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Software-Agenten für den Einsatz in der Industrie

Am Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme der Technischen Universität München fand am 7. und 8. Mai 2014 ein VDI-Expertentag statt. Vertreter aus Wirtschaft und Forschung diskutierten Einsatzszenarien von Softwareagenten in der industriellen Automatisierung.

Am 7. und 8. Mai 2014 fand am Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme der Technischen Universität München ein VDI-Expertenforum unter dem Motto 'Ertüchtigen Agenten Produktionsanlagen für Industrie 4.0?' statt. Auf der Veranstaltung informierten sich runt 60 Teilnehmer zu Einsatzszenarien von Software-Agenten in Automatisierungssystemen der Industrie. Durch die Veranstaltung führte Professorin Vogel-Heuser (Bild), Vorsitzende es GMA-Fachausschusses 'Agentensysteme'. In Vorträgen stand zum Beispiel die Herausforderung im Fokus, steigende Komplexität von Produkten und Produktionsanlagen im Maschinen- und Anlagenbau mithilfe von anpassbaren Automatisierungssystemen zu bewältigen.

Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, neue mechatronische Konzepte zu entwickeln. Für die dafür erforderliche Koppelung der Komponenten komme ein agentenbasierter Ansatz in Frage, wie Professorin Vogel-Heuser im Redebeitrag 'Agenten im Umfeld von Industrie 4.0' erläuterte. In einem weiteren Vortrag wurde die Frage aufgegriffen, mit welchen Methoden und Werkzeugen die Analyse von großen Datenmengen in der Praxis bereits erfolge und welche Auswirkungen dies habe. Auch die Einsatzmöglichkeiten von Agenten im Rahmen von Industrie 4.0-Szenarien wurden thematisiert. Die Vorträge der Wissenschaftler Professor Leitaoi, Universität Braganca in Portugal, und Professor Colombo, Schneider Electric Automation GmbH sowie Hochschule Emden/Leer, informierten über die Potenziale von dienstbasierten Architekturen und Agenten für künftige Anwendungen.

(Quelle:VDI/Bild:IAS)

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