwaltet werden. Das könnte künftig häufiger mit Bare Metal Kubernetes erfolgen.‣ weiterlesen

Angesichts komplexer werdender Prozesse und dem Wunsch nach niedrigen Durchlaufzeiten parallelisieren Unternehmen Entwicklungsabäufe per virtuellen Inbetriebnahme.‣ weiterlesen

Wollen Hersteller mehrere Werke mit einer vergleichbaren MOM/MES-Infrastruktur versorgen, steigen die Projektrisiken deutlich. Klare Zielvorgaben, offene Kommunikation und ein Exzellenzzentrum helfen, die Risiken zu bewältigen - und instanziierbare MOM-Templates zu entwickeln, die trotzdem individuelle Anforderungen berücksichtigen.‣ weiterlesen

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im Mai etwas aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 93 Punkte. Trotz Inflationssorgen, Materialengpässen und Ukraine-Krieg erweise sich die deutsche Wirtschaft als robust, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.‣ weiterlesen

Aptean DACH hat zwei neue Partner im Boot: den KI-Spezialisten Prodaso sowie das IT-Systemhaus Acomm.‣ weiterlesen

Im Gegensatz zur klassischen Produktions-IT bieten Cloud-Systeme höhere Rechen- und Speicherkapazitäten. Für Anwendungen mit deterministischen Anforderungen gelten diese Infrastrukturen aber als ungeeignet. Dabei können viele Hürden mit der richtigen Konfiguration und der Nutzung von TSN überwunden werden.‣ weiterlesen

Mit einem neuen Starter-Paket will Product Lifecycle Management (PLM)-Spezialist ECS die Integration von Siemens Teamcenter und ERP-Software von SAP besser unterstützen.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen Festo und Q.ANT die Kultivierung von Biomasse durch künstliche Photosynthese mittels Automatisierungstechnik beschleunigen. Ein Quantensensor gibt dabei Aufschluss über das Wachstum von Algen.‣ weiterlesen

In der aktuellen Konjunkturprognose hat das IW-Köln seine Wachstumsaussichten für das laufende Jahr halbiert. Die Konjunkturforscher gehen aktuell von einem BIP-Zuwachs von 1,75 Prozent aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige