Anzeige
Beitrag drucken

Reinhold Pichler wird Geschäftsführer des Standardization Council I 4.0

Der Geschäftsführer zur Hannover Messe 2016 gegründeten Standardization Council Industrie 4.0 heißt Reinhold Pichler (Bild). Zuvor verantwortete Pichler das VDE Competence Center Industrie 4.0.

Wie der VDE|DKE am 2. Juni 2016 bekannt gab, stellt der Verband Reinhold Pichler als neuen Geschäftsführer des Standardization Council Industrie 4.0 (SC I 4.0) ab. Das SC I 4.0 ist eine Initiative deutscher Industrieverbände und Normungsorganisationen und organisatorisch bei der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (VDE|DKE) angesiedelt. Seit Februar 2014 leitete Pichler das DKE Excellence Cluster Industrie 4.0, seit Januar 2016 verantwortete er das VDE Competence Center Industrie 4.0.

Seine zentralen Aufgaben als Geschäftsführer des SC I 4.0 liegen in der Koordinierung und Initiierung von Standards zum Thema Industrie 4.0 und in der Interessenvertretung gegenüber internationalen Konsortien der IT- und Internetwelt. Zudem soll das SC I 4.0 Regeln und Strukturen für bisher getrennte technische Bereiche wie der produzierenden Industrie, der Energiesysteme und der Verkehrsinfrastruktur koordinieren.

Gegründet zur Hannover Messe

Das SC I 4.0 ist eine auf der Hannover Messe 2016 gegründete Initiative der VDE|DKE, des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), des Deutschen Instituts für Normung (DIN), des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Strategisch ist das Council an die Plattform Industrie 4.0 angebunden, die unter der Leitung der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie Bildung und Forschung steht. Sie soll die dort erarbeitete Industriestrategie zur Standardisierung im Umfeld von Industrie 4.0 organisatorisch umsetzen.

(Quelle:VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V/Bild:VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V)


Das könnte Sie auch interessieren:

Wohin entwickeln sich die Fabriken in den nächsten Jahren? Philipp Wallner von MathWorks wagt die Prognose, das fünf Faktoren darunter sein werden, die individuelles Fertigen und Ressourceneffizienz in Einklang bringen.‣ weiterlesen

Der einzige Trost beim Thema künstliche Intelligenz und Cybersicherheit? Dass auch die Angreifer nicht verstehen, wie die technologische Black Box KI genau funktioniert. Steve Rymell, Technikchef bei Airbus CyberSecurity, berichtet über die Notwendigkeit, künstliche Intelligenz auf dem Feld der IT-Sicherheit im Auge zu behalten - ohne ihr freilich einen Sonderstatus zuzuweisen.‣ weiterlesen

Weltweit streben Unternehmen nach digitalisierten Produktionsumgebungen. Schließlich verhelfen vernetzte Maschinen zu mehr Transparenz, Einsparpotentiale werden offenbar und die Produktionsplanung endlich realistischer. Doch vor der Vernetzung muss deren Zweck möglichst klar definiert sein, und auch das Koppeln der Maschinen selbst braucht Sachverstand.‣ weiterlesen

Dietmar Heinrich wird neuer Finanzvorstand der Dürr AG. Zudem ernannte der Aufsichtsrat Dr. Jochen Weyrauch zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden.‣ weiterlesen

Die Maschinenbauer aus Deutschland müssen sich in einem zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld behaupten. Das Jahr 2019 war geprägt von einer schwachen Weltkonjunktur, immer härteren Drohungen und Sanktionen in den globalen Handelsstreitigkeiten, sowie einem tiefgreifenden Strukturwandel in der Autoindustrie.‣ weiterlesen

Nach einer Studie von Gartner soll bis 2022 der Geschäftswert von KI auf 2,85 Billionen Euro steigen. Der Löwenanteil davon wird voraussichtlich auf den Bereich der Kundenerfahrung entfallen, für das schon ausgereifte Tools am Markt existieren. Dieser Überblick zeigt, wie es heute um KI im Field Service Management steht und wohin die Reise geht.‣ weiterlesen

Eine Gießerei von Daimler-Motorblöcken rang mit Qualitätsproblemen und hohem Ausschuss. Nachdem sie eine KI-Lösung 15 Monate lang mit allen möglichen Unternehmensdaten fütterte, gab diese neue Betriebsparameter für die Produktion aus. Bereits im ersten Monat nach Anwendung dieser Parameter schleuste sie 50 Prozent weniger Motorblöcke aus.‣ weiterlesen

Nach einem zweistelligen Wachstum im September verzeichnete der Auftragseingang in der Elektroindustrie im Oktober einen Rückgang.‣ weiterlesen

70 Prozent der Firmen mit 250 bis 500 Beschäftigen setzen bereits Roboter ein. Mehr Produktivität und geringere Kosten sind die Hauptgründe dafür, wie die Umfrage von Reichelt Elektronik ergab.‣ weiterlesen

Wer braucht noch Touchscreens? Die nächste Lösungsgeneration für das industrielle Bedienen und Beobachten steht bereits vor der Tür. Noch sind diese Nachfolger eher in Nischen zu finden, aber dort kommunizieren Menschen bereits multi-sensuell mit ihrem Rechner.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige