Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Robuste Geräte für raue Umgebungen

Mobile IT an Maschine und Anlage

Für Mobilgeräte bedeuten die oftmals widrigen Umstände in Fertigungshallen oder auf Baustellen eine große Herausforderung. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sind deshalb besonders widerstandsfähige Systeme gefragt, die Öl und Staub ebenso trotzen wie Wind und Wetter. Bei aller Robustheit sollen Bedienungskomfort und Datensicherheit nicht leiden.



Tests nach Industriestandards belegen die Robustheit der Geräte. Bild: Dell GmbH

Auch im Maschinen- und Anlagenbau kommen immer mehr Mobilgeräte zum Einsatz. Die für die Produktionsprozesse Verantwortlichen verfolgen in den Fertigungshallen die Abläufe unmittelbar am Ort des Geschehens und erhalten dabei alle nötigen Daten auf ihr Tablet oder Notebook. Ingenieure für Qualitätssicherung prüfen ebenfalls an Ort und Stelle und dokumentieren ihre Arbeit auf mobilen Devices. Servicetechniker nutzen bei Montage- oder Wartungsarbeiten bei Kunden oder auf Baustellen Tablets, um umfassende Informationen zu Anlagen, Aufträgen, Konfigurationen oder der Service-Historie abzurufen. Handelsübliche Notebooks oder Tablets stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Finden sie im Büro, im Taxi oder am Flughafen-Gate unproblematische Umgebungen vor, sind sie im Maschinen- und Anlagenbau häufig extremen Bedingungen ausgesetzt – seien es sprühende Funken, ölige Flächen, staubige Luft, sehr hohe oder niedrige Temperaturen oder einfach nur schlechtes Wetter beim Einsatz im Freien. Und fällt ein Mobilgerät im Büro einmal vom Schreibtisch, fällt es dort meist nicht sehr weit und in der Regel auch nicht sehr hart. In einer Fertigungshalle oder auf einer Baustelle dagegen kann ein solcher Sturz schnell zu einem Totalausfall des Gerätes führen.

Magnesiumlegierungen und Polymere

Maschinen- und Anlagenbauern steht daher eine große Bandbreite an ‚Ruggedized‘ Mobilgeräten zur Verfügung. Das sind spezielle Notebooks, Convertibles oder Tablets, die über robuste Konstruktionselemente verfügen und sich auch für den Einsatz in rauen Umgebungen eignen. Solche Geräte haben Gehäuse aus stabilen Magnesiumlegierungen und stoßdämpfenden Polymeren. Als Speichermedien verwenden sie oft Solid-State-Festplatten, die keine beweglichen Teile haben und daher unempfindlicher gegen Stürze oder Erschütterungen sind. Wichtig ist aber auch ein umfassender Schutz gegen Sand, Staub, Wasser und Flüssigkeiten. Dazu gehört die Versiegelung der Tastatur sowie aller anderen Öffnungen – bei letzteren in der Regel mit Kompressionsdichtungen.

Gegen Spritz- und Strahlwasser geschützt

Die Robustheit der Geräte lässt sich durch umfangreiche Tests nach Industriestandards nachweisen. So ist ein IP65-zertifiziertes Gerät gegen das Eindringen von Staub sowie gegen Spritzwasser und sogar Strahlwasser aus einem beliebigen Winkel geschützt. Noch weiter gehen Testverfahren für Geräte wie Notebooks und Convertibles nach militärischen Standards: MIL-STD-810G definiert zum Beispiel Spezifikationen für die Widerstandsfähigkeit gegen extreme Temperaturen und Sonneneinstrahlung oder Temperaturschocks. Für die Zertifizierung der Geräte wird das Verhalten bei Einwirkungen von Luftfeuchtigkeit und gefrierendem Regen ebenso untersucht wie die Belastung durch Chemikalien, das Verhalten im Falle eines Sturzes, beim Untertauchen, bei Beschleunigungen, Vibrationen oder speziellen Erschütterungen durch Geländefahrten sowie die Auswirkung von Explosionen.

Auch auf den Bildschirm kommt es an

Zur Ausstattung robuster mobiler Systeme gehört ein Bildschirm, dessen Anzeige durch die Reduktion von Spiegelungen und einen guten Kontrastausgleich auch bei grellem Sonnenlicht gut lesbar bleiben muss. Für die Eingabe bei Kälte ist eine Touch-Bedienung nützlich, die auch mit dicken Handschuhen noch funktioniert, oder sogar eine Multi-Touch-Bedienung für Gestensteuerung. Hintergrundbeleuchtete Tastaturen wiederum sind auch dort nutzbar, wo keine externen Lichtquellen zur Verfügung stehen. Abgerundet wird die robuste Ausstattung durch entsprechendes Zubehör. Befestigungsmöglichkeiten, etwa im Auto oder direkt am Arm, erleichtern die Eingabe. Rugged-Docking-Stationen ermöglichen den Anschluss der Devices an das lokale Netz, Drucker, Bildschirm oder andere Hardware. Auch die Stationen sind gegen äußere Einflüsse geschützt.

Datensicherheit nicht zu vernachlässigen

Viele Ruggedized-Lösungen bieten zudem Schutz gegen unberechtigten Zugriff bei Verlust oder Diebstahl. Smartcard-Lesegeräte, ein Fingerabdruck-Lesegerät oder eine Verschlüsselungslösung schieben dem unberechtigten Abruf der Daten den digitalen Riegel vor. Unterstützen lässt sich die Datensicherheit durch eine Verschlüsselungssoftware. Die Netzanbindung mobiler Geräte muss den lokalen Verhältnissen vor Ort entsprechen. Auch GPS-Empfänger sind, anders als etwa in Business-Notebooks, meist unverzichtbar. Der Formfaktor hilft bei der mobilen Dateneingabe im Feld: Ein Dreh-Display macht aus einem Notebook im Bedarfsfall ein Tablet und ermöglicht so die komfortable Anfertigung von erläuternden Zeichnungen oder beschleunigt die Bearbeitung von Eingabeformularen durch Fingerdruck oder durch Stifte.


Das könnte Sie auch interessieren:

ERP-Lösungen spielen eine zentrale Rolle in den Unternehmen und das tun sie gut. So die Erfahrungen von 2.089 Anwenderunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum, die im Zuge der aktuellen Studie ‘ERP in der Praxis‘ durch die Analysten der Trovarit mittlerweile zum 10. Mal befragt wurden. Die Studie weist Zufriedenheitsbewertungen von mehr als 40 ERP-Lösungen aus.‣ weiterlesen

Insbesondere Unternehmen der Fahrzeugbau- und Elektroindustrie besitzen großes Potenzial zur Reduzierung des Energieverbrauchs in ihrer Produktion. Daher haben die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) und Limtronik als Mitglieder des SEF Smart Electronic Factory e.V. einen Use-Case entwickelt, in dem Wartungsintervalle eines energieintensiven Reflow-Ofen sensorgestützt optimiert werden.‣ weiterlesen

Edge Computing ist für die industrielle IT grundsätzlich nichts Neues. Seit Jahrzehnten werden Geräte und Monitore in der Produktion weit entfernt von zentralen Rechenzentren betrieben. Das aktuelle Revival des Begriffes ist auch technologischen Innovationen geschuldet, die Latenzen auf wenige Millisekunden senken.‣ weiterlesen

Auch durch Bewegungen wie Fridays for Future und extreme Wetterphänomene befassen sich Unternehmen intensiver mit dem ökologischen Wandel. Doch während Energieeffizienzprojekte bereits häufig betrieben werden, stehen die Möglichkeiten zum Materialsparen eher selten im Fokus. Dieser Artikel liefert Impulse entlang der Wertschöpfungskette, Ressourcen erst gar nicht zu verbrauchen.‣ weiterlesen

Mit Microsoft Dynamics 365 Online und einer CRM-Branchenlösung von Orbis hat Triflex den Grundstein zur Harmonisierung der IT-Landschaft und für durchgängige Datenflüsse und Prozesse im Vertrieb und im Marketing gelegt. Datenverwaltung in der Cloud schafft jetzt die Transparenz für effizienteren Vertrieb und zum Heben neuen Absatzpotenzials.‣ weiterlesen

Wenn Unternehmen Digitalisierungsprojekte angehen, tun sie dies oft mit einem externen Partner. Die Frage ist nur mit Welchem? IFS hat in einer Studie ermittelt, welche Faktoren bei der Auswahl eine Rolle spielen.‣ weiterlesen

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird im neuen Forschungsbereich 'Nachhaltige Produktion' erarbeitet, wie Unternehmen ihre meist noch linearen Fertigungsprozesse in Richtung einer Kreislaufwirtschaft entwickeln können. Erste Projekte laufen bereits.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige