Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Smartfactory OWL offiziell eröffnet

In Ostwestfalen-Lippe ist am 12. April 2016 die Smartfactory OWL offiziell eröffnet worden. Die Forschungs- und Demonstrationsfabrik in Lemgo wurde auf Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL errichtet, um Industrie 4.0-Technologien wissenschaftlich zu begleiten, zu erproben und im unternehmerischen Mittelstand das Interesse daran zu erhöhen.

Auf Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL ist in Lemgo für rund fünf Millionen Euro ein Fabrikdemonstrator entstanden, der den Nutzen von intelligenter Automation aufzeigen soll. Am 12. April 2016 wurde die Smartfactory OWL in einem Festakt eröffnet. Ausgestattet mit einer realen IT- und Produktionsumgebung im Wert von weiteren rund fünf Millionen Euro ist sie gleichzeitig Versuchs- und Demonstrationsplattform und Lernumgebung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende. Auch kleinen und mittleren Unternehmen soll die Anlage auf ihrem Weg zur digitalisierten Produktion als Beispiel dienen.

"Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur Pionier in dem Feld der Industrie 4.0 zu sein, sondern diese Technologien auch in die Unternehmen zu bringen", sagt Professor Dr. Jürgen Jasperneite, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums IOSB-INA in Lemgo und Initiator der Smartfactory OWL. "Auf Projektflächen besteht die Möglichkeit, Maschinen oder Anlagenteile für einen Pilotbetrieb temporär aufzubauen, mit Industrie 4.0-Lösungsbausteinen auszustatten und auf Herz und Nieren zu testen. Damit werden Potentiale und notwendige Investitionsentscheidungen frühzeitig bewertbar", schildert Jasperneite.

Zur Eröffnung reisten Gäste aus der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an. Neben den Initiatoren und Investoren waren Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in NRW und weitere bekannte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft anwesend, um die Demonstratoren und Anlagen anzusehen. Moderator Andreas Liebold führte durch eine Gesprächsrunde, an der auch Marianne Thomann-Stahl, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold teilnahm. "Durch die jahrelange enge Kooperation, auch über das Cluster IT’s OWL, ist sehr viel Vertrauen gewachsen und das zahlt sich in Einrichtungen wie der Smartfactory OWL aus", sagte Thomann-Stahl.

(Quelle:Fraunhoer IOSB)

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Das Ziel der Industrie 4.0 ist, durch Daten und die Vernetzung von Betriebstechnik (OT) und Informationstechnologie (IT) Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Neue Geschäftsmodelle eröffnen dabei ganz neue Möglichkeiten, etwa die nutzungsbasierte Bezahlung von Maschinen und Geräten.‣ weiterlesen

Wie schätzen Firmen die Bedeutung ihres Kundenbeziehungsmanagementes ein und wie wichtig ist es, Kunden stets in den Fokus zu rücken? Das haben IDG Research Services und der Softwareanbieter Adito in einer Studie gefragt.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen setzen aktuell eigene Internet of Things-Anwendungen mit ganz unterschiedlichen Zielen auf. Die zum Einsatz am besten passende Plattform zu finden, ist auf dem IoT-Markt alles andere als einfach. mm1 Consulting unterstützt Unternehmen bei diesem Prozess mit einem Mix aus Methode und Toolset.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige