Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Product Lifecycle Management

Geistiges Eigentum schützen

Geistiges Eigentum ist für viele Unternehmen ihr wichtigstes Kapital und für Dritte ein begehrtes Gut. Auf dem Weg durch die weltweiten Datennetze gelangt es unter Umständen in falsche Hände, doch auch hinter der Firewall droht Gefahr. Daher kann es lohnen, Produkt- und Prozesswissen schon an der Quelle zu schützen. Zum Beispiel durch die Integration von Sicherheitsmechanismen in das Product Lifecycle Management-System.

Bild © alengo / iStock.com

Die Zusammenarbeit in globalen Entwicklungsnetzwerken stellt Unternehmen vor das Dilemma, einerseits ihre Produktdaten mit Partnern teilen, andererseits aber das in ihnen steckende Know-how schützen zu müssen. Da die Zusammensetzung in den Projekten oft wechselt, können Partner von heute schon morgen Mitbewerber sein. Gefahren lauern aber nicht nur jenseits der Firewall. Viele Unternehmen haben Entwicklungsstandorte in Ländern, die es mit dem Know-how-Schutz nicht so genau nehmen. Der Schaden durch Industriespionage ist immens. Allein für die deutsche Wirtschaft beläuft er sich Schätzungen zufolge auf 11,8 Milliarden Euro, so eine aktuelle Studie der Sicherheitsberatung Corporate Trust. Und die Angreifer kommen nicht immer aus dem Ausland, sondern oft aus Deutschland selbst.

Mittelstand ist gefährdet

Besonders gefährdet sind mittelständische Unternehmen in der Automobil- und der Flugzeugindustrie, in Schiffs- und Maschinenbau. Für Mittelständler ohne große Rechtsabteilungen stellt der Diebstahl geistigen Eigentums eine besondere Bedrohung dar. Sie können im globalen Wettlauf ihren Wissensvorsprung verlieren, als Zulieferer trotz erfolgreicher Konzeptentwicklung keinen Serienauftrag erhalten oder als Markenhersteller durch schlechte Raubkopien Imageverluste erleiden. Hinzu kommt, dass sich Raubkopierer einen Teil der Entwicklungskosten sparen und so billiger anbieten können. Obwohl in den Produktdaten immer mehr Know-how eingebettet ist, gehen viele Unternehmen noch fahrlässig damit um. So ergab die Studie ‚Kollaborative Produktentwicklung und digitale Werkzeuge‘ von Fraunhofer IPK, Contact Software und dem VDI, dass 45 Prozent der Befragten CAD- und Produktdaten per E-Mail mit Kunden und Zulieferern austauschen, und das in den allermeisten Fällen ohne Ende-zu-Ende- Verschlüsselung. Nicht zuletzt seit dem NSA-Skandal wächst auch das Bewusstsein dafür, dass es nicht ausreicht, die Daten erst beim Austausch mit Dritten zu schützen.

Treibende Kräfte sind die Automobilhersteller, die ihren Zulieferern zunehmend Vorgaben machen, wie sie ihre Daten unternehmensintern zu schützen haben. Laut TÜV Rheinland geraten gerade die Lieferanten verstärkt ins Visier von Angreifern und die Investitionen in die IT-Sicherheit dürften spürbar steigen – vor allem, weil sich die Bedrohungslage weiter verschärft und die regulatorischen Anforderungen an Unternehmen auf nationaler wie europäischer Ebene weiter zunehmen. Beim Schutz von Produktdaten und Verfahrenswissen kommt Product Lifecycle Management-Systemen (PLM) eine Schlüsselrolle zu. Sie steuern heute schon den Zugriff auf diese Informationen und sind damit gut geeignet, die vielschichtigen Datensicherheitsanforderungen zu bedienen. Einen Ansatz zum Schutz der wichtigen Informationen bietet Contact Software mit der Erweiterung des Sicherheitspaketes für die Lösung CIM Database PLM. Zusätzlich zu bestehenden Mechanismen wie Rechtesystem, Single Sign On et cetera stellt die PLM-Plattform zukünftig auch Bausteine für die Verschlüsselung und digitale Signatur zur Verfügung.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Auch im Maschinen- und Anlagenbau legt der Schnittstellenstandard OPC UA zunehmend die Regeln für die Zusammenarbeit fest. Er befähigt die Hersteller, ihre Fertigungen digital zu vernetzen - und lässt die Umsetzung der Vision Plug&Work immer näher rücken.‣ weiterlesen

Die Umsatzerwartungen der deutschen Maschinenbauer sind für 2019 deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem aktuellen Maschinenbaubarometer derWirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC hervor. Das größte Wachstumshindernis der Branche bleibt dabei der Fachkräftemangel.
‣ weiterlesen

Mit der Lösung Craftengine von Viking Heat Engines können sich selbst entlegene Winkel auf der Erde quasi autark mit Energie versorgen. Ein Ausfall dieser Abwärmeverstromung kann sehr teuer oder sogar gefährlich werden. Mit dem Fernwartungssystem eWon von Wachendorff werden die Anlagen deshalb über Funk überwacht.‣ weiterlesen

Beim starren Prozessmanagement der 90er und 2000er Jahre wurde möglichst alles in feste Prozesse gegossen, die dann in Software abgebildet wurden. Diese Herangehensweise wird in der Zukunft nicht mehr funktionieren.‣ weiterlesen

Der Simulationsexperte Altair hat seine Führungsspitze erweitert. Amy Messano ist neue Chief Marketing Officer und Ubaldo Rodriguez übernimmt die Position SVP Global Sales. Damit baut das Unternehmen seine weltweite Vertriebs- und Marketingorganisation weiter aus.‣ weiterlesen

Software AG hat Anfang des Jahres mehrere Personalveränderungen bekanntgegeben. Neben der Neubesetzung des Chief Technology Officer wird auch die Stelle des Chief Marketing Officer neu vergeben.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige