Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Qualitätsmanagement-Software

Wartung planen und umsetzen

Technologischer Fortschritt und steigender Kostendruck machen das Thema Instandhaltung zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Die Qualitätsmanagement-Software der Babtec Informationssysteme GmbH unterstützt die Umsetzung von vorbeugender Instandhaltung normgerecht mit einem eigenen Modul.

Bild: Babtec Informationssysteme GmbH

Immer komplexere Bauweisen von Maschinen und Produktionsanlagen machen es heute schwierig, einzelne Bauteile langfristig funktionsfähig zu halten. Der Bedarf an einer möglichst hohen Verfügbarkeit von Maschinen und Werkzeugen geht einher mit dem gleichzeitig wachsenden Wettbewerbsdruck. Hinzu kommen Forderungen, zum Beispiel von Kunden, aus Unternehmenszielen oder direkt aus dem Management, sowie externe Vorschriften wie die Prüfung von Elektrogeräten nach der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift (BGV) A3.

Normen als Basis

Eine Grundlage für die strukturierte Einleitung geeigneter Maßnahmen bieten die Qualitätsmanagementnorm ISO9001 sowie die Instandhaltungsnorm DIN31051. Auch im aktuellen Entwurf der für 2015 geplanten Revision der ISO9001 heißt es: „Die Organisation muss die Infrastruktur für die Durchführung ihrer Prozesse bestimmen, bereitstellen und aufrechterhalten, um die Konformität von Produkten und Dienstleistungen zu erreichen.“ Zu der Forderung nach der Aufrechterhaltung der Infrastruktur liefert die DIN-Norm 31051 einen differenzierten Maßnahmenplan. Demnach umfasst Instandhaltung all jene Mittel, die den funktionsfähigen Zustand einer Einheit erhalten oder bei Ausfall wiederherstellen. Einheit bezeichnet hier zum Beispiel ein Gerät, ein Bauelement, ein Betriebsmittel oder ein technisches System. Besagte Mittel werden in der Norm in vier Grundmaßnahmen unterteilt: Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung. Eine praxisorientierte Software hilft dabei, diese Maßnahmen effizient umzusetzen. Die Qualitätsmanagement-Software der Babtec Informationssysteme GmbH bietet dafür ein eigenes Modul und unterstützt die konsequente Realisierung der unternehmensspezifischen Instandhaltungsstrategien.

Verwalten und überwachen

Eine zentrale Maschinenliste in der Software informiert in Echtzeit über die aktuellen Status innerhalb des Maschinenparks sowie aufgelaufener Störungsmeldungen. Wesentlich für die Überwachung von Maschinen ist die Einhaltung der definierten Wartungszyklen. Ampelfarben helfen bei der Kontrolle der Wartungsarbeiten. So ist stets einsehbar, an welchen Maschinen Wartungen durchgeführt werden müssen beziehungsweise geplante Termine überschritten worden sind. Im Rahmen der Maschinendokumentation besteht die Möglichkeit, weiterführende Informationen zu einer Maschine zu speichern oder anhand externer Dateien in der Software zu hinterlegen. Um die periodischen Wartungen effektiv zu planen, bedarf es einer intuitiven Bedienung für den Nutzer. Hierfür bietet die Anwendung Baumansichten zur Darstellung von Wartungsplänen und Wartungsarbeiten. Für jede Wartungsarbeit besteht die Anforderung, ein individuelles Intervall zu definieren, in dem diese Wartung durchgeführt werden muss. In der Software stehen verschiedene Methoden für die Definition der Intervalle zur Verfügung.

Faktor Ersatzteilmanagement

Die fristgerechte Durchführung von Wartungsarbeiten reicht allein jedoch oft nicht aus, um Maschinenstillstände zu minimieren. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist das reibungslose Ersatzteilmanagement: Hierzu wird im IT-System der Bedarf an Ersatzteilen bereits in der Wartungsplanung vorgegeben, damit diese zur Wartung in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Um den Informationsgehalt von Wartungsplänen zu steigern, können Wartungsarbeiten mit detaillierten Arbeitsanweisungen sowie mit Bildern und Grafikelementen ergänzt werden. Wesentlich für die Instandhaltung ist auch ein effektives Störungsmanagement mit einer bereichsübergreifenden Meldung von Störungen und Ausfällen. Über ein webbasiertes Tool können alle Mitarbeiter des Unternehmens aktiv an den Instandhaltungsprozessen teilnehmen. Aufgelaufene Störungen werden in einer zentralen Übersicht oder im Kontext zu einer Maschine angezeigt und lassen sich dort weiter bearbeiten.

Reparaturaufträge können direkt geplant werden, um zeitnah auf Stillstände zu reagieren. Das Tool informiert verantwortliche Mitarbeiter oder die Maschinenbesitzer auch hier automatisch, beispielsweise vor Schichtübergaben. Die Durchführung und Rückmeldung von Wartungs- und Reparaturaufträgen erfolgt über das integrierte Auftragsmanagement. Interne Verantwortlichkeiten können so klar verteilt oder externe Dienstleister für die Umsetzung der Instandhaltungsaufträge bestimmt werden. Eindeutige Auftragsstatus informieren in Echtzeit über den aktuellen Bearbeitungsstand und wirken sich unmittelbar auf den Wartungs- beziehungsweise Reparaturzustand einer Maschine aus. Mit Abschluss des Auftrags werden Wartungs- und Reparaturzeiten, Kosten sowie die tatsächlich verbrauchten Ersatzteile dokumentiert. Durch die separate Erfassung von Soll- und Ist-Daten können Kennziffern für den personellen Aufwand sowie die Termintreue der Auftragsbearbeitung ermittelt werden.

Visueller Planungsassistent

Eine optimierte Einplanung von Wartungen und Reparaturen in produktionsarme Zeiten trägt effektiv zur Reduzierung von Stillstandszeiten und zur Steigerung der Produktivität bei. Ein grafischer Planungsassistent soll für Übersicht bei der Koordination von periodischen Wartungen, Inspektionen und Reparaturen sorgen. Mittels Drag-and-Drop-Funktionen können Wartungsarbeiten in Zeiten mit geringer Produktionsauslastung verschoben oder neue Verantwortlichkeiten definiert werden. Im Assistenten lässt sich individuell festlegen, ob die Planung zum Beispiel für die nächste Woche oder den gesamten Monat vorgenommen werden soll.

Die Gruppierung nach Maschinen, Standorten oder Verantwortlichen kann die Planung der Aktivitäten für die Zukunft erleichtern – für eine einzelne Abteilung oder den gesamten Maschinenpark. Ein wesentliches Element für die Abbildung des Maschinen-Lebenslaufs sowie die Weiterentwicklung der eigenen Instandhaltungsstrategien ist die Historie zu jeder Maschine. Durchgeführte Wartungen und Reparaturen, aber auch aufgelaufene Störungen und Statuswechsel werden lückenlos und automatisch dokumentiert. Zudem können für die Behebung von Ausfällen Lösungsstrategien gespeichert und so sukzessive eine Wissensdatenbank aufgebaut werden. Im Laufe der Jahre haben Unternehmen häufig mehr Know-how über ihre Maschinen angehäuft als der Hersteller selbst. Mit einer datenbankbasierten Lösung kann das vorhandene Fachwissen über den Maschinenpark detailliert dokumentiert und so langfristig im Unternehmen gehalten werden.

In dem grafischen Planungsassistenten der QM-Software Babtec.Q können Instandhaltungsaufträge definiert und per Drag-and-Drop verschoben werden. Bild: Babtec Informationssysteme GmbH
google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Wenn heute Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt wird, dann in einem spezifischen vordefinierten Aufgabenbereich. Doch Intelligenz bedeutet mehr, als das selbstständige Lernen von neuen Fähigkeiten. Wie kann also die Zukunft der Künstlichen Intelligenz aussehen?‣ weiterlesen

Optimierungen im laufenden Produktionsprozess sind oft mit hohem Aufwand verbunden. Idealerweise setzt eine Optimierung also bereits bei der Planung an. Lean Factory Design soll mittelständischen Fertigungsunternehmen dabei helfen, ihre gesamte Produktion und Logistik schlanker und wettbewerbsfähiger aufzustellen.‣ weiterlesen

Seit DIN ISO9001:2015 sind gedruckte Handbücher für das Qualitätsmanagement (QM) nicht mehr zwingend, modernes Wissensmanagement ist dafür umso wichtiger. Die Punker GmbH findet mit einem Unternehmenswiki einen individuellen Weg, eher trockene Verfahrensanweisungen mit lebendigem Wissensaustausch zu verbinden.‣ weiterlesen

Im aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC zeigen sich die befragten Maschinenbauer, mit Blick auf das globale Wirtschaftswachstum, pessimistischer als noch im Vorquartal. Für die deutsche Wirtschaft geht die Mehrheit der Befragten jedoch von einer positiven Entwicklung aus.‣ weiterlesen

Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 und das Internet of Things (IoT) stehen bereits heute für die signifikante Erhöhung der Produktivität und Flexibilität, einen einfacheren Marktzugang sowie die Fähigkeit, neue Geschäftsmodelle zu generieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige