Anzeige
Beitrag drucken

Produktionsreporting in der Praxis

Agiles Fertigungscontrolling

Die Schunk Ingenieurkeramik fertigt hochtemperaturbeständige und verschleißfreie Bauteile und bietet ihren Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum in den Bereichen Werkstofftechnologie und Systemtechnik an. Um seine Produktionsprozesse präziser steuern zu können, greift das Unternehmen über ein Management-Informationssystem auf Daten aus der Fertigung zu.

Bild: Schunk Ingenieurkeramik/Uwe Reinert

Die Schunk Ingenieurkeramik GmbH, deutsche Tochter der weltweit aktiven Schunk Gruppe, befasst sich überwiegend mit der Herstellung von hochtemperaturbeständigen Bauteilen für den Anlagen- und Ofenbau sowie verschleißfesten und chemisch beständigen Komponenten für die Dichtungs- und Pumpentechnik. Das Unternehmen zählt zu den Erfolgsträgern des Technologiekonzerns, der seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum in den Bereichen Werkstofftechnologie und Systemtechnik offeriert.

Die Schunk Ingenieurkeramik GmbH arbeitet seit etlichen Jahren mit der Enterprise Resource Planning-Software (ERP) des Anbieters SAP. Die Lösung stellt zwar umfangreiche und sehr detaillierte Auswertungen bereit, einen schnellen und aktuellen Überblick zu gewinnen fällt jedoch aufgrund der Vielfalt von Konfigurations- und Auswahlmöglichkeiten nicht immer leicht. Gefragt war ein effizienter Ansatz, um Reports und Analysen richtig einzuschätzen und schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Joachim Heym, Geschäftsführer Schunk Ingenieurkeramik, erklärt: „Das vorhandene System wurde unseren Anforderungen bezüglich betriebsübergreifender Problemanalysen nicht gerecht. Deshalb entschieden wir uns für das Aufsetzen eines MIS, das für das Management relevante Datenbankinhalte komprimiert aufbereitet.“

Aussagekräftige Berichte für die Produktionssteuerung

Insbesondere die Kennzahlen standen auf dem Prüfstand: Neben vorhandenen Finanzkennzahlen sollten zusätzliche Kriterien für die Leistungsmessung der Produktion entwickelt werden. Das Ziel: Aussagekräftige und standardisierte Berichte aus der Fertigung sollen für schnellen Überblick und eine aktivere Steuerung der Fertigung sorgen. Der Fertigungsbetrieb wählte mit Multibase einen erfahrenen IT-Partner, dessen Lösungsvorschläge dem ehrgeizigen Zeitplan des Unternehmens entgegenkamen. Die Erfahrung des Anbieters mit kennzahlenbasierter Steuerung und Geschäftsprozessanalyse sowie das umfassende Know-how zu Konzeption und Implementierung komplexer Business Intelligence-Architekturen (BI) sprachen ebenfalls für das Unternehmen. Joachim Heym sagt: „Multibase hat uns binnen kürzester Zeit durch Kompetenz, Professionalität und Engagement überzeugt. Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt in den besten Händen, da Multibase unseren Anforderungen in allen Phasen des Projekts gerecht geworden ist.“

Analsyselösung auf Basis von Standardsoftware

Das webbasierte Management-Infor-mationssystem (MIS) verwendet Microsoft SQL-Technologie, dabei kommen MS SQL Server, SQL Server Reporting Services, SQL Server Analysis Services, SQL Server Integration Services sowie .NET und Web Services zum Einsatz. Zudem wird die Eigenentwicklung Multibase Pattern Studio verwendet, eine Spezial-Software zur kennzahlenbasierten grafischen Darstellung aktueller Geschäftsprozesse inklusive Ist-, Soll- und Trend-Werten. Das von der Initiative Mittelstand als ‚innovativstes Produkt im Bereich Wissensmanagement‘ ausgezeichnete Software-Werkzeug lässt sich in gängige Business-Intelligence-Anwendungen integrieren und stellt auch komplexe Informationen zuverlässig und übersichtlich dar. Ein umfassender Ansatz zum Aufbau und Betrieb von kennzahlenbasierten Lösungen unterstützt dabei die operative Prozesssteuerung entlang der Wertschöpfungskette.


Das könnte Sie auch interessieren:

Mit dem Release 9.20.00 der iTAC.MES.Suite, das im August 2019 erscheinen soll, führt das Unternehmen ein Workflow-Management-System ein. Das grafische Tool unterstützt das MES-basierte Prozessmanagement in der Fertigung.‣ weiterlesen

Zur Umsetzung des Zukunftsprojektes 'Industrie 4.0' der Bundesregierung werden immer mehr Bereiche in Richtlinien und Empfehlungen spezifiziert. Das Reverse Engineering im Maschinenbau ist ein Handlungsfeld, das noch detaillierter zu betrachten ist.‣ weiterlesen

Laut einer KPMG-Studie können fünf von sechs Unternehmen nicht mit Sicherheit sagen, wer hinter einem Cyberangriff steckt.‣ weiterlesen

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft kostete eine Arbeitnehmerstunde im verarbeitenden Gewerbe 2018 41€. Damit liegen die Kosten für Arbeitnehmer in Deutschland im internationalen Vergleich über dem Durchschnitt. ‣ weiterlesen

Bereits seit 65 Jahren bewegen Fahrzeuge Lasten ohne Piloten. Mit 35 Jahren Betriebstätigkeit feiert der Branchenpionier DS Automotion Jubiläum. Grund genug für einen Streifzug durch die Geschichte insbesondere der Linzer FTS.‣ weiterlesen

Mit einer Umsatzsteigerung von 11% sowie einem Anstieg der Erlöse aus dem Cloudgeschäft um 40% hat SAP das 2. Quartal beendet. Der Gewinn des Walldorfer Softwarekonzerns ging im Vergleich zum Vorjahr jedoch zurück.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige