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Softwaregestütztes IT-Management

Gezielte Lastverteilung im Rechenzentrum

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Die Software Struxureware Data Center Operation von Schneider Electric?IT Business bietet dem Anwender neben dem Monitoring von Betriebsstatus und Verfügbarkeit auch Funktionen für gezieltes Energie- und Lastmanagement. Bild: Schneider Electric

Lastverteilung per Software

Auch bei der Stromversorgung kann leistungsfähige Software die Lösung für typische Rechenzentrumsprobleme sein. So lässt sich beispielsweise der Stromverbrauch von einphasigen wie dreiphasigen Geräten exakt bestimmen und optimieren. Dabei wird die Last gezielt verteilt, ohne dass beispielsweise ein Elektriker sich um dieses Thema kümmern muss. Außerdem ist es problemlos möglich, Stromkreise innerhalb des Rechenzentrums visuell darzustellen. Der Betreiber sieht dadurch auf einen Blick, welche Auswirkungen zum Beispiel ein USV-Ausfall auf einzelne Geräte hat. Wichtige Parameter wie die durchschnittliche und die Spitzenlast pro Rack sind auf einen Blick ablesbar.

Die Frage, wo neue Server platziert werden sollen, ist damit ohne Schwierigkeiten zu klären. Über ein konstantes Monitoring und eine lückenlose Dokumentation von Ausfällen und Vorfällen können zudem leichter Entscheidungen über Erweiterungen und Anpassungen getroffen werden, als es durch Trial-and-Error-Versuche möglich ist. Große Vorteile spielen Softwaretools auch beim Fehlermanagement aus. So können nach Lüfterproblemen noch intakte Komponenten automatisch ihre Drehzahl hochfahren, um den Verlust zu kompensieren. Gleichzeitig identifiziert das System gefährdete virtuelle Server und beginnt einen automatischen Migrationsprozess auf andere, nicht von Kühlproblemen betroffene Host-Geräte. Das Ausfallrisiko ist in diesem Fall ausgesprochen niedrig.

Doch es ist nicht nur die Ausfallzeit, die sich durch den Einsatz intelligenter Software senken lässt. Auch in Sachen Energieverbrauch schaffen leistungsstarke Softwaresysteme neue Spielräume. Sie erreichen dies durch eine gezielte Lastverteilung, etwa wenn in der Nacht die Zugriffszahlen sinken. Werden die virtuellen Server innerhalb eines Racks konsolidiert, können andere Komponenten abgeschaltet werden und verbrauchen keinerlei Energie.

Genaue Analyse bringt klare Sicht auf alle Fakten

Der dritte große Bereich, in dem Rechenzentrumsbetreiber von Monitoring-Software profitieren, ist die Analyse. Das betrifft nicht nur die Inventarisierung für Audits und Compliance-Fragen, sondern auch die Vorhersage von Szenarien. So lassen sich detaillierte Nutzungsdaten gewinnen, die die weitere Kapazitätsplanung extrem erleichtern. Die genaue Erfassung von Verbrauchsgrößen macht zudem eine detaillierte Abrechnung möglich. Dazu bieten moderne Tools zahlreiche Schnittstellen zur Business-IT wie Enterprise Resource Planning-Systemen.

Mit intelligenter Software ist es möglich, das Rechenzentrum vom Kostenfaktor in ein Profitcenter zu verwandeln. Rechenzentrumslösungen erleichtern dazu dem Administrator bei Planung, Betrieb und Analyse das Leben und unterstützen auch den CIO durch höhere Energieeffizienz, niedrigere Kosten und vereinfachte Bilanzierbarkeit. Denn erst mit Software-Tools für die Infrastruktur bekommt das IT-Management die relevante Datenbasis, auf deren Grundlage sich Investitionen und Einsparungen in die IT wirtschaftlich realisieren lassen.


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