Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Service-Schnittstellen für einfache Anlagenwartung

Die Kommunikation zwischen Menschen ist nicht immer einfach – das ist bei Maschinen und Anlagen auch nicht anders. Der Anschluss externer Geräte gestaltet sich aufgrund unterschiedlicher Schnittstellen mit unterschiedlichen Einbaumaßen und Bauformen oft schwierig. Die 'Service Interfaces' von Phoenix Contact sollen hier Abhilfe schaffen.

Bild: Phoenix Contact

Hochmoderne Fertigungsanlagen jeglicher Ausprägung haben heute eines gemeinsam: Sie sind darauf ausgelegt, Fertigungsschritte und Prozessabläufe so effizient wie nur eben möglich zu gestalten. Dies erfordert allerdings eine regelmäßige Optimierung und Parametrisierung der jeweiligen Steuerungssoftware. Dazu muss häufig ein externes Gerät wie ein Notebook oder ein Diagnose-Gerät an eine Maschine angeschlossen werden – was meistens viel Zeit in Anspruch nimmt. Außenliegende Schnittstellen, die einen direkten Anschluss ermöglichen, würden hier eine erhebliche Erleichterung bringen.

Kostenintensive Wartung durch innenliegende Ports

Die tägliche Praxis ist von einfachen und flexiblen Verbindungen noch weit entfernt – schwer erreichbare Steuerungen sind noch immer der Normalfall. Schaltschränke, Schaltkästen oder auch die Maschinen selbst müssen häufig geöffnet werden, um die Steuerung zu erreichen. Daher ist es oft erforderlich, bei der Verkabelung mit viel Aufwand zu improvisieren. ‚Fliegende‘ Verbindungen sind in diesem Bereich daher keine Seltenheit. Fehlende Verbindungsleitungen können auch zu Fehlverdrahtungen führen. Eine umständliche und fehlerträchtige Vorgehensweise kann zudem hohe Zeit- und Kostenverluste mit sich bringen.

In manchen Anlagen sind die Steuerungen neben den spannungsführenden Komponenten verbaut. Aus Sicherheitsgründen muss die betroffene Anlage im Wartungsfall stromlos geschaltet werden. Auch hier kommt es dann – je nach Dauer der Wartung – zu kostenintensiven Produktionsausfallzeiten. Der größte Aufwand entsteht allerdings immer dann, wenn Schnittstellen gewechselt oder nachgerüstet werden müssen. Denn mangels standardisierter Aussparungen ist ein einfacher Austausch der benötigten Schnittstellen meist nicht möglich. Stattdessen muss eine weitere Schnittstelle auf meist umständliche Weise geschaffen werden. Doch dazu muss der im Schaltschrank vorhandene Platz einen solchen Eingriff erst einmal zulassen.

Herausforderungen Schutzart und Schirmung

Dieser Ist-Zustand macht es gerade Konstrukteuren schwer, Maschinen-Terminals in einem einheitlichen Bild erscheinen zu lassen. Die spezifische Schutzklasse ist bei Schaltschränken im geöffneten Zustand nicht mehr gegeben. Die empfindlichen elektronischen Komponenten sind oftmals nur in der Schutzklasse IP20 ausgeführt, sie wären also nicht ausreichend vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit geschützt. Ein durch Verunreinigung beschädigtes elektronisches Bauteil kann ebenfalls einen unnötigen Maschinenausfall und damit einen Produktionsstillstand bewirken. Außenliegende Schnittstellen sollten daher in der ausreichend hohen Schutzart von IP65 ausgeführt sein. Ein weiteres Problem ist das fehlende Schirmkonzept bei den gängigen Lösungen. Improvisierte Lösungen besitzen oft nicht den benötigten Schirmungsgrad und bieten daher keinen zuverlässigen Schutz vor Störungen. Um allerdings die hohen Anforderungen bei der Störfestigkeit zu erfüllen und die empfindliche Elektronik effektiv gegen EMV-Einflüsse zu schützen, ist ein durchgängiges Schirmungskonzept wichtig. Und gerade bei sensiblen Prozessen können sich solche Investitionen schnell bezahlt machen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Deutschland zählt mit einer Roboterdichte von 338 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmern im internationalen Vergleich zu den am stärksten automatisierten Volkswirtschaften. Nach Singapur und Südkorea rangiert die Bundesrepublik weltweit auf dem dritten Rang.‣ weiterlesen

Teil der Vision Industrie 4.0 ist es, Anlagekomponenten ohne Eingriff in die Steuerung austauschen zu können. Mit dem Konzept einer dienstbasierten Fertigung wollen das Fraunhofer IESE und weitere Projektpartner genau das praxistauglich ermöglichen.‣ weiterlesen

Über V2X-Kommunikation lassen sich Fahrzeuge untereinander und mit der umliegenden Infrastruktur vernetzen. Auf einmal müssen Anwendungsentwickler Komponenten berücksichtigen, deren Funktionalität sie nicht beeinflussen. Die passende Softwarearchitektur hilft, diese Herausforderung im Dschungel sich weltweit entwickelnder Standards zu lösen.‣ weiterlesen

Mit dem SMIT TestKit Shop hat Sven Mahn IT den Zugang zu ihrem Produkt zur Testoptimierung und Qualitätssicherung der ERP-Lösungen Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations und Dynamics AX vereinfacht.‣ weiterlesen

Die CRM-Lösung CAS GenesisWorld von CAS Software steht als Release x11 zur Verfügung. Neu hinzugekommen ist zum Beispiel, dass Anwender die intelligente Suchfunktion Picasso nun auch auf mobilen Endgeräten nutzen können.‣ weiterlesen

Mit dem Industrial Internet of Things steht Produzenten eine neue Infrastrukturebene zur Verfügung, um ihre Abläufe und Fertigungsprozesse zu optimieren. Thorsten Strebel von MPDV schildert, wie die Technologien auf die MES-Welt einwirken und wie der MES-Hersteller darauf reagiert.‣ weiterlesen

Mit dem neuen Geschäftsfeld Maxolution Maschinenautomatisierung adressiert SEW-Eurodrive den Markt mit maßgeschneiderten Systemlösungen. Gemeinsam mit dem Maschinenbauer EMAG hat der Antriebsspezialist nun einen Portalroboter vorgestellt, der ohne Energieführungsketten auskommt und auch anfallende Daten kabellos überträgt.‣ weiterlesen

Der Simulationsspezialist SimPlan stellt auf der diesjährigen Messeausgabe der FachPack die neu entwickelte Benutzeroberfläche sowie neue Funktionalitäten für PacSi vor.‣ weiterlesen

Schon heute lassen sich mit den Software und Hardwarekomponenten einer Industrial Internet of Things-Plattform hervorragend integrative Services in Echtzeit anbieten. Dabei können immer mehr IIoT-Plattformen Funktionen bereitstellen, die bislang eher der Shopfloor-IT vorbehalten waren. Doch welche MES-Funktionen kann ein IIoT sinnvoll übernehmen - und wie könnten die nächsten Schritte aussehen?‣ weiterlesen

Manufacturing Analytics im Kontext der Smart Factory steht im Mittelpunkt der gleichnamigen Anwenderkonferenz am 12. November in Frankfurt am Main.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige