Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Raid Deployment Solutions

Systemintegration zum Festpreis

Die neuen Schnellstart-Lösungen für Systeme des Softwarekonzerns SAP versprechen konkreten Leistungsumfang in einem definierten Projektplan zu einem festen Preis. Die Komplettpakete umfassen neben Software-Lizenzen auch Beratungs- und Implementierungsleistungen. Spezialisierte Angebote für die produzierende Industrie stehen bereits zur Verfügung.

Bild: Trebing + Himstedt

Statistiken belegen, dass rund 70 Prozent aller IT-Projekte aus dem Zeitplan laufen, das Budget überschreiten und dann noch nicht einmal die gesetzten Ziele erreichen. Konsequenterweise ist das Implementierungsrisiko ein kritischer Faktor − und so werden aus Unsicherheit viele IT-Projekte gar nicht erst begonnen. Viele IT-Verantwortliche fordern daher einen Projektverlauf mit einem schnellen und vorhersehbaren Zeitrahmen bis zum wirtschaftlichen Erfolg. Die implementierte Lösung sollte den aktuellen Anforderungen gerecht werden, aber ohne Kompromisse mit dem Unternehmen wachsen können und idealerweise eine Auswahl an einsatzbereiten Modulen in Bezug auf Leistungen, Umsetzung und Preis bereitstellen.

Die Idee dahinter ist im Prinzip einfach: Es geht um die ‘Produktisierung’ eines Paketes aus Software und Dienstleistungen, die zu einem gewünschten Ergebnis führt. Doch im Detail ist eine solche Lösung sehr komplex, da individuelle Anforderungen mit standardisierten Paketen abgedeckt werden müssen. Der Softwarekonzern SAP setzt diese Strategie nun für viele Unternehmensbereiche in so genannten Rapid Deployment Solutions (RDS) um. Viele dieser Lösungen sind angepasst auf Einsatzbereiche von der Automobilproduktion über die Gesundheitsbranche bis hin zu Versicherungen und auch das produzierende Gewerbe. Das Unternehmen bietet aktuell Schnellstartlösungen für die Bereiche:

  • Beschaffung (4 Lösungen)
  • Fertigung (3 Lösungen
  • Finanzmanagement (10 Lösungen)
  • Forschung/Entwicklung (2 Lösungen)
  • Informationstechnologie (1 Lösung)
  • Logistik (12 Lösungen)
  • Marketing (5 Lösungen)
  • Personalmanagement (5 Lösungen)
  • Service (3 Lösungen)
  • Vertrieb (7 Lösungen)

Rapid-Deployment-Lösungen kombinieren nicht nur Software und Dienstleistungen. Die Software wird auch soweit konfiguriert und definiert, dass bei der Integration ein klar umrissenes Ergebnis zu erreichen ist. Dabei werden auch Aspekte wie Anwenderschulungen berücksichtigt, um die Akzeptanz innerhalb des Unternehmens zu erhöhen. Dies unterstützt die schnelle Überführung in den produktiven Einsatz. Darüber hinaus gibt es Vorlagen und Projektpläne, um die Realisierung innerhalb der geforderten Dreimontasfrist sicherzustellen. Diese Projektlaufzeit wird von dem Softwarekonzern vorgegeben, damit eine Lösung als Rapid Deployment Solution anerkannt wird. Somit beschreibt eine Rapid-Deployment- Lösung vor allem die drei Merkmale:

  • Konkreter Funktionsumfang
  • Definierte Projektlaufzeit
  • Festpreis

Das reduziert die Unsicherheit, ein neues IT-Projekt zu starten. Da in der Realität kein Unternehmen dem anderen gleicht, darf ein solches Einstiegspaket nicht zu starr sein. Das lässt sich erreichen, indem innerhalb des Paketes bereits einige Optionen an- oder abgewählt werden können. Diese werden in einem initialen ‘Kick- Off’ definiert und festgelegt. Zu dem basiert die Lösung auf Standard-Software, die bei Bedarf erweitert und angepasst werden kann.


Das könnte Sie auch interessieren:

In die Entwicklung von KI-Anwendungen fließen weltweit Multi-Milliarden-Dollar-Beträge. Ganz vorne dabei: Die großen Plattform-Betreiber aus den USA und China. In weiten Bereichen außen vor sind die Europäer. Im folgenden Beitrag geht es um Technologien, Trends und Player, welche die globale Wirtschaft in den kommenden Jahren nachhaltig prägen werden.‣ weiterlesen

Produzierende Unternehmen stellt die Digitalisierung vor einen grundlegenden Wandel. Kennzeichen hierfür ist die systematische Integration von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Automatisierungstechnik in industriellen Wertschöpfungsstrukturen.‣ weiterlesen

Der ERP-Anbieter Proalpha übernimmt Tisoware, ein Anbieter für Zeitwirtschaftssoftware. Gemeinsam wollen beide Unternehmen ihre Kunden noch besser bei der Digitalisierung unterstützen.‣ weiterlesen

Wenn Werkzeuge ihre Halter- und Werkzeugrevolver-Daten zielgerichtet erheben und austauschen würden, ließen sich viele Mängel, etwa infolge von Schwingungen, vermeiden. Eine digitale Lösung rund um die Auswerteeinheit IQ Box des Werkzeugträgerspezialisten Sauter soll das und mehr möglich machen.‣ weiterlesen

Wenn der weltweit agierende Softwarehersteller IFS sein größtes Kundentreffen der Welt organisiert, geht es um Strategien, neue Produkte und Releases. So zeigte der ERP-Anbieter mit schwedischen Wurzeln im Oktober in Boston die neue durchgängig gestaltete Benutzerführung, ein neues Schnittstellenpaket und ein gestärktes Portfolio für das Field Service Management - unter anderem durch die Akquisition des Konkurenten Astea. Skateboard-Legende Tony Hawk war auch dabei.‣ weiterlesen

Die Bandbreite an Analyseanwendungen reicht von klassischen Reports und Kennzahlen über Self Service Analytics bis hin zu künstlicher Intelligenz. Bei aller Vielfalt sollte der Zweck nicht aus dem Fokus geraten: transparenter und effizienter fertigen zu können. Zumal immer wieder neue Manufacturing-Analytics-Instrumente entwickelt werden.‣ weiterlesen

Trotz schwieriger Marktbedingungen befindet sich die Fertigungsindustrie weiter im Wachstum. Dies zeigt der Global Growth Index des Softwareanbieters Epicor. Demnach betrug das Wachstum im Vergleich zur Vorjahresbefragung ein Prozent.‣ weiterlesen

Mit der Inititative 'Industrie 4.0' versuchen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft seit 2012, die hiesigen industriellen Wertschöpfungsnetzwerke wettbewerbs- und zukunftsfähig zu erhalten. KI und Machine Learning spielen dabei eine immer wichtigere Rolle.‣ weiterlesen

Die Richtlinie VDI/VDE/NAMUR 2658 Blatt 1 'Automatisierungstechnisches Engineering modularer Anlagen in der Prozessindustrie - Allgemeines Konzept und Schnittstellen' wurde im Oktober 2019 in deutsch und englisch veröffentlicht. Darin wird das Engineering der Automatisierungstechnik modularer Anlagen vorwiegend in der Verfahrenstechnik beschrieben.‣ weiterlesen

Rund 100Mrd.€ Schaden ist deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr durch kriminelle Attacken entstanden. 75% der für eine Bitkom-Studie befragten Unternehmen waren von einer solchen Attacke betroffen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige