Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Rapid Manufacturing mit Kunststoffbauteilen

Die Richtlinie VDI 3405 Blatt 1 zur additiven Fertigung ist erschienen. Das Dokument soll Anwendern Hilfestellungen für den Einsatz generativer Produktionstechnologien bieten.

Viele Unternehmen zögern noch, additive Verfahren in der Produktion einzusetzen, da Möglichkeiten dieses Fertigungsverfahrens nicht bekannt sind. Die neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 1 der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik soll Unternehmen nun als Orientierungshilfe dienen.

Vom Rapid Prototyping zum Rapid Manufacturing

Vor rund einem Jahrzehnt wurde die Technologie der additiven oder generativen Fertigung unter dem Namen 'Rapid Prototyping' bekannt. Mittlerweile erreichen die additiv gefertigten Bauteile mechanische Festigkeiten und eine Oberflächengüte, die den Einsatz als verkaufsfähiges Produkt ermöglichen. Der Übergang vom Rapid Prototyping zum Rapid Manufacturing eröffnet Anwendern neue Freiheitsgrade. So kann beispielsweise die Marktakzeptanz neuer Produkte in Kleinserien erprobt werden, ohne dass spezielle Werkzeuge für die Herstellung der Bauteile gefertigt werden müssen. Das Fertigungsverfahren gestattet zudem die Realisierung von Bauteilgeometrien, die mit anderen Verfahren nicht oder mit erheblichem Aufwand realisiert werden können.

In der Richtlinie VDI 3405 Blatt 1 werden wesentliche Gesichtspunkte zusammengestellt, die bei der additiven Fertigung von Kunststoffbauteilen von Bedeutung sind. Dazu gehört die Prüfung des Ausgangswerkstoffs, die Inline-Prozessüberwachung und die Prüfung der Bauteileigenschaften. Das Blatt umfasst zudem Hinweise zu Qualitätsstandards und Folgeprozessen. Die Richtlinie wendet sich an Werkstoffhersteller, an Betreiber von Anlagen für die additive Fertigung und an die Hersteller von Produkten, die additiv gefertigte Komponenten aus Polymeren einsetzen möchten. Für die Anwender der Technologie stehen zudem mechanischen Kenndaten der additiv gefertigten Bauteile zur Verfügung.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3405 Blatt 1 'Additive Fertigungsverfahren, Rapid Manufacturing; Laser-Sintern von Kunststoffbauteilen; Güteüberwachung' ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik. Die Richtlinie ist ab sofort als Entwurf in deutscher Sprache beim Beuth Verlag in Berlin zu einem Preis von 70,10  EUR erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 28.02.2013.

(Quelle:VDI)


Das könnte Sie auch interessieren:

An der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) widmet sich zukünftig ein eigenes Forschungsinstitut dem Thema Kryptoökonomie. 21 wissenschaftliche Mitarbeiter sollen dort tätig sein. ‣ weiterlesen

Mit einer neuen App zur mobilen Prüfdatenerfassung unterstützt MES-Hersteller MPDV Anwender bei der fertigungsbegleitenden Qualitätsprüfung. Die App ermöglicht die mobile Prüfung variabler und attributiver Merkmale sowie Fehlersammelkarten. ‣ weiterlesen

Um Agilität zu wahren, sollte die Unternehmens- und CRM Software die Veränderungen, die durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) entstehen, mitgehen.‣ weiterlesen

Die Software PEC-EX von R. Stahl hilft Anlagenbetreibern bei der Planung, Durchführung und Dokumentation vorgeschriebener Prüfungen ihrer explosionsgeschützten Betriebsmittel. ‣ weiterlesen

Mit dem SMIT Testkit Shop will die Sven Mahn IT GmbH & Co. KG Anwendern den Zugang zu ihrer Lösung für die Testoptimierung und Qualitätssicherung der ERP-Software Microsoft Dynamics AX erleichtern. ‣ weiterlesen

Das Softwarehaus Mensch und Maschine hat Version 2018 von Ecscad vorgestellt. Die Software zur Elektrodokumentation ist in den Ausbaustufen Ecscad und Ecscad Professional verfügbar und soll Anwendern mit verschiedenen Neuerungen die tägliche Arbeit erleichtern. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige