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Smarter Übergang in die digitale Produktion

Die Schnittstelle zum IoT

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Für Fertigungsunternehmen bilden Enterprise Resource Planning-Systeme die Datendrehscheibe unter anderem zwischen Management, Entwicklung und Produktion. Auch wenn die digitale Transformation daran kaum etwas verändern dürfte, verändern sich die Anforderungen an Unternehmenssysteme ändern sich dennoch. Sie müssen die Konnektivität mitbringen, um den Datentransfer etwa zu Industrial Internet of Things-Anwendungen sicherzustellen. Bild: Microsoft Deutschland GmbH

Produktinnovation durch Cloud-Computing

Die technologische Basis für diesen Showcase sind die Cloud-Anwendungen Microsoft Azure Intelligent Systems Services und Dynamics CRM Online. Mit der Azure-basierten Diensteplattform können maschinengenerierte Daten aus vielen Sensoren und Geräten verknüpft, verwaltet und erfasst werden. Dynamics CRM Online ist die Plattform für Kundenbeziehungsmanagement, die neben Werkzeugen für Segmentierung, Kampagnensteuerung und Response Tracking auch Analysen und die Verwaltung von Internet der Dinge-Geschäftsprozessen erlaubt. Der Showcase ‚Smart Water for Smart Buildings‘ zeigt die intelligente Vernetzung von Wasseranwendungen in Hotelbädern. Sensory Sky ist eine Erlebnisdusche, deren Dusch- und Wellnessprogramme per App gesteuert werden können.

Das Szenario nimmt damit einen künftigen Anspruch an intelligente Systeme vorweg: Installationen werden zentral gesteuert und überwacht. Auf diese Weise sollen Systeme gewartet werden, bevor der Benutzer ein Problem überhaupt wahrnimmt. Aber der Showcase will nicht nur eine neue Qualität der Serviceleistungen aufzeigen, sondern wie mit solchen Systemen Ressourcen geschont und das Umweltbewusstsein gefördert wird. So könnten beispielsweise Hotelgäste auf der Rechnung über ihren Wasserverbrauch informiert werden und einen günstigeren Zimmerpreis erhalten, weil sie Wasser gespart haben. Facility Manager können mithilfe grafischer Auswertungen in einem ‚Wasser-Cockpit‘ den Verbrauch in einem Gebäude analysieren. So kann beispielsweise die Wassererwärmung an den tatsächlichen Bedarf der Gäste angepasst und dadurch Energie eingespart werden.



Für Fertigungsunternehmen bilden Enterprise Resource Planning-Systeme die Datendrehscheibe unter anderem zwischen Management, Entwicklung und Produktion. Auch wenn die digitale Transformation daran kaum etwas verändern dürfte, verändern sich die Anforderungen an Unternehmenssysteme ändern sich dennoch. Sie müssen die Konnektivität mitbringen, um den Datentransfer etwa zu Industrial Internet of Things-Anwendungen sicherzustellen. Bild: Microsoft Deutschland GmbH

Ignorieren lässt sich das IoT nicht

Alles deutet darauf hin, dass der geschäftskritische Einfluss von IoT auf Unternehmen immens sein wird. Welchen Anteil daran IoT-fähige ERP-Systemen haben, muss auf den ersten Blick nicht einmal sichtbar sein, um sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auszuwirken. Umgekehrt könnte es verheerend für den geschäftlichen Erfolg eines Unternehmens sein, den Zusammenhang von IoT und ERP-Systemen zu ignorieren. So zeigt sich dies heute schon in den Bereichen Analytics, Fertigungsüberwachung, Maschinenwartung und in den kundengerichteten Anwendungen im Handel.

Evolution ohne Big Bang

Einen ‚Big Bang‘ wird es nicht geben, eher eine Evolution mit wachsender Digitalisierung. Produkte, Geräte und Objekte mit eingebetteter Software verschmelzen zu verteilten, funktionsintegrierten und rückgekoppelten Systemen. Der Bitkom ist überzeugt, dass noch nie eine Branche für eine durch Technologie getriebene, wirtschaftlich revolutionäre Entwicklung eine so große Bedeutung hatte, wie sie die IT- und Telekommunikationsbranche für das Thema Industrie 4.0 hat. Das Neue dabei ist: gleichzeitig die Infrastruktur bereitzustellen, das Prozess-Know-how einzubringen, Teile der Technologie selbst zu liefern und das Ganze auch noch abzusichern. Die IT-Sicherheit ist und bleibt die größte Herausforderung. Auch das zeigt, dass der umfassende Umbau zu einer Industrie 4.0 nur evolutionär ablaufen kann. Am Ende des Weges steht die vollständig digitale Fertigungsumgebung. Das setzt den flächendeckenden Einsatz zukunftsfähiger Technologien voraus. Die Lösungen dürfen nicht mit der bestehenden Welt brechen, sondern müssen den smarten Übergang dorthin ermöglichen.


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