Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Langzeitarchivierung

Produktionsdaten an der SPS auslesen

Eine der Anforderungen an die Pharma- und Lebensmittelindustrie sowie die Reinraumüberwachung ist die Langzeitarchivierung von Produktionsdaten. Mit dem SQL4automation Connector von Inasoft lassen sich für diese Aufgabe Steuerungsdaten direkt in eine SQL-Datenbanken schreiben.

Bild: Inasoft Systems GmbH

Bild: Inasoft Systems GmbH

Automatisierung und Datenmanagement gehören gerade im beginnenden Industrie 4.0-Zeitalter untrennbar zusammen. So ist es in vielen Anwendungen von Vorteil, wenn die Steuerung direkt Daten in die SQL-Datenbank schreibt. Damit lassen sich zum Beispiel Messdaten loggen. Datum, Zeit, Seriennummer sowie Produktionsstandort, -linie oder -maschine stehen abrufbereit in der Datenbank zur Verfügung. Ebenso können Meldungen und wichtige Maschinendaten Gesamt-, Produktions- und Stillstandsdauer, Anzahl und Zeit der Produktion sowie der Verschleiß von Maschinenbauteilen abgerufen werden. Für diese Aufgabe stellt die Inasoft Systems GmbH den SQL4automation Connector zur Verfügung. Der Konnektor ermöglicht unter Anwendung bekannter Programmierumgebungen den Zugriff auf alle SQL-Datenbanken mit ODBC-Schnittstelle.

Zügige Einrichtung

Eine Datenbankverbindung mit dem Werkzeug zu erstellen, erfordert wenige Einstellungen. Der SQL-Befehl wird in der SPS oder Robotersteuerung programmiert und an den Konnektor gesendet. In der Steuerung wird festgelegt, welche Daten weitergegeben werden. Am Konnektor müssen keine projektspezifischen Änderungen vorgenommen werden. Dies vereinfacht Anpassungen, da diese in der gewohnten und bekannten Programmiersoftware realisiert werden. Ressourcen für die Hochsprachenprogrammierung werden so gespart. Die Einstellungen in der Steuerungslogik übernehmen die Steuerungsprogrammierer. Alle Steuerungen mit TCP/IP-Schnittstelle können entsprechende Daten liefern. Ein OPC-Server wird nicht benötigt.

Bibliotheken für viele SPSen

Für Steuerungen bekannter Hersteller bringt das Programm fertige Bibliotheken mit, die sich ins Projekt einbinden lassen. Derzeit gibt es fertige Bibliotheken zum Beispiel für Siemens S7-1500, S7-1200, S7-300 und S7-400, Codesys 2.0 und Codesys 3.0, Beckhoff Twincat 2.0 und Twincat 3.0, Rockwell Allen Bradley RSLogix, ABB AC500, Sigmatek Lasal und B&R. Weiterhin gibt es Bibliotheken für Robotersteuerungen, zum Beispiel ABB Rapid, Kuka KRC4 und Stäubli Val3. Alle Bibliotheken stehen auf der Homepage zur Lösung als Download bereit. Die Codesys-Bibliotheken finden Interessierte auch im Codesys-Store. In der Standard- und in der Ultimate-Version lassen sich mit dem Werkzeug mehrere Steuerungen an Datenbanken anbinden.

Praxistauglicher Use Case

Im industriellen Umfeld werden immer mehr Cloud-Applikationen eingesetzt. Diese sind auf gepflegte Datenbanken angewiesen. Die Inasoft-Lösung unterstützt solche Projekte, indem sie Steuerungsdaten in Datenbanken abrufbar macht. Auf dem Marktplatz Industrie 4.0, einer Ausstellung von modernen Shop Floor-Anwendungen auf dem Automatisierungstreff in Böblingen, zeigt Inasoft im Use Case, wie sich der Datentransfer von SPS zu Datenbank praktisch einrichten lässt. Potenzielle Anwender können sich dort über den Praxisnutzen der Lösung informieren.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Digital twinning wird von Industrieunternehmen benutzt, um I40-Projekte Produkte und Services sowie Produktionsanlagen zu optimieren und weiterzuentwickeln.‣ weiterlesen

Scope - mobile Anwendung für Produktionslinien - ein in Bachelor-Kooperation realisiertes Projekt, das Mobile Devices für die Maschinenbedienung etabliert.‣ weiterlesen

Die Konnektivitätsanwendung KepServer-Ex von Kepware soll den Zusammenschluss von Maschinen und Anlagen zu einem Datenverbund vereinfachen.‣ weiterlesen

Ab 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Unternehmen bleibt also nur noch wenig Zeit, um ihre Prozesse entsprechend anzupassen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige